Sonntag, 30. September 2012

Vegan Month of Food 2012 - es geht los!

 http://3.bp.blogspot.com/-ReFwqhul9hw/TotNyqGeQII/AAAAAAAAAB0/JhTRQBw362U/s1600/veganmofo.jpg

Naja, los geht´s zwar erst morgen, aber ich sitze schon - wie sicher viele Blogger weltweit - in den Startlöchern, denn am 01.10.2012 beginn der 4. Vegan Month of Food, in dessen Rahmen 31 Tage lang rund um veganes Essen gebloggt wird: egal ob soja- oder glutenfrei, gesund und vollwertig oder, oder. Rezepte, Restaurantkritiken, Kurioses aus dem veganen Alltag in einer (noch) nicht-veganen Welt - der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt: Nur vegan und auf Essen bezogen sollten die Beiträge sein! Soweit die Challenge - Himmel, jetzt benutze ich dieses Wort auch ständig...
Zurück zum Thema: Unsere Küche brodelt schon seit Tagen, und wir haben gerade einfach nur Spaß, die ganzen Köstlichkeiten zuzubereiten und natürlich zu verzehren. Ich hatte anfangs Angst, dass es vielleicht zum Stress wird, aber im Gegenteil: Ich habe einen Riesenspaß Rezepte auszutüfteln, und so kommen wir einen Monat lang in den Genuß leckerer Gerichte, die wir häufig noch gar nicht kennen. Dies liegt daran, dass ich mir ein Thema gestellt habe - wie in der Schule -, um einen Anreiz zu haben: Da wir in knapp zwei Wochen in den Urlaub fahren - juchhu -, steht der Oktober ganz im Zeichen von "ferne Länder": Ich möchte euch -quer durchs Alphabet- kulinarisch um die Welt führen. Das sind also 26 Beiträge, die wahrscheinlich noch in den November reinreichen werden, da wir ja ein paar Tage nicht da sind. Aber auf die 20 vorgeschriebenen Posts werde ich kommen! Versprochen! :-) Ich werde nicht von A bis Z vorgehen, da mir das zu langweilig ist und weil ich gemerkt habe, dass sich die Inspiration eben nicht an der korrekten Reihenfolge der Buchstaben orientiert!^^ Ich habe bei weitem noch nicht alles vorbeireitet oder geplant, aber insofern bleibt es auch für mich spannend!

Euch und mir wünsche ich auf jeden Fall einen Heidenspaß beim MoFo 2012! Ich freue mich schon unglaubluch auf die zahlreichen Beiträge und darauf, neue, tolle Blogs kennenzulernen!

Alles Liebe! Mögen die Spiele beginnen!

Momo

Donnerstag, 27. September 2012

Vegan Wednesday - 26.09.2012

Ja, ich weiß - Vegan Wednesday war gestern, und das bereits zum 8. Mal in Folge! Aber da gestern ein ziemlich kunterbunter Tag war und ich zwar Zeit zum Fotografieren, aber keine zum Posten hatte, schiebe ich meinen Beitrag heute nach. Keine Zeit? Nun ja, unter Anderem auch wegen meiner Vorbereitungen für den MoFo, der am kommenden Montag weltweit eingeläutet wird. Da wird schon mal eifrig getüftelt, gebacken, gekocht und revidiert - so auch gestern, als ich feststellen musste dass die "Käse"-Masse für meine palmölfreien Zupfmuffins locker für das Dreifache an Teig gereicht hätte (Danke an dieser Stelle dem weltbesten Schatz fürs- im wahrsten Sinne des Worte- Auslöffeln!)... 
Aber ich greife vorweg: Soweit waren wir noch gar nicht! Bis Samstagnacht sammelt erst einmal Julia von Mixedgreens, wie gewohnt, die Mittwochsbeiträge der laufenden Woche ein und stellt die visuellen Appetizer dann bei Pinterest online. Woche für Woche kommen bislang mehr Blogger zum Vegan Wednesday zusammen und zeigen, wie vielfältig vegane Küche sein kann, indem sie für diesen einen Mittwoch ihren Speiseplan mit Bildern dokumentieren, zuweilen aber auch mit tollen Rezepten und netten Anekdoten: Alltag live eben!;-)
Mittlerweile ist es schon ein wenig wie, mit alten Bekannten zum Essen verabredet zu sein. Man kennt sich halt schon ein wenig, zumindest in kulinarischer Hinsicht. Und von Mal zu Mal kommen neue Köche dazu. Insofern freu ich mich auch diese Woche, dabei zu sein und über den sprichwörtlichen Tellerrand zu linsen...
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Und mit diesen Dingen war unser Tisch heute gedeckt:



 Heute hatte ich mal keine Lust auf ein Standard-Frühstücksfoto!;-) Ich hoffe, ihr könnt dennoch erkennen, was sich auf dem Frühstückstisch befand: ein Smoothie aus Kirschsaft, Weintrauben und Nektarinen nebst Roggen-Vollkornbrot mit Soja-Frisch-Käse, asiatisch inspiriertem Sonnenblumenkernstreich mit Banane und der Bärlauchaufstrich von Enerbio, Schatzis Passion! Das in der braunen Schüssel sind übrigens Muffinkrümel von der lieben Carina, die auch so super-lecker sind!

Tatatata! Das sind jene, welche! Palmölfrei und wirklich gelungen, wie mir auch mein russischer Trainier bestätigte, und der sollte wissen, wie russische Zupfkuchen... äh Zupfmuffins schmecken müssen... Die Inspiration, magarinefreie Zupfmuffins zu backen, kam letztlich durch Carola von Twoodledrum und A moment isn´t very long mit ihren Überlegungen zu palmölfreiem Backen. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich am besten zu motivieren bin, wenn etwas unmöglich oder doch zumindest auf den ersten Blick schwierig erscheint. Dann fange ich an zu Höchstform aufzulaufen! :-D Vielleicht sind die Muffins nicht genauso, wie man russischen Zupfkuchen kennt - ich mag den Streuselteig gern etwas herber. Dann schmiegt sich die "Käse"-Masse so schön süß da rein...
Mein selbst ausgetüfteltes Rezept für Russische Zupfkuchen-Muffins gibt es im Rahmen des oben bereits erwähnten MoFo.
Zurück zum Thema: Zum Zupfmuffin gesellte sich ein leckerer Sweet-Chili-Chai, der leider etwas abgedrängt wird von dem heutigen "Star" meines Speiseplans und es deswegen nicht aufs Bild geschafft hat!;-)


Ups! Ganz schön quietschig das Pink der Pierogi... Aber das soll so sein und macht gute Laune, wenn ich nur drauf schaue! Hierbei handelt´s sich wiederum um einen Vorgeschmack für den bereits erwähnten MoFo... Ich muss ja jetzt schon etwas kochen. Sonst artet das in puren Stress aus. Ich kenne mich doch...
Das Rezept für Pierogi mit einer Füllung aus Sauerkraut und Pilzen, flankiert von einer leichten Joghurt-Kräuter-Sauce gibt´s natürlich auch.

Ich warte immer bis Sonntag, bis ich mir die Bilder bei Pinterest ansehe - eins meiner Sonntagsrituale, auf das ich mich jetzt schon freue! :-)

Montag, 24. September 2012

Vegan MoFo - der Cowndown läuft

Bild: Vegan MoFo

Nachdem mich Cara von living-lohas.blogspot.de so angefixt hat, habe ich mich soeben auch angemeldet. Und so bin ich dieses Jahr das erste Mal mit dabei, wenn am 01.10.2012 der Vegan Month of Food, kurz Vegan MoFo, eingeläutet wird. Was ist das nun wieder? Hier ein paar grundlegende Infos:
Die Post Punk Kitchen ruft dieses Jahr zum 4. Mal  Blogger aus aller Welt dazu auf, im besagten Month of Food (fast) täglich einen Beitrag über veganes Essen zu bloggen. Dies können Rezepte, Produktempfehlungen, Erfahrungsberichte im Zusammenhang mit veganem Essen sein – kurz: alles ist erlaubt, solange es vegan ist und mit Essen zu tun hat!;-) Soweit kein Problem!;-)

Mitmachen kann man in jeder Sprache, wobei Englisch natürlich sicherstellt, dass ein Großteil der englischsprachigen Teilnehmer die Beiträge auch lesen kann. Ich bin faul und nutze deswegen den zugegebenermaßen häufig sehr kreativen Google-Translator...

Wer mit dabei sein und nicht nur lesen möchte, muss sich bis zum 26. September anmelden, damit er in den RSS-Feed aufgenommen wird. Dank Cara weiß ich jetzt auch, wie mein seine Blogs´s feed adress findet... Drama, Drama, sag ich nur!;-)
Auf veganmofo.com wird diese Blog´s feed adress dann im RSS-Feed-Bundle für den Feedreader und die Blogroll für 2012 erscheinen, so dass alle, die diesen abonniert haben, die Beiträge der MoFo-Blogger lesen können.

Nun zu meinem persönlichen MoFo: Ich habe mir ein Thema ausgedacht, das sich durch den gesamten MoFo durchziehen wird. Da dieses sehr umfangreich und ich Stress trotz intensivster Vorarbeit vorbeugen möchte - kenne mich ja -, werde ich mir offen halten, meine „Challenge“ im November zum Abschluss zu bringen. Ich möchte mich nämlich nicht unter Druck setzen, sondern eben Spaß an der Sache haben. Und 20 Beiträge als Minumum sind schon umfangreich genug, wie ich finde, zumal ich im Oktober eine Woche blogfrei bin, da im Urlaub! Yippih!

Und: Bist du auch dabei? Würd mich freuen, auch dich zu lesen... 

Sonntag, 23. September 2012

Eklié Anti-Schuppen-Shampoo - ebenso Basisrezept für andere Haartypen

Dieses Shampoo-Rezept ist nach längerem Testen bei mir letztlich durchgefallen, aber Schatzi hat es vom ersten Tag an sehr gut vertragen. Wir neigen beide zu schnell nachfettendem Haar samt leichten Schuppen. Was dein Haar dazu meint, weiß ich natürlich nicht.
Vorab ein wenig zur Theorie: Wegen der Kräutertinktur, durch die Wirkstoffe der Kräuter nicht so schnell wie bei einem Kräutersud/ Tee verfliegen, braucht ihr mindestens eine Woche Vorlaufzeit. Allerdings ist die eigentliche Arbeit gering! Also nicht abschrecken lassen. :)
Dieses Shampoo kommt ohne Konservierungsstoffe aus. Je sauberer ihr arbeitet, desto länger ist es haltbar. Bei uns ist es noch nie schlecht geworden, aber es sollte nicht wochenlang herumstehen, sonst geht es um! 
Je nach Kräutern und ätherischen Ölen könnt ihr das Shampoo auch für andere Haare als für zu Schuppen neigendes herstellen. Dazu einfach ein gutes Buch zu Kräuterkunde und Aromatherapie oder das Internet befragen! :-)
Eins muss ich vorweg ganz klar sagen: Jedes Haar ist anders, jede Seife auch!
Der Bezug von Olivenölseife (ohne Palmöl) ist außerhalb des Internets auf dem Lande fast ein Ding der Unmöglichkeit, aber vielleicht habt ihr ja eine ebenso hilfsbereite Bioladenverkäuferin wie ich, die sich für euch ins Zeug legt! Fragen kostet schließlich nichts, und viele Herstellerfirmen sind bereit, den Läden etwas ohne zusätzliche Kosten zuzusenden, wenn ein Kunde etwas testen will. Im Zweifelsfall direkt dort anfragen!

Die von mir verwendete Olivenölseife von Aphrodite gibt es ansonsten auch online. Ebenso wäre die Original Alepposeife denkbar. Zudem ist es ja auch möglich, Olivenölseife, selbst zu sieden. Dazu sei euch diese Seite sehr ans Herz gelegt. Bitte beachtet in dem Zusammenhang unbedingt die Sicherheitshinweise - mit Laugeverletzungen ist echt nicht zu spaßen!!
Falls ihr eine andere Olivenölseife als die von mir verwendete nehmt, so möchte ich darauf hinweisen, dass jede Olivenölseife auch einen anderen Rückfettunggsgehalt hat, d.h. die Spanne bewegt sich von sehr pflegend bis hin zu ungeeignet für kosmetische Bedürfnisse. Es ist auch immer ein Ausprobieren notwendig, ergo viel Selbstbewusstsein oder Urlaub, um die Umstellungsphase, falls ihr nicht zu den rühmlichen Ausnahmen zählt, zu "überstehen"*g. Das Haar braucht einfach (häufig) Zeit, um sich daran zu gewöhnen, dass es jetzt ohne schädliche Chemie (wie Silikone) auskommen und sich anders regulieren soll.
Es gibt natürlich auch noch andere Alternativen, die teilweise sehr viel Durchhaltevermögen und Selbstbewusstsein erfordern: Diese werden in dem fantastischen Blog von Pseudoerbse (Blanc et Noir) ausführlich erörtert.
Mein Ansatz ist: so einfach wie möglich, aber gleichzeitig auch nachhaltig, harmonisch und pflegend! Insofern werde ich noch einiges testen und über meine Erfahrungen damit berichten.
Über weitere, möglichst unaufwendige Haarwaschtipps und Erfahrungswerte freue ich mich sehr! :-)
Bevor es ans Rühren geht noch meine Bitte: Lest die Gebrauchsanweisung und die Hinweise (unterhalb der der Rezepte), wenn ihr euch meine "Fehler" ersparen wollt...;-)
Doch nun ans Eingemachte:

zugegebenermaßen nicht das schönste Bild!;-)

1. Zutaten für die Kräutertinktur
20g getrocknete Kräuter (Brennessel- und Weidentee sind gut bei Schuppen - ich habe einfach meinen Maria-Treben-Tee genommen!^^)
100ml mindestens 40%igen Doppelkorn/Schnaps/Primasprit oder Weingeist (Stefanie Faber empfiehlt sogar 70%igen Alkohol aus der Apotheke)
2 saubere (!!), braune Glasflaschen (habe einfach Schatzi zwei Bierflaschen mit Schraubverschluss verordnet!^^)

1. Zubereitung der Kräutertinktur:
Die saubere (!!) Flasche mit den Kräutern bestopfen (ja, füllen ist dann doch was Anderes!^^). Mit dem Korn übergießen. Die Kräuter sollten bedeckt sein. Ich habe sie dann für eine Woche an die Sonne gestellt (Manche schwören auf dunkle Plätze - entscheidet selbst. Ebenso sei der Vollständigkeit halber erwähnt, dass die Angaben zu den "Lagerzeiten" von einer bis zu sechs Woche(n) variieren. Da ich nur 40%igen Korn genommen habe, ungeduldig bin und es funktioniert, war eine Woche für mich ausreichend.*g).  Immer mal wieder schütteln, wenn ihr dran vorbeigeht. Dann durch ein Sieb bzw. ein Küchenrollenpapier abseihen und mit einem Trichter in die zweite dunkle, saubere Glasflasche füllen.

2. Zutaten für das Anti-Schuppen-Shampoo:
Kräutertinktur, wie nach dem Rezept oben zubereitet

25g Olivenölseife
je zehn Tropfen ätherisches Rosmarin-, Teebaum- ( jeweils gut gegen Schuppen) und Zitrönenöl (reinigend, bedingt haltbarmachend und gut, um Kalk- und Seifenreste zu ntfernen)*
1 Teel. Guakernmehl
kochendes Wasser (für die, die mehr Hygiene bevorzugen: destilliertes Wasser - gibt´s z.B. im Reformhaus)
2 kleine Gläser (kleine Einmachgläser eignen sich gut, weil man noch mit der Hand reinkommt)

2. Zubereitung des Shampoos:
Die gesamte Menge der Kräutertinktur mit Wasser bis zu 200ml auffüllen und aufkochen. Seife und Guakernmehl hinzufügen. Alles homogen miteinander pürieren. Durch das Guakernmehl dickt das Shampoo noch etwas nach, wird also gelartig, wie wir es kennen. In ein möglichst keimfreies, vorher mit kochendem Wasser ausgespültes Glas mit Deckel) füllen, verschließen und mit Datum deklarieren. So sollte das Shampoo 1-2 Wochen, an einem kühlen Ort aufbewaht, haltbar sein.

3. Zutaten für eine Rinse/ Spülung (ausgesprochen wichtig bei kalkhaltigem Wasser):
500ml kochendes/ destilliertes Wasser
2 Eßl. Zitronensaft (wenn du selbst gepressten verwendest, bitte Fruchtfasern ausfiltern)
1 Dosierflasche mit Sprühkopf

3. Zubereitung der Rinse/ Spülung:
Wasser und Zitronensaft miteinander mischen und in die Sprühflasche geben.

4. Gebrauchsanweisung und Hinweise:
1. Eine walnussgroße Menge (oder je nach Haarlänge mehr) direkt auf das nasse Haar geben. Kurz (!) kräftig einmassieren. 
2. Gründlichst (!) ausspülen (Je länger das Shampoo im Haar bleibt, desto mehr Fett bleibt letztendlich drin, was im Fall von fettigem Haar ja nicht erwünscht ist.)
3. Um die Rückstände von Shampooseife (besonders wichtig bei stark kalkhaltigem) Wasser gering zu halten, Seifenreste auszuspülen und den PH-Wert des Haares zu neutralisieren die Haare danach mit der sauren Rinse spülen: Etwas davon nach dem Haarwaschen ins Haar sprühen, kurz durchkneten, einwirken lassen und ausspülen. Diese saure Spülung kann nach jeder Haarwäsche angewandt werden.
4. Haare immer gründlich auskämmen.
5. Ganz wichtig: Wie bereits erwähnt: Jeder Kopf ist anders. Ich garantiere für nichts - Alternative Haarwäsche ist etwas, was Zeit und Experimentierlust voraussetzt. Im Zweifelsfall warte deinen Urlaub ab, wenn du nicht damit leben könntest, sollte dein Haar erst mal "not amused" sein.;-) Und nicht unterkriegen lassen: Wenn dieses Rezept nicht deins ist, findest du vielleicht bei Peudoerbse
eine Alternative und wagst einen neuen Anlauf! :)
6. Hübsche Mützen für den Notfall bereitlegen oder selber stricken!;-)
7. Achtung - Allergien bitte unbedingt vorab mit einem Selbsttest am Arm ausschließen oder Alternative verwenden

Quellen:
Stefanie Faber: Kräuterkosmetik. 200 Kosmetikrezepte mit Heilkräutern - hausgemacht

Mittwoch, 19. September 2012

Vegan Wednesday - 19.09.2012

Ein neuer Vegan Wednesday! Wer noch nicht weiß, was sich dahinter verbirgt, erfährt hier Genaueres! 
Von Woche zu Woche kamen bislang mehr Teilnehmer hinzu, und so freue ich mich bereits sehr auf die kulinarische Inpiration auf euren Tellern! :-) Dieses Mal sammelt Cara, die endlich ihre Prüfungen hinter sich hat, bis Samstagnacht die Beiträge hier ein und veröffentlicht sie anschließend auf dem Pinterest-Board.
Ich habe dieses Mal zum Glück rechtzeitig an die Kamera gedacht und musste keine Fotos stellen!;-) 


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Wie sahen meine Tellerchen heute aus?

Zum Spätstück ohne Schatzi - der durfte arbeiten - gab es Brote mit Kidneybohnenpaste (rechts oben im Bild), mit Hoummous (unten), sowie dem ersten Sojafrischkäse (oben links), den ich wirklich mal richtig gut hinbekommen habe. Dazu gab es Möhrchen und Tee!


Nach der Arbeit wartete die obligatorische Portion Studentenfutter mit Tee darauf, verköstigt zu werden. Und sie wartete lange, denn für dieses mittelmäßige Foto habe ich bestimmt 10 Minuten gebraucht und hätte am liebsten mein Standardbild genommen, aber so langsam fällt es auf, wenn ich immer das gleiche poste!;-)


Abends gab es Reste von gestern - da ess ich noch Weihnachten dran, aber egal! War nämlich ausgesprochen lecker dieses Curry mit Kürbis und Kichererbsen!

So, und nun zeigt her, was ihr so auf dem Teller hattet! :-)

Pflegende und sprudelnde Badebomben

Eine Tauschpartnerin von Facebook hat sich Badebomben gewünscht - Herausforderung angenommen. Ich liebe es ja, wenn jemand mir Aufgaben stellt!;-) Also das Internet befleißigt und durchforstet nach möglichst einfachen, aber doch auch pflegenden Zutaten und der optimalen Verarbeitung. 
Ich habe mich für eine Kombination aus Sheabutter und Sonnenblumenöl entschieden und war hoch erfreut, dass meine Bioladenfrau mir den Tester für die Sheabutter zum halben Preis verkauft hat! :-) 

 
Durch die Sheabutter wird das Bad mit diesen Bomben pflegend und man kann sich das Eincremen im Nachhinein tatsächlich sparen, so zart und weich ist die Haut im Anschluss. Anders als ein Schaumbad sprudeln diese Bomben, während sie sich im Wasser auflösen und ihren Duft verbreiten.
Die ätherischen Öle sorgen je nach Sorte für einen belebenden, heilenden oder entspannenden Effekt. Hierzu einfach ein Buch zu Aromatherapie befragen. Der Fantasie und den Ideen sind da keine Grenzen gesetzt!
Die Zutaten habe ich alle im normalen Handel bzw. Bioladen bekommen. Wer öfter Naturkosmetik selber macht, dem sei das Internet ans Herz gelegt, z.B. die Seite von Gisella Manske.
Wem die Sheabutter zu teuer ist und auch so auf den Geldbeutel schauen muss, kann zu Kakaobutter greifen, die trockene oder strapazierte Haut optimal pflegt. Sie macht die Bomben zudem sehr stabil. Es eignet sich aber auch palmölfreies Palmin (Kokosfett) - nicht zu verwechseln mit der Softvariante, die sehrwohl Palmöl enthält. Palmin gibt es in jedem Supermarkt. Allerdings ist diese Sorte raffiniert, so dass ein Teil der pflegenden Eigenschaften der Laurinfettsäure zerstört werden.  In dem Fall empfiehlt es sich auf eine unraffinierte Variante aus dem Bioladen zuzugreifen. Kokosfett ist feuchtigkeitsspendend und deswegen ebenfalls gut für pflegende Bomben geeignet.
Das feste Fett (im Rezept: die Sheabutter) lässt sich auch komplett durch reines Öl ersetzen, allerdings gibt Ersteres Festigkeit. Anfängern sei deswegen geraten, eine Mischung aus beidem zu benutzen und erst später nur Öl oder nur Fett zu nehmen. Wer scho sicher ist, nimmt statt Sheabutter und Öl nur ca. 30g Öl für das unten stehende Rezept. Es eignen sich insbesondere Olivenöl, Avocadoöl, Macadamiaöl, Jojobaöl, Kakaobutter, Kokosfett und Sheabutter - je nach Präferenz und der gewünschten Wirkungsweise. 
Da ihr vielleicht auf regionale Produkte bzw. solche aus Deutschland zugreifen wollt, empfehle ich euch, es mit Sonnenblumenöl zu versuchen. Wenn ihr nur Öl verwendet, müsst ihr die Bomben sehr fest zusammen drücken, da sie sonst Gefahr laufen zu brechen. 


Zutaten:
100g Natron
50 g Zitronensäure in Pulverform (Genaueres unterhalb der Gebrauchsanweisung)
25g Speisestärke
10g Öl (möglichst geruchsneutral)
20-30g Sheabutter
20 Tropfen ätherisches Öl (auf Allergien achten oder Parfumöl nehmen)
nach Geschmack: Blüten, Dekokram, pflanzliche Färbemittel (Kakao, Kurkuma, Paprika z.B.), Aura-Soma-Pomander/ -Quintessenzen – bei aller Fantasie, die ja bekanntlichermaßen keine Grenzen kennt: all´ das, was ihr in die Bomben packt, landet später in der Badewanne – überlegt selbst, wieviel Arbeit ihr nach der Entspannung haben oder dem Beschenkten zumuten wollt!;-)

Zubereitung:
Die trockenen Zutaten zusammenmischen. Sheabutter im Wasserbad (nicht direkt im Topf auf dem Herd schmelzen!!) verflüssigen und mit den restlichen Zutaten zu einem Teig kneten, der die Konsistenz von feuchtem Sand hat, mit dem man Burgen bauen kann. Wenn er zu bröselig ist, noch etwas Sheabutter oder Öl hinzufügen. Die Masse in Muffinformen, Förmchen oder Cremetiegel drücken und für 30 Minuten ins Tiefkühlfach legen. Dann einen Tag an einem kühlen Ort aufbewahren. Dadurch werden sie fester und lassen sich leichter aus den Förmchen lösen. Nett verpacken oder selber dran freuen! :-)

Gebrauchsanweisung:
Die Badebombe erst ins Wasser legen, wenn man schon in der Wanne sitzt, da sie sich in etwa ein bis zwei Minuten auflöst. Am besten hinter den Rücken auf dem Badewannenboden legen.

Zur Zitronensäure: Ich habe ein wenig suchen müssen und letztlich beim Edeka in der Putzmittelabteilung eine Sorte von Heitmann gefunden, die größer und günstiger ist wie das Pendant in der Backwaren-Abteilung. Achtet bitte unbedingt darauf, dass es kein Gepansche, sondern reine, lebensmittelechte Zitronensäure ist.
 
Quellen:
Kokosnussblog

Dienstag, 18. September 2012

Thai meets India: Curry aus Kürbis und Kichererbsen

Heute war Schatzi ziemlich lange auf der Messe am Arbeiten, und ich wollte etwas kochen, das Herz und Magen wärmt. In der Tellerchengruppe zu Curry mit Kürbis inspiriert, entstand so dieses wirklich leckere Gericht mit Kichererbsen, das ich gerne Dhal gennant hätte; aber da im klassisch-indischen Dhal die Hülsenfrüchte, wie ich grad gelernt habe, bereits beginnen zu zerfallen, so dass man quasi einen Brei hat, trifft der Name leider die Sache nicht. Aber Namen sind eh´ Schall und Rauch - Hauptsache, es schmeckt!;-)


Zutaten für 4-6 Personen:
550g Hokkaidokürbisfleisch
2 kl. Dosen Kichererbsen
3 Nektarinen
~ 300ml Orangensaft
1 Dose Kokosnussmilch
2,5 Eßl. gelbe Currypaste
1 Teel. Sojasauce
1 Teel. Zimt
1 Teel. Koriander
1 Teel. brauner Vollrohrzucker
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
nach Geschmack Gewürzmischung aus 47% Chili, 22% Szechuan-Pfefferkörner, 20% Meersalz und 11% Ingwer (meine war von Jamie Oliver, aber die Hauptsache: scharf und mit Ingwer*g)
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Zwiebel grob und Knoblauch fein hacken. In einer großen Pfanne mit der Currypaste anschwitzen. Dann den gewürfelten Kürbis hinzufügen. Zimt und soviel Orangensaft dazugeben, dass der Kürbis bedeckt ist. Mit geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Dann die weiteren Gewürze, die Sojasauce und die Kokosnussmilch dazugeben. Weitere 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Kichererbsen und die gewürfelten Nektarinen unterrühren und auf der ausgeschalteten Herdplatte und geschlossenem Deckel noch zehn Minuten simmern lassen. Mit Basmatireis servieren!

Montag, 17. September 2012

Soja-Frischkäse

Ich war nie so der Käsefan - zum Glück, denn so vermisse ich den selbigen nicht! Aber Frischkäse, Quark und Co habe ich geliebt! Schon in meiner veganen Anfangszeit wollte ich deswegen unbedingt mal Frischkäse aus Sojadrink selber machen. Aber wie das so ist: Es geht nicht alles auf einmal und auch nicht so, wie man denkt. Es brauchte ein paar Anläufe und ein paar Vorreiterinnen in der Tellerchen-Gruppe, bevor ich mich dran machte... und vergeigte: Zu wenig Salz, blöde Konsistenz, kein Ausflocken bei der Dm-Sojamilch. Gestern dann hat´s endlich geklappt. Lasst euch also nicht zu schnell entmutigen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass unterschiedliche Käseköche mit unterschiedlichen Sojadrinks gute Erfahrungen gemacht haben. Tolle Aussage - ich weiß!^^ Probiert ein bisserl rum. Dann wird das schon was! 
Das Grundrezept besteht aus Soja-Drink (oder Soja-Reis-Drink), 3 Eßl. Zitronensaft und (solang ihr nichts Anderes Fetthaltiges wie Tahin reinmengt) 1-2 Eßl. Öl. Ab dann ist alles Sache eurer eigenen Kreativität. Und hier nun mein nicht selbst erfundener, aber mit Liebe gemachter Soja-Frischkäse, der laut Schatzi wie Bresso schmeckt:


Zutaten für etwa 150g Frischkäse:
1 l Soja-Reis-Drink (vom Netto)
3 Eßl. Zitronensaft
optional 1-2 Eßl. Öl (wird dadurch etwas dünnflüssig, so dass ich es eher weglasse)
1 Teel. beliebige Kräuter: Ich habe meine Lieblings-Gewürzmischung von Sonnentor genommen, nämlich die Gute-Laune-Gewürz-Mischung
1-2 Knoblauchzehen
1/2 Teel. Salz (ja, das wirkt viel, soll aber so sein!)
Pfeffer

Zubereitung:
Soja-Reis-Drink mit dem Zitronensaft aufkochen. Jetzt sollte die Mischung ausflocken (beten!!*g).


Im Anschluss das Ganze in ein mit einem sauberen Geschirrhandtuch ausgelegtes Sieb gießen, das über einer Schüssel liegt. 


Unten tropft nun langsam die Molke durch. Oben bleibt letztlich der "Käse" übrig. Lasst dem Käse Zeit und trinkt gemütlich einen Tee! Ihr könnt die so entstandene Masse am Ende (!) nochmals ausdrücken. Dann alles mit Öl glatt rühren. Die Kräuter und den Knoblauch hinzufügen und reichlich salzen und pfeffern. Achtung, dieser Käse besitzt magische Fähigkeiten und verschluckt Salz wie durch ein Wunder.;-) Also lieber für eure Begriffe zu salzig würzen und über Nacht ruhen lassen.


Variante (Edit vom 24.11.2012):
Heute habe ich eine sehr leckere Variante gebastelt:

Zutaten:
1 l Soja-Reis-Drink (vom Netto)
3 Eßl. Zitronensaft
1 Eßl. Tahin (Sesampaste aus dem Bioladen, günstiger gibt es sie beim Türken)
knapp 1/2 Teel. Knoblauchgranulat bzw. 1-2 Zehen Knoblauch
2 Prisen Kurkuma
2 Prisen Kreuzkümmel
ein paar kräftige Umdrehungen von meinem Lieblings-Jamie-Oliver-Gewürz (Szechuan-Pfeffer-Ingwer)
1/2 Teel. Salz (ja, das wirkt viel, soll aber so sein!)
Pfeffer

Zubereitung:
wie oben


Verwertung der Sojamolke: 
Bei der Herstellung des Frischkäses fällt eineges an Molke an. Es wäre schade, sie wegzuschmeißen. Hier erfahrt ihr, was ihr damit tun könnt!

Alles Liebe, Momo

PS: Alternativ könnt ihr natürlich auch selbstgemachte Sojamilch für das Rezept nutzen.

Samstag, 15. September 2012

Wedges von Kürbis und Patatlis

Eigentlich wollte ich dieses Gericht schon seit Tagen machen, aber erst mal stand Resteverwertung an! :-)
So langsam wird es wirklich Herbst, auch wenn der Wetterbericht wieder wärmere Temperaturen angekündigt hat. Ersteres spiegelt sich auch in unserem Speiseplan wieder, der momentan eher deftig ist und aus einfachen Gerichten, die wenig Arbeit machen, besteht, wie z.B. auch diese Kombination aus Kartoffeln und Kürbis. Leider kann ich nur ungefähre Mengenangaben geben, weil ich sehr aus dem Lameng gekocht habe!



Zutaten:
400-500g Hokkaiodokürbis
400-500g Kartoffeln
2-3 Eßl- Öl
1/2 Teel. Zimt
5 Pimentkörner, grob gemahlen
ein paar kräftige Umdrehungen mit der Muskatmühle
2 Teel. Vollrohrzucker (ich habe braunen genommen)
knapp 1 Teel. Knoblauchgranulat
knapp 1/2 Eßl. Graham Masala, scharf
1/2 Teel. Chiliflocken
nach Geschmack Gewürzmischung aus 47% Chili, 22% Szechuan-Pfefferkörner, 20% Meersalz und 11% Ingwer (meine war von Jamie Oliver, aber man kann natürlich auch selbst was mischen oder variieren)
1 Eßl. Sesamkörner
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Die Kartoffeln halbieren und je nach Größe längst halbieren oder dritteln. Den Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden (Vorsichtig - bitte nur den Kürbis!!). Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen und abschmecken.  Alles auf einem Backblech ausbreiten. Den Ofen auf 200°C einstellen und das Blech direkt reinstellen. Ca. 45 min. backen und zwischendurch einmal wenden.  Wer vorheizt, muss natürlich weniger lang warten, aber ich nutze gern die Energie aus, die ich "verbrate"! Dazu passt super ein Knoblauch-Joghurt-Dipp oder auch ein Chutney (Memo an mich: Mach´s endlich!^^)!

Donnerstag, 13. September 2012

Vegan Wednesday - 12.09.2012

Letzte Woche war ich vor lauter Anfangsschuljahreshektik nicht dabei, als es deutschlandweit (Zukunftsmusik darf ja sein) wieder hieß:  "Kamera gezückt: Es ist Vegan Wednesday!" 
Diese Woche bin ich wieder dabei, und es ist Carola von Twoodledrum, welche die Beiträge bis Samstag einsammelt und die Ergebnisse dann am Ende der Woche auf Pinterest veröffentlicht, auf die ich wie immer sehr gespannt bin, zeigen sie doch, wie vielfältige rein pflanzliches Essen (ich versuche immer noch die optimale Bezeichnung zu finden, die auch rüberbringt, wie lecker Green food (äh?!) sein kann!

Was war heute bzw gestern, also am Mittwoch, auf unseren Tellern?


Der Tag begann mit Roggenweizenvollkornbrot mit "Zaziki" und Basilikum-Schnittkäse. Der Smoothie aus Banane, Trauben und Pflaumen hat es nicht aufs Bild geschafft, da ich selbiges - es sei zu meiner "Schande" gestanden - nachgestellt wurde, als ich heute Brote für die Arbeit vorbereitete. Aber es war genau das auf meinem Teller!;-) Memo an mich: Demnächst Kamera auf den Tisch legen!!!


Nachmittags kam ich schwer groggy von der Arbeit! (Memo an mich: Früher ins Bett gehen!, Edit vom heutigen Tag: Na gut, aber heute wirklich...) Da halfen auch nicht mein heiß geliebter Kräutertee und Studentenfutter. 



Und deswegen musste es abends fix gehen! Keine große Lust auf kulinarische Höhenflüge. Doch halt! Kulinarisch gesehen waren die Tofunuggets mit Wachsbrechbohnenpommes ein Highlight (Ok, erwischt: Es handelte sich nicht um Pommes, sondern um einen 1-Minuten-Salat... ). Die Nuggets erinnerte mich sehr an die der einschlägig bekannten Fastfood-Kette, deren Name nicht genannt wird!;-) (Wer hat´s gesagt?!)  Zudem war Schatzi ganz geflasht, weil´s so schnell ging! Fazit: Auch Fast Food kann lecker und (relativ) gesund sein!

Und nun ihr lieben Mitstreiter (wieso eigentlich Streiter?): Zeigt her eure Teller! :-)

Mittwoch, 12. September 2012

Tofunuggets mit Wachsbrechbohnenpommes

Es kommt ungefähr zweieinhalb mal im Jahr vor, dass ich Bock auf Fast Food habe! Heute war einer dieser Tage!;-) Ziemlich erledigt kam ich heute von der Arbeit nach Hause: zu fertig für Sport und zu aufgedreht für ein Nachmittagsschläfchen.
Eigentlich hatte ich, da ja heute wieder "Vegan Wednesday" war, vorgehabt irgendwas Besonderes mit Kürbis zu kochen, aber wen wollte ich eigentlich beeindrucken? So ein Quark! Mir fiel Julias Kommentar wieder ein: Es ging um Alltagsküche, nicht um Höher-Besser-Weiter! Und heute hatte ich schlichtweg keine Lust auf stundenlanges, kompliziertes Kochen!
Attila hat´s vorgemacht (siehe hier): Tofu mit Cornflakes panieren? Na, das schafft doch jeder! Ähm - nein! Man sollte die Cornflakes auf jeden Fall sehr fein bröseln. Soviel wissen wir jetzt auch - geschmacklich ist es egal, aber man kann sich ja die Sauerei ersparen, alles mit den Händen festbappen zu müssen...
Äußerst skeptisch, ob die Sch...-Cornflakes-Panade überhaupt das Braten überleben würde, wurden wir angenehm überrascht: Sie hielt mehr, als sie versprach, und die Nuggets erinnerten fatal an das tierische Pendant vom Mäcces. Dazu ein schneller Wachsbrechbohnensalat - nein, tut mir Leid, keine Weltneuheit, sondern nur schnöder Salat! :-D Aber sieht der nicht aus wie Pommes? - Nein? Egal! Es schmeckt trotzdem!:-P


Zutaten  für 2 Personen:
für die Nuggets:
200g Naturtofu
2,5 Eßl. Weizenmehl (550er) 
1 Teel. Kartoffelmehl
1 Eßl. Zitronensaft
6 Eßl. Wasser
1/2 Teel. Vollrohrzucker
gut 1/2 Teel. Salz
60g Cornflakes (keine vor Zucker triefenden!)
Öl zum Fitieren/ Braten

für den Salat:
1 Glas Wachsbrechbohnen
etwas Zitrone
Salz
Pfeffer
1 Teel. Knoblauchgranulat
1/2 Teel. Chiliflocken
1 Eßl. Röstzwiebeln
1/2 Eßl. Öl

Zubereitung:
Den Tofu in Nuggetform schneiden (ca. 1cm dick). Dann alle weiteren Zutaten bis auf die Cornflakes miteinander verrühren. Der Teig sollte weder zu fest noch zu flüssig sein, so dass man die Nuggets gut darin wenden kann und der Teig auch kleben bleibt. DIe Cornflakes sorgfältiger als wir klein zerstoßen (mit einem Löffel oder, eingeschlagen in ein Küchentuch, mit einem Hammer). Die Toffustücke erst sorgfältig in dem Teig wenden, dann in die Cornflakes geben. Mit einem Löffel die Cornflakes  über der unpanierten Tofuseite drapieren und leicht andrücken. So verfahren, bis alle Nuggets fritierfertig sind. Reichlich Öl auf hoher Flamme in einer Pfanne erhitzen und die Nuggets darin goldbraun braten. Derweil den Wachsbrechbohnensalat mit den Gewürzen abschmecken. Mit den Nuggets und süß-sauerer Sauce oder - in Gottes Namen- Kürbisketchup servieren!

Montag, 10. September 2012

Eklié Spüli 1.0

Mein Kinderherz freut sich grad wie verrückt, denn vor über 20 Jahren haben meine Cousine und ich bereits die Anfänge von unserer eigenen DIY-Kosmetik begründet. Die Ergebnisse waren allerdings ziemlich unbrauchbar und stanken zudem erbärmlich - daher der Name: Eklié!;-)

Doch von vorne: Am Wochenende habe ich erstmalig nach tagelangen Recherchen in der Nonfood-Versuchsküche gestanden und getüftelt! :-) Herausgekommen ist unter Anderem ein Spülmittel, das tatsächlich erstaunlich gut reinigt und duftet, wenn es auch nicht so stark schäumt, wie wir es von den herkömmlichen Produkten aus der Drogerie gewohnt sind. Auch ist dieses Spüli etwas flüssiger, und man benötigt ein wenig mehr. Dennoch ist es erstaunlich günstig und effektiv. Und selbstgemacht eben!:-)
Ich wollte es so simpel wie möglich halten und habe mich dabei an den u.a. Quellen* orientiert. Allerdings wollte ich nicht - wie bei den meisten Rezepten vorgefunden - mit Kernseife arbeiten, selbst wenn es die in einer veganen Ausführung gibt, weil sich auch hier leider Palmöl versteckt. Ich habe eine ganze Zeit lang gesucht und bin auf reine Olivenölseife gestoßen. Die ist nun die Hauptzutat des hier vorgestellten Spülmittels! Und ja: Es funktioniert! :-)





Zutaten für eine 500ml-Dosierflasche:

30g palmölfreie, reine Olivenölseife (Bioladen oder im Internet)
Wasser
25 Tropfen ätherisches Zitronenöl
1 Eßl. Natron
eine keimfreie Dosierflasche mit 500ml Inhalt (mit kochendem Wasser gründlich ausspülen) 

Zubereitung:
Die Olivenölseife direkt auf der Waage- in die Schüssel raspeln, bis die erforderliche Menge angezeigt wird. Auf 100g mit kochendem Wasser auffüllen. Während des Abkühlens immer wieder durchrühren, damit sich die Seifenspäne vollständig auflösen können. Einen Tag abgedeckt stehen lassen und immer wieder umrühren, bis sich die Seife vollständig aufgelöst hat. Ein Tag danach sieht die anfangs flüssige Masse ungefähr so aus:


Diese Masse mit 400ml kochendem Wasser auffüllen. Das Zitronenöl und das Natron hinzugeben. Glatt pürieren und in eine Dosierflasche mit 500ml Inhalt nach und nach mit einem Trichter abfüllen (Achtung – schäumt sehr stark!) und verschließen. Vor dem Gebrauch immer schütteln, da sich sonst die Seife unten absetzt.

*Quellen:
Utopia
Gute Frage.net 

Sonntag, 9. September 2012

Einfach vegan leben? Oder: Was wirklich (für mich) zählt


"Einfach vegan leben"? Ist das nicht ein Widerspruch in sich? 
Nun, für mich ist "Vegan leben" tatsächlich ziemlich einfach: Abgesehen davon, dass es "da draußen" NOCH viel zu wenig vegane Bistros, Cafés und Restaurants gibt, vermisse ich nichts. Und ich tue mich auch nicht schwer mit der Beschaffung und Herstellung von abwechslungsreichen, leckeren veganen Lebensmitteln und Gerichten.;-) Im Gegenteil: Ich muss demnächst unser System für Vorratshaltung und Lagerung überdenken, weil alles aus allen Nähten platzt!
Ich gebe zu, dass ich mir am Anfang (*hust) die Nächte um die Ohren geschlagen habe und es immer mal wieder tue, um mich zu informieren und zu recherchieren.
Gleichzeitig sehe ich es so, dass es auch immer eine Frage der Haltung ist: Es geht doch um was, oder? Es geht um Lebensqualität und Harmonie, die sich im Optimalfall nicht nur auf meine eigenen vier Wände beschränkt, sondern sich auch in der Verbindung mit Allem, was ist, wiederspiegelt. 
Die grundlegenden Basics waren dank Internet und sehr viel Unterstützung seitens der Facebook-Community sehr schnell drin (Danke! <3), wenn ich auch täglich neu dazulerne. All´ das Neue integriert sich Stück für Stück in unser Leben und manches darf auch ganz schnell wieder gehen.;-) 

Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass unsere und meine Umstellung in den Bereichen veganen Lebens keine Zeit beansprucht. Es braucht sogar sehr viel von meiner Lebenszeit. Und ganz ehrlich: Die investiere ich gerne in das, was mir gut tut, und ich schätze es ungemein, mit meiner Teilzeitstelle noch genug Raum zu haben für all das, was Leben ausmacht!

Wie ich es wahrnehme, haben wir uns über viele Jahrhunderte - ach was: Jahrtausende - zu einer Gesellschaft entwickelt, die meisterhaft darin ist, Zeit zu sparen. Neue Technologien, Zeitmanagementseminare, Burnout und Fast Food - um nur ein paar zu nennen - sind Blüten unserer jüngsten Entwicklung. Ich habe den Eindruck, dass bei all dem Wesentliches oft auf der Strecke bleibt - wir selbst! Wir sparen hier Zeit, rennen da durch den Tag, hetzen xy hinterher - wissen wir eigentlich noch, wofür?
Der Ursprungsgedanke des "Zeit-Einsparens" war sicher keine schlechte Sache! Nur: LEBEN wir deswegen mehr? Verbringen wir mehr Zeit mit uns und unserer Familie? Lachen, tanzen, fühlen wir mehr? Sind wir mehr im Augenblick, im Hier und Jetzt? 

Quelle: Denises Nähkaestchen
Oft komme auch ich mir so vor wie eine der Gestalten in Michael Endes Geschichte "Momo und die grauen Männer": Vor lauter Zeitmanagement ist keine Minute oder gar Stunde mehr übrig, um einfach nur zu leben, zu spielen oder die Katze zu streicheln... 

Wofür also das Ganze? Für ein besseres Leben im Paradies? Hallo!? Glauben wir, glaube ich das ernsthaft? Dass es sich irgendwann lohnt, dass "es" irgendwann vorbei ist? Ein Trugschluss, wie ich immer wieder feststelle. Die To-Do-Listen sind nie abgearbeitet und "Wenn, dann"-Kalkulationen gehen nie auf! Ich bin es, die Stress macht und ich bin es, die sich sekündlich neu entscheiden kann. Im Kleinen, im Jetzt! Ich bin diejenige, die sich selbst ein Stopsignal setzen kann. Es ist nicht die Welt da draußen. Die ist nur der Spiegel, den ich natürlich auch anschreien und verantwortlich machen kann. Letztlich bleibt sie aber eben, was sie ist: mein Spiegel, der mir zeigt, womit ich noch nicht in Harmonie bin.
Die Welt wird sich für mich nicht ändern. Warum also nicht bei mir beginnen? Je besser ich für mich sorge, desto gelassener gehe ich durch den Tag: Ich bin nicht mehr so angreifbar für das, was da im Außen geschieht, bin nicht mehr sooo anfällig für den Streß, den sich xy macht. Es ist eben SEIN Streß, nicht meiner. Ich kann mich um meinen eigenen kümmern bzw. darum, in meinem Terminkalender immer wieder Platz zu schaffen für Zeit mit mir und meinem Leben!
Ok, die Theorie wäre schon mal klar...*hust
Wie sieht bei uns "wirklich leben" in der Praxis aus: Back to the roots, mehr Einfachheit, die Hinwendung zu dem, was wirklich wichtig ist. Ich verwende viel Zeit für die Ausgestaltung der "kleinen Dinge" unseres Leben, und es entschleunigt mich, auch wenn es erst mal sehr komplex wirkt: Soviel Zeit, die dafür drauf geht, grundlegende Nahrungsmittel, Haushaltshelfer und Produkte für die tägliche Körperpflege selbst zu machen...
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Ja, es ist viel Zeit, die ich selbstbestimmt auf etwas verwende, das mir am Herzen liegt: meine Familie, die Umwelt im weitesten Sinne und ich natürlich ich selbst! Wo wäre Zeit besser verwandt?
Einfach vegan leben ist für mich ein Experiment, denn ich lasse mich nur zu gern in den Sog von Begeisterung und Schnellebigkeiten hineinziehen. Eine Seite in mir ist begeistert über Neues und Innovatives. Sie ist wissbegierig, wenn es um Information und die Welt da draußen geht. Die andere widmet sich derweil eben dem einfachen Leben, das wir uns hier Stück für Stück erobern und aufbauen - und dazu gehört eben auch das selbst gebackene Brot, gescheiterte Selbstversuche und immer wieder die Rückbesinnung auf das, was wirklich zählt... Immer wieder den Fokus neu ausrichten in einer Welt, die nicht selten verrückt spielt, Gefahr läuft sich zu verirren - so auch ich.;-)
Aber ich arbeite dran - versprochen! Immer wieder neu. Und ich möchte glauben, dass Fehler ok sind - sie gehören sogar dazu. Aus ihnen lerne ich - hoffentlich!;-)

Dienstag, 4. September 2012

Allerliebstes Kürbissüppchen

Herbst ist Suppenzeit! Und auch wenn das Thermometer noch erfreulich sommerliche Temperaturen anzeigt, brauchte ich gestern was für die Seele: die erste Kürbissuppe des Jahres!
Im letzten Herbst gab es noch die unvegane Variante. Geschmeckt hat es auch damals schon, auch wenn ich danach jedes Mal über der Toilette hing. Jedes Mal? Naja - hätte ja sein können, dass es nicht an der Suppe bzw. dem Liter Milch darin lag... Schon klar! Von wegen: "Die Milch macht´s! 
Jetzt ist es jedenfalls amtlich: Ich vertrage keine Kuhmilch! Mit Pflanzenmilch zubereitet, hatte ich mit diesem leckeren Süppchen überhaupt keine Probleme und konnte danach sogar noch fleißig sporteln (Ok, Dima, ich geb´s zu: Ich bin fast abgebrochen, aber auch nur weil wir Ausdauersprot gemacht haben...)!
Dank meiner Facebookfreunde weiß ich nun auch, dass ich mir das mühsame Schälen des Kürbis - und den verletzten Finger vermutlich auch - hätte sparen können: Die Schale kann man nämlich beim Hokkaido direkt mitverarbeiten! Sehr schön: Weniger Abfall, mehr Suppe für mich! :-D


Zutaten für 3- 4 Suppenkasper:
900g Hokkaidokürbis
1 mittlere Zwiebel
3 Knoblauchzehen
2cm Ingwerwurzel
1-2 Teel. Chiliflocken
2 Eßl. Gemüsebrühe 
frisch gemahlene Muskatnuss
700ml Pflanzenmilch
400ml Kokosmilch
Olivenöl zum Anbraten
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Das Kürbisfleisch klein würfeln. Zwiebeln grob hacken und Knoblauch fein hacken. Beides in Öl anschwitzen. Dann das Kürbisfleisch, die Gemüsebrühe und den in Scheiben geschnittenen Ingwer dazugeben und 500ml Pflanzenmilch dazugießen. Beides darin weich garen (dauert so ca. 30 Minuten). Dann pürieren, mit den Gewürzen abschmecken und samt Kokos- und der restlichen Pflanzenmilch erhitzen

Montag, 3. September 2012

Mission Hautsache - Zwischenbilianz vom 03.09.2012

Mittlerweile sind fast drei Wochen vergangen, seit ich meinen Selbstversuch gestartet habe. Zeit für eine Zwischenbilianz! Was hat sich geändert, was vielleicht auch nicht?

Ich habe meine Pflege umgestellt, wie bereits im ersten Beitrag geschildert. Ebenso nehme ich täglich meine Bierhefetabletten ein. Ich trinke regelmäßig den Maria Treben-Tee und komme dabei auf 1,5 l, da ich ihn mir jetzt abends vorkoche und tagsüber während der Arbeit trinke. Ich habe den Eindruck, dass er meinen Blutdruck senkt. Deswegen trinke ich ihn nicht vor Mittag! Aber es mag sein, dass es auch nur mir so geht...
Neu dazu gekommen ist Teebaumöl, das ich morgens und abends mit einem Wattebausch auf die entzündeten Stellen auftrage.
Ich mache wie immer meinen Sport und versuche, mindestens alle zwei Wochen ins Sonnenstudio zu gehen. Da mag man von halten, was man will, aber mir und meiner Psyche tut es gut, wenn ich so unter der Röhre vor mich hindämmere und mich wie im Urlaub fühle. Womit wir beim entscheidenden Punkt sind:
Ich stelle fest, dass meine Hautsache sich immer wieder auf die Psyche runterbrechen lässt. Sicher tun mir die äußeren Veränderungen gut. Aber hat sich dadurch allein was geändert?
Naja, in zwei Wochen kann man wenig erwarten. Und im Gegenteil muss ich leider bemerken, dass meine Haut verückt spielt. Was läuft also falsch?
Ich habe mir in den letzten Wochen wenig Zeit für mich genommen, bin so durch den Tag gerast, halb vor Begeisterung, aber auch weil ich etwas umgehen wollte.
Habe ich mir noch vor zwei Wochen vorgenommen, weniger Verantwortung zu übernehmen, weniger zu MACHEN, musste ich gestern feststellen, wie schwer mir das eigentlich fällt. Ich bin so geprägt durch den "falschen" Gedanken, dass alles von mir abhängt. Es fühlt sich gut an, in herausfordernden Momenten etwas zu TUN. Ich fühle mich dann weniger ohnmächtig, sondern eben unabhängig und einflussreich. Die Kehrseite der Medaille ist, dass ich mich schwer damit tue zu vertrauen und loszulassen. Und am Ende völlig fertig bin, weil ich mich psychisch wie körperlich leer gelaufen habe (Burnout und Herzinfarkt lassen grüßen!!).
Gestern habe ich mir dann endlich wieder Zeit genommen, um zu meditieren. Ich hatte nämlich festgestellt, dass ich auf meiner To-Do-Liste immer alles abgearbeitet hatte - alles, bis auf was? Na, ihr werdet´s euch denken können! Genau, der Punkt "Zeit für mich" wurde nicht abgehakt. So schwarz auf weiß, konnte ich das nicht stehen lassen. Also habe ich meine Meditations-CD wieder ausgegraben, die ich immer wieder höre, wenn Druck, Stress und Hetze überhand nehmen. Empfohlen wird, diese einmal in der Woche zu hören. Und da stieß ich unweigerlich auf "mein" Ohnmachtstema und den Satz "Weniger machen, mehr fühlen!"
Fühlen? Was hat das nun mit meiner Haut zu tun? Nun, für mich sehr viel! Denn mir geht alles unter bzw. auf die Haut, was ich nicht an "negativen" Gefühlen zulasse und empfinde: Wut, Stress, Angst.... Das "durfte" ich in der Vergangenheit schon sehr oft sehen. 
Dabei wäre es mir manchmal am liebsten, wenn sich all´ die doofen Gefühle in Luft auflösen würden. Und jetzt, wo ich grad daran arbeiten wollte, weniger zu tun, mehr abzugeben, kam eins hoch: Ohnmacht! Scheiße, die wollte ich doch nun gerade nicht! Die galt es doch zu vermeiden! Ne, die wollte gefühlt werden. Und... PUNKT! Aber.... PUNKT!

Nicht mehr rennen, machen, mehr Zeit für mich und fürs FÜHLEN! - ein Vorhaben!

Energie folgt der Aufmerksamkeit. Klingt esoterisch, ist aber so!;-) Mir fällt auf, dass ich einen enormen Widerstand aufgebaut habe: Ich will unbedingt etwas gegen mein Hautproblem unternehmen. Tja, und was passiert erfahrungsgemäß, wenn ich mal wieder kämpfe? Genau: Der Stein meines Anstoßes vermehrt sich. Kennt ihr das nicht auch: Wenn ihr euch klasse findet, fällt euch ein kleiner Pickel gar nicht auf. Aber wenn ihr super-kritisch mit euch seid (vielleicht auch noch wegen eines neuen Kerls^^), sprießen Mitesser, Akne und Co munter vor sich hin. Es wird Zeit sich zu erinnern, dass ich durch Ablehnung eher noch zu meinem Hautproblem beitrage anstatt es zu reduzieren.
Warum ich das hier so schreibe? Um es schwarz auf weiß zu haben und um mich Ernst zu nehmen. Es geht schließlich um mehr als um meine Haut! Es geht um mich und um nichts weniger als mein Seelenheil! 
Ich weiß, dass ich gut für mich sorgen kann, auch wenn ich mich immer wieder neu erinnern muss! So auch heute!;-) Und auch wenn´s unbequem ist... Und ein wenig ziemlich verunsichert: Gefühle annehmen - auweiha! Naja, ist mir ja nicht ganz fremd, oder?

Fazit: Weiter kurieren, mich in Geduld üben und  lieb haben, wie ich bin - mit Pickeln, Neurosen und Co! Muhaaaaaaaaaaaaa!:-D

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