Sonntag, 29. Juli 2012

"Und? Geht´s dir jetzt besser?

Die o. g. Frage bekomme ich nicht selten gestellt. Und so saß ich heute morgen mit Schatzi bei Ostfriesentee zusammen, und wir haben überlegt, nochmals die Entwicklung Revue passieren lassen. Und ja: Uns geht´s besser. Uns sind eine ganze Latte an Dingen eingefallen, die sich zum Positiven hin entwickelt haben, auch wenn sie zum Teil scheinbar nichts mit der veganen Lebensweise zu tun haben, sich aber durch die Beschäftigung mit der Thematik ergeben haben... Die Dinge greifen nun mal ineinander, ergeben sich aus dem jeweiligen ersten Schritt.
Den meisten Veganern fallen nicht wenige Argumente ein, wenn es um die Begründung ihrer Lebensweise geht. Aber was hat sich wirklich positiv für sie, für euch, für mich verändert? 
Der Frage bin ich nachgegangen und hab´ einfach mal runtergeschrieben, was mir so dazu einfiel. Und das war nicht wenig! Und es hat gut getan, mir das alles nochmals vor Augen zu führen - nicht als Selbstbeweihräucherung, sondern als Rückversicherung und Selbstüberprüfung!:-)
Und ich bin sicher! Euch fällt noch einiges zusätzlich ein, wenn ihr bei euch schaut. Mich würde interessieren: 

Mit welchen positiven Veränderungen ist die Umstellung bei euch verbunden (gewesen)?

Hinterlasst eure Antwort doch, wenn ihr mögt, hier als Kommentar und damit öffentlich. Und weist gerne in anderen Gruppen auf diesen Eintrag hin! Dann haben auch noch Andere etwas davon, die sich fragen, "was man eigentlich davon hat, vegan zu leben!"

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Hier nun meine Liste: (mir fällt bestimmt noch mehr ein...)

Ich ernähre mich bewusster.
Ich kaufe gezielter ein.
Ich weiß mehr über das, was in Essen, Kosmetika und Haushaltsreinigungsmittel drin steckt.
Ich komme morgens problemlos aus dem Bett.
Ich koche und esse vielfältiger, besser und leckerer als vorher
Ich lerne ständig neue Lebensmittel, Gewürze und Rezepte kennen.
Ich bekomme ständig neue Impulse und werde zum Impulsgeber.
Ich fühle mich fitter und leistungsfähiger – mental wie auch körperlich.
Ich habe keine Verdauungsbeschwerden, Magenschmerzen und Blähgefühle mehr.
Ich fühle mich mehr verbunden mit allem, was ist.
Ich habe auch global das Gefühl, einen Beitrag leisten und etwas bewegen zu können: für die Umwelt, Mensch und Tier, die kommenden Generationen.
Ich lerne immer wieder neue tolle Menschen kennen.
Ich mache viel mehr selbst und werde so unabhängig von dem, was der Markt hergibt.
Dadurch gebe ich weitaus weniger Geld aus, wenn ich nicht gerade meiner Leidenschaft fröne und tolle neue Gewürze ausprobieren muss.
Ich fühle mich selbstbestimmter.
Ich habe das Gefühl, meinen Idealen von Mitgefühl, Verbundenheit und Liebe mehr gerecht zu werden.
Ich erlebe noch mehr das Gefühl von Begeisterung, Freude und Liebe.
Ich erlebe tagtäglich, dass es so viele, tolle Alternativen gibt zu Produkten, die mit tierischen Bestandteilen bzw. auf der Basis von Tierversuchen hergestellt werden.
Ich erfahre täglich, dass es einfach ist, vegan zu leben.
Ich erlebe tagtäglich, dass vegane Lebensweise nicht auf mangelorientiertem Verzicht beruht und Alternativen/ Ersatzprodukte keinen unangenehmen Beigeschmack haben.
Ich habe ein besseres Sättigungsgefühl.
Ich bekomme täglich die Chance zu üben und mich dennoch mit dem Warum meiner Lebensweise auseinanderzusetzen.
Ich bin kreativer.
Ich fühle mich weniger fremdbestimmt und weiß, dass ich -im Rahmen gewisser Vorgaben- die Wahl habe.
Ich bin geistig wacher und präsenter.
Ich achte mehr auf Nachhaltigkeit: Bio, Fair trade und regionale Produkte sind keine Fremdworte mehr.
Ich habe kein nagendes, unterschwelliges Gefühl von Hunger mehr zwischen den Mahlzeiten.
Ich fühle mich mehr im Reinen mit mir!
Ich ernähre mich nicht mehr von Fertigprodukten.
Ich kenne Bioläden von innen und finde mich in ihnen zurecht!
Ich achte noch bewusster darauf, nicht als Bessermensch aufzutreten, sondern offen zu bleiben und dennoch meine Lebensweise für mich zu praktizieren.
Ich kann andere Menschen mehr lassen, auch wenn sie einen anderen Weg gehen,
Ich trinke mehr Tee und mindestens das Dreifache insgesamt.
Ich nehme fast nur noch Vollkornprodukte.
Ich trinke jeden Tag selbst gemachte Smoothies.
Ich habe gelernt, dass man so gut wie alles veganisieren kann und dass es nicht wie Ersatz schmeckt.
Ich achte mehr darauf, weniger Müll zu produzieren und benutze mehr recyclebare Alternativen.
Mein Wasserverbrauch ist gesunken.
Ich kümmere mich viel besser um meine Pflanzen – die Armen wurden früher oft ertränkt oder waren oft kurz vor dem Verdursten.
Ich habe diesen Blog ins Leben gerufen! <3
Ich habe noch nie so viele unterschiedliche, frische Sachen gegessen wie als Veganer.
Ich ernähre mich fettärmer und insgesamt vollwertiger und gesünder.
Ich bin experimentierfreudiger geworden.
Ich habe gelernt, dass die vegane Lebensweise weder langweilig noch teuer ist, wenn man vieles selber macht.
Ich mache unsere Aufstriche größtenteils selbst.
Ich schmeiße weniger Lebensmittel weg, da ich sie anderweitig verarbeite (Smoothies), einfriere oder verschenke!
Ich erlebe tagtäglich eine immense Hilfsbereitschaft und einen positiven Zusammenhalt mit Gleichgesinnten!
Ich bin auch sportlich gesehen leistungsfähiger!
Ich nehme wahr, dass die vorgenommenen Veränderungen mit Leichtigkeit geschehen.
Ich registriere, dass mir alle möglichen relevanten Informationen zufliessen.
Ich habe die Saitandiva bezwungen!^^
Ich backe Brot jetzt nur noch selbst und das regemäßig einmal die Woche!
Ich achte mehr auf Vorratshaltung und spare so Energie.
Ich kaufe inzwischen (meistens^^) mit Einkaufszettel ein!
Wir ernähren unseren Kater mit hochfertigerem, tierversuchsfreiem Futter.
Ich nehme mir mehr Zeit für mich, für Meditation und für Stille.

... to be continued! ;-)

edit vom 30.07.2012:
Diese Aufstellung basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen. Es bedeutet nicht, dass es jedem anderen Menschen auch so ergeht oder er umgehend eine Verbesserung der eigenen Lebensqualität verspürt. Manchmal dauert es etwas, oder es kommt zu sogenannten Erstverschlimmerungen und/ oder Entgiftungserscheinungen. Und nicht jedem tut die Umstellung rein körperlich oder psychisch gut, wenn ich auch keinen Veganer persönlich kenne, dem es schlecht ergangen ist, so dass ich nicht beurteilen kann und mag, warum das bei ihm so war!

Das hier sind also keine Heilsversprechen, sondern "nur" meine eigenen Erfahrungen, ergänzt durch unzensierte Kommentare, die allesamt veröffentlicht wurden! :-)


Zum Weiterlesen:
Und sie lebte - natürlich ethisch korrekt - glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende... Oder doch nicht?  

Kommentare:

  1. schöne Sammlung . . kann ich nur bestätigen!
    Hinzu kommt bei mir:
    - keine Neurodermitis mehr
    - volleres Haar
    - strahlende Haut
    - selten Pickel
    - tolle Verdauung ;-)

    - neues, ethisches Bewußtsein, dass sich in alle Lebensbereiche auswirkt
    - positivere Lebenseinstellung
    - spirituelle Erweiterung

    Go Vegan for Life!

    Melina
    KulturUndChaos.de

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    1. Wow! Danke Melina! :-) Auch sehr wichtige und tolle Punkte! Ich warte noch auf die strahlende Haut, aber das kommt schon noch!^^

      Alles Liebe,
      Vegan Momo <3

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  2. Was gibt es dem noch hinzuzufügen? Ich liebe es einfach, vegan zu sein! Das Gefühl, mich selbst und meine Mitgeschöpfe zu belügen, ist verschwunden.
    Ich kann dir nur in wirklich ALLEN Punkten beipflichten.

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    1. "Ich liebe es einfach, vegan zu sein!" - das unterschreib ich unbenommen!

      Danke Vicky!

      Schmatz

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  3. V einzig geworden für: das Leben der Tiere.
    Die Vorteile die mit der Zeit kamen:
    -bessere Haut und Haare, heisst: nicht mehr fettig, keine Pickel
    -kein Übergewicht mehr
    -keine Magenbeschwerden, Sodbrennen usw.
    -Gesagt wurde mir desöfteren dass ich "einen ungewöhnlich angenehmen Körpergeruch habe"
    -keine Sorge vor BSE und Co
    -werde regelmässig mindestens 10 Jahre jünger geschätzt
    -seit dem nie mehr krank gewesen; von Schnupfen mal abgesehen

    So viel was dafür spricht, und wenig dagegen. Also: Vegi for live!

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    1. Wow! Danke schön du! <3

      Alles Liebe für dich!

      Vegan Momo

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  4. Beste Entscheidung meines Lebens. :)
    Was ich noch hinzufügen kann:
    -man lernt unheimlich viele nette neue Leute kennen
    -mein Heuschnupfen ist weg
    -von meinem jährlich wiederkehrenden, hartnäckigen Husten ist seit der Umstellung auch nichts mehr übrig geblieben, allgemein war ich seitdem nicht mehr krank
    -das Konsumbewusstsein und die Selbstkontrolle steigen
    -Freude an Kochen und Backen (und natürlich dem Teilen der Kreationen mit anderen) sowie erhöhte Experimentierfreudigkeit

    Schade ist eigentlich nur, dass ich nicht schon viel früher drauf gekommen bin. ;)

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  5. Hallo du!

    Super, dass es dir so gut mit der Umstellung geht! <3 Und was geschehen ist, "sollte" man nicht bereuen. Gehört einfach zu dir und hilft dir viel. im Umgang mit Anderen, die selbst nicht vegan leben!

    Alles Liebe und danke für deinen Kommentar,
    Vegan Momo

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  6. hallo
    bei mir ist es:
    mir gehts insgesamt besser
    ich hab OHNE zu hungern 5kg abgenommen
    es schmeckt mir besser
    ich bin anspruchsvoller mit dem WAS ich esse
    es macht spaß mit den vielen neuen lebensmittel umzugehen
    die veganer sind hilfsbereit und helfen mir (bin erst seit mai 2012 umgestiegen)
    liebe grüße aus nordhessen

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  7. Mein deshidrotisches Syndrom ist weg.
    Ich koche mehr.
    Ca 4 Kilo abgenommen.
    Probiere mehr aus Rezepttechnisch.

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  8. - ich achte noch bewusster darauf, was ich esse & mache mehr selbst
    - bessere Verdauung
    - weniger Heuschnupfen und kaum Asthma (vielleicht sind diesen Sommer aber auch weniger Pollen unterwegs...)
    - kein Völlegefühl/Sodbrennen mehr
    - kein Schnupfen, keine Grippe, nix!
    - bessere Haut
    - klingt Hippiemäßig, aber irgendwie fühle ich mich verbundener mit meiner Umwelt

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  9. Hallo ihr Lieben,

    das hört sich so toll an! Freut mcih sehr, dass es auch mit der veganen Lebensweise so gut geht! :-)

    LG, Vegan Momo

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  10. Was soll ich da noch schreiben!?
    Ich kann fast alle Punkte unterschreiben.

    Ich fühl mich geerdeter, seit ich vegan lebe und nehme mich und meine Umwelt bewußter wahr.

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    1. Sehr wesentliche Punkte, Tuffi! Auf die Erdung warte ich noch etwas. Hab sehr viel Luft im Horoskop!^^

      LG von Vegan Momo

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  11. hallo, ich kann noch hinzufuegen als positive auswirkungen:
    *keine mandelsteine mehr
    *mundgeruch (auch morgens)weg
    *kein geroell in der nase
    *kein verschleimter hals/rachen
    *geduldiger mit tieren
    *liebevoller
    *selbstbewusster

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  12. WOW :D Da kam ja bis jetzt echt einiges Zusammen, ich werde es mit rausnehmen und einen Großteil der Punkte auf yogan-om.de veröffentlichen mit Link zu Deiner Seite direkt in der Rubrik, WENN ICH DARF? :)))

    Ich habe da noch 3 Punkte, die mir im Laufe des Tages eingefallen sind, neben denen, die schon alle genannt wurden:

    - ich benutze kein Deo mehr
    - bei der professionellen Zahnreinigung hat Frau Doktor nichts mehr zu tun :D
    - ich hatte eine krasse Steigerung, was meine Flexibilität angeht - und körperliche Flexibilität geht einher mit geistiger Flexibilität, daher kann ich dem nur zustimmen, dass man offener, selbstbewusster, gelassener, zielstrebiger, freudiger, etc. ist :)

    Ich bin echt begeistert, was hier an Punkten zusammengetragen wurde <3 SUPER!

    Om shanthi
    Dominik

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    1. Lieber Dominik,

      vielen lieben Dank für deine Ergänzungen! Toll, was sich auch bei dir getan hat. Ja, Körper, Geist, Seele - das beeinflusst sich alles gegenseitig! :-)
      Und natürlich darfst du die Punkte verwenden. Bin doch froh, wenn möglichst erfahren, wie positiv Veganer die Umstellung erleben KÖNNEN! :-)

      Namasté,
      Vegan Momo

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  13. Ich kann vieles Geschriebenes bestätigen, das sind die positiven Aspekte. Was ich eher schwierig finde, kann man durchaus anders sehen je nach Lebenseinstellung, Einige werden es als Aufgabe wahrnehmen. Ich fühle mich manchmal in der "normalen" Gesellschaft doch sehr isoliert und manchmal auch ausgegrenzt und geschäftlich ist Veganismus ehrlich gesagt hinderlicher als förderlicher. Ich meide Geschäftsessen wenn immer möglich, weil die unvermeidlichen aber unfruchtbaren Diskussionen mit Kundschaft schlichtswegs geschäftsschädigend sind. Ich bin auch dünnhäutiger und kritischer,manchmal auch zynischer geworden und vieles stimmt mich auch sehr traurig. Ich sehe einen Teil meiner Freunde heute in einem anderen Licht und ich schäme mich oft für meine Vergangenheit aber auch für mein heutiges, zu passives Verhalten und andererseits mag ich mich auch nicht immer auseinandersetzen mit meinem Fehlverhalten, das ja mit dem Veganwerden noch lange nicht aufgehört hat. Natürlich ist das alles ein Weg, aber Bewusstsein kann schon sehr schmerzhaft sein und der "bewusstlose Trottel" hat nicht das schlechteste Los gezogen. Sonnentage für Alle wünscht Kater Carlito.

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    1. Liebes Katerchen und Don Quichotte,
      mir geht das Herz auf, wie klar und deutlich du von dir und deinen Erfahrungen sprichst! Vielen lieben Dank, dass du diesen Beitrag durch deine Sicht bereicherst! :-)
      Ohne (dich) belehren zu wollen: Wo Licht ist, ist natürlich auch Schatten, und jeder muss seinen Weg/ seinen Umgang damit finden!;-) Das fällt zuweilen sicher nicht leicht, wenn ich mir so deine Erfahrungen zuführe, mit denen du absolut nicht allein stehst!
      Was du schreibst, kann ich gut nachempfinden, wenn ich auch bislang solche Erfahrungen nicht gemacht habe!
      Alles ist ein Weg, und ich wünsch dir einfach von Herzen, dass du bei aller Bewusstwerdung dich selbst nicht zu stark bewertest (Stichwort Fehlverhalten) - für das, was du warst und bist, getan hast und immer noch tust oder auch nicht: Wir versuchen alle, einem Ideal nahezukommen - as far as possible - und in meinen Augen geben wir immer unser Bestes, auch wenn es vor unserem eigenen krtischen Auge oft nicht stand hält und wir denken, da müsste doch noch mehr gehen! ;-) Ja, tut es, aber eben für heute war es unser Bestmöglichstes, und morgen gehen wir viel. einen Schritt weiter.
      Danke, danke! Drück dich ganz lieb,
      Vegan Momo

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  14. Mein Geruchs/Geschmackssinn wurde viel besser.. seit ich vegan lebe kann ich, wenn ich etwas rieche (falls es nicht etwas vollkommen neues und unbekanntes ist) sofort sagen was es ist...

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  15. die schönste Veränderung ist für mich, dass ich dem Blick aller Tiere heute standhalten kann und mich viel mehr mit ihnen und der Natur verbunden fühle. Kater Carlito.

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  16. Für mich: es fühlt sich einfach soooo richtig an!!

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  17. ♥ Ja, irgendwie lässt es sich auch herunterbrechen auf wenige Worte...

    Danke euch von ♥en und alles Liebe, Vegan Momo

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  18. Ich bin ja jetzt leider keine Veganerin/Veganerin aber ich habe deine Liste durchgelesen und konnte bei vielen Dingen nicken. Ich versuche nun schon eine Weile möglichst wenig Fleisch zu konsumieren. Fitter, bessere Laune und Gewichtsverlust da weniger aber vollwertiger essen. Kann ich so unterschreiben und find ich super. Bestärkt mich auch ein klein wenig an der Sache dran zu bleiben und es evtl. irgendwann auszubauen.
    Liebe Grüße

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    1. Liebe Melea,

      es freut mich, dass es dir mit der Änderung deiner Ernährungsgewohnheiten besser geht und du dich in dieser Liste wiederfinden konntest, ja, dich sogar ein wenig bestärkt fühlst.
      Ich wünsche dir alles Liebe für deinen weiteren Weg und bin glücklich, ein Stück weit dazu beigetragen zu haben!

      Liebe Grüße,
      Vegan Momo

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  19. super aufstellung

    ich finde vieles wieder. bis februar 2012 war bioladen oder reformhaus ein fremdwort fuer mich, und das mit 37, seitdem klappt es immer besser was essbares zu finden. am anfang waren meine kenntnisse ueber obst und gemuese sehr eingeschraenkt und jetzt entdecke ich immer was neues, wo ich erstmal nachschlagen muss was man daraus zaubert. gewichtsmaessig sind bisher 13kg auf der strecke geblieben, mit etwas sport und eben die ernaehrungsumstellung aber alles ohne stress. jetzt beschaeftige ich mich mit yoga und meditation, so langsam fuehl ich mich rundum wohl.

    viele gruesse
    sven

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    Antworten
    1. Lieber Sven,

      es freut mich so, dass du, aber auch so viele Andere ein so positives LEbensgefühl mit der Umstellung verbinden!

      Alles Liebe weiterhin dir und all´ den Anderen! <3
      Vegan Momo

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  20. Einfach nur DANKE<3!
    Ich finde mich in allem wieder, sowohl, was die angenehmen als auch die zunächst etwas unangenehmen Veränderungen betrifft. Die angenehmen Seiten überwiegen aber ohne jeden Zweifel. Vor allem die friedlichere, viel ruhigere Grundstimmung ist so wohltuend. Es gibt keinerlei Unterschied mehr zwischen geliebtem Haustier und dem so genannten "Nutztier", denn ich bin nicht mehr verantwortlich für das Leiden irgendeines Tieres. Dieser Zwiespalt war mir früher unerträglich! Ich fühle mich leichter, vor allem seelisch. Diese Ernährung verleiht gewissermaßen Flügel;-). Auch wenn ich noch nie wirklich Gewichtsprobleme hatte, so habe ich trotzdem ein wenig abgenommen, ohne jemals zu hungern oder mich einzuschränken. Natürlich bin ich insgesamt noch bewusster geworden, sehe meine Umwelt ganz anders. Ich gehe mit viel offeneren Augen durch die Welt. Auch backe und koche ich noch wesentlich lieber als früher, weil mich die vegane Ernährung bedeutend kreativer sein lässt. Jeden Tag gibt es neue Erkenntnisse. Ich fühle mich wohl mit Gleichgesinnten, aber... und hier kommt mein großes ABER: Ich bin noch nicht loyal genug gegenüber Menschen, die sich "herkömmlich" ernähren. Mit meiner Meinung und Einstellung gehe ich sehr offen um, verteile Prospekte, verleihe entsprechende Literatur, berate, lade auch Fleischesser zu veganen Gerichten zu uns ein. Ich komme auch gut mit Leuten klar, die für Veränderungen offen sind und sich vielleicht zunächst einmal langsam heran tasten. Meine Probleme beginnen dort, wo ich auf absolute Unvernunft, totales Desinteresse und fehlende Empathie stoße oder ganz schlimm: wenn mir Menschen erzählen, wie tierlieb sie doch sind, aber im gleichen Atemzug sagen "...aber es schmeckt doch so gut!". Daran muss ich noch sehr arbeiten... Inzwischen fühle ich mich auch in einer reinen Fleischesserrunde nicht mehr wohl und habe eine sehr geringe Toleranzschwelle. Im Hintergrund spielen sich dann bei mir immer Szenen ab (Massentierhaltung, Schlachthof...), die man in einer geselligen Runde eher nicht haben möchte. Ich muss dann meistens missionieren, was aber in so einer Situation nicht gerade entspannend ist...

    Gaststättenbesuche habe ich nahezu eingestellt, da vielen Gastwirten hier in der Provinz der Hintergrund von dem Begriff "vegan" noch völlig unbekannt zu sein scheint...

    Da meine Ernährungsumstellung relativ rasch vonstatten ging und ich in diesem Zusammenhang mein Leben insgesamt stark verändert habe (mein Bewusstsein hatte eine Art Schub bekommen), kann ich auch bestätigen, dass ich in gewisser Weise Erstverschlimmerungen zu verzeichnen hatte. D. h., es kamen ganz viele "Leichen aus dem Keller"(mit physischen und psychischen Symptomen), die angeschaut werden wollten. Das ist aber absolut nicht negativ zu sehen. Im Gegenteil - diese Art der Reinigung ist (im Nachhinein betrachtet) äußerst erfrischend und lässt so ein Tief ganz rasch vergessen:-)!

    Alles Liebe wünscht Kathrin.

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    Antworten
    1. Liebe Kathrin,
      es berührt mich sehr, wie du deine Empfindungen beschreibst - auch die "negativen" -, ohne anklagend zu werden. Sehr ehrlich, "bei-dir-bleibend" (was für ein Wort*g), entwaffnend! Wir sind doch alle auf dem Weg, und jeder erhält seine "Knopfdrücker"...;-)
      Sehr schön, wie du deine Erstverschlimmerungen als Wachstumschance begreifst und schilderst. Ich danke dir für deine Zeilen und dafür, dass du uns damit an deinen Erfahrungen teihaben lässt! <3

      Alles Liebe,
      Vegan Momo

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  21. *Ich habe endlich kein schlechtes Gewissen mehr!
    *Ich konnte meine Essstörung ENDGÜLTIG in den Griff kriegen durch die Bewusstheit
    *Yoga & Meditation fallen mir einfacher, sind tiefer, einheitlicher
    *Ich bin liebevoller, toleranter, offener
    *Ich fühle mich endlich...angekommen.
    *ich fühle mich freier, kein Teil mehr der blinden Konsumgesellschaft
    *ich kann meinen Teil zum Umweltschutz beitragen

    Just LOVE IT! :)
    ONE LOVE, ONE HEART, ONE SOUL <3

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    Antworten
    1. Liebe Judith,
      ich freue mich aus ganzem Herzen mit dir! Wie unsagbar wunderbar sind die Veränderungen, die du erlebt hast/ erlebst!

      Alles Liebe weiterhin!
      Namasté,

      Vegan Momo

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  22. Ernst Walter Henrich3. September 2012 um 21:34

    Werde vegan. Es ist ganz einfach. Du änderst lediglich Gewohnheiten. Es ist die wirksamste Methode um auf friedfertige Weise den wichtigsten Beitrag für Klima, Umwelt, Tiere, Menschen und die eigene Gesundheit zu leisten.

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    Antworten
    1. So empfinde ich es auch, Herr Henrich! Ich bedanke mich für Ihren Besuch auf meinem Blog! :-)

      Freundliche Grüße,
      Momo

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