Samstag, 28. Juli 2012

Rauchige Kidneybohnencrème

Als wir veganes Neuland betreten habe, mussten wir uns natürlich erst mal durch all´ die leckeren (oder auch nicht so leckeren*g) Aufstriche, die der Markt so hergibt, durchtesten. Das war eine sehr spannende, wenn auch auf Dauer teure Phase, v.a. wenn man sich die Dinger zentimeterdick auf´s Brot schmiert (Ne, Schatzi?!^^)!
Google befragt, habe ich festgestellt, dass es einen wahren Fundus an Rezepten für vegane oder veganisierbare Brotaufstriche gibt: Die Versuchsküche war damit eröffnet, denn relativ schnell hat man an Sicherheit gewonnen im Umgang mit den erforderlichen Zutaten und experimentiert wild drauf los. 
Tja, und so spart man bares Geld, denn Gesamtpreis dieses Aufstrichs liegt bei etwa 70 Cent und damit deutlich unter denen im Handel. Zudem hat man immer wieder was Anderes auf dem Brot und kann den Geschmack selbst bestimmen! Und die Zeit? Knappe 10 Minuten im Schnitt (ja, ich hab´s mal spaßeshalber gestoppt) sind für uns eine lohnende Investition in das eigene Wohlbefinden.
Diese Kidneybohnencrème findet sich immer wieder auf dem Spätstücktisch und ist mit ganz "normalen" Zutaten herzustellen:

Foto: Ralph Conway

Zutaten (für 1,5 kleine Einmachgläser):
1 Dose Kidneybohnen (425 ml)
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
2 Eßl. Olivenöl
3 Eßl. Tomatenmark
1 Teel. Oregano
1 Teel. Basilikum
Rauchsalz (Supermarkt)
Pfeffer
Pul Biber nach Geschmack
Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch grob hacken (je nach Mixer/ Pürierstab) und mit allen anderen Zutaten bis auf die Gewürze in ein hohes Gefäß geben. Alles gut durchpürieren. Wer´s lieber etwas gröber mag, hört vorher auf! ;-) Gut mit Rauchsalz, Pfeffer und Pul Biber abschmecken. 

Tipp:
Einen Tag später schmeckt die Crème noch besser (Schatzi meint, da wär´ kein Unterschied!^^). Die Créme hält sich ca. 5-7 Tage im Kühlschrank (,wenn wir keine Gäste haben oder Riesenappetit). Im Zweifelsfall lieber einem lieben Menschen mit einer Portion eine Freude machen, bevor der letzte Rest im Müll landet. :-)

Durch eine liebe Bekannte kam ich auf die Idee, aus der Masse, gemischt mit ein paar Löffeln Kichererbsenmehl, Bratlinge zu machen! <3

Kommentare:

  1. Wow! Das hört sich sehr lecker an !!! HEute morgen habe ich so einen ähnlichen Brotaufstrich gemacht. Erinnert ein wenig an grobe Leberwurst :D Einfach Kidneybohnen und Räuchertofu im Quickchef (von Tupper) klein gehackt, angebratene Zwiebelstücken dazu und würzen (Schnittlauch, Majoran, Salz/Pfeffer).

    Aber deins werde ich nächste Woche auch ausprobieren. DANKE!

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    1. Liebe Anne,
      das hört sich auch echt gut an! Danke für den Tipp! :-) Ich liebe es, immer neue Brotaufstriche auf dem Tisch zu haben! Da kommt mir dein Rezept grade Recht!:-)
      Durch eine liebe Bekannte kam ich auf die Idee, aus der Masse, gemischt mit ein paar Löffeln Kichererbsenmehl, Bratlinge zu machen! Das versuch ich demnächst auch mal!
      Alles Liebe,
      Vegan Momo

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  3. Den Aufstrich kann man auch sehr gut einfrieren :). Wenn man die Zwiebeln vorher ein bisschen anbrät, schmeckt es noch einen Ticken besser :)

    LG


    edit:ups, den Tipp gabs ja schon :D

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  4. Liebe Susa!
    Danke für den Tipp! Doppelt hält besser! Das mit dem Einfrieren muss ich ausprobieren. Wär da unsicher gewesen!^^ Oft ist es zu viel für zwei, aber nicht selten kommt´s in ein veganes Tauschpäckchen! :-)
    LG, Vegan Momo

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