Samstag, 1. September 2012

Seifenoper - Oder: Warum eigentlich selber machen?


Haushaltsreiniger und Pflegeprodukte selber machen? - Jetzt dreht sie völlig ab! Da kann sie ja gleich aussteigen und in der Höhle leben!"
Ach ne, ich leb schon gern in unserer "normalen" Gesellschaft, wenn ich auch manchmal - wie vermutlich jeder - die Sehnsucht nach dem einfachen Leben habe...
"Einfach leben und selber machen? Widerspricht sich das nicht? Ist das nicht ein Haufen Arbeit? Und überhaupt: MUSS das sein?" 

Natürlich muss es nicht sein!^^ Ich habe aber das Privileg, einer Teilzeitstelle nachzugehen und zudem  eine schier unstillbare Lust am Experimentieren und Tüfteln. Und wenn mich etwas packt - das wird jeder bestätigen, der mich näher kennt -, ist da kein Halten mehr, und ich sitze nächtelang am PC, recherchiere und belese mich!

Ich möchte gedanklich etwas zurückgehen und etwas ausholen, um selbst zu verstehen, denn die letzten Monate waren wirklich unglaublich intensiv, sind es noch. 
Es ist nicht lang her, dass ich mich für die vegane Lebensweise entschieden habe - am 15.05.2012 war der denkwürdige Tag. :-) Von außen sieht es vielleicht so aus, als wäre diese Entscheidung über Nacht gekommen, aber wie bei allen Umbrüchen gab es viele kleine Puzzleteile, die das Bild ausmachen: Neben den damit verbundenen inneren Prozessen traf ich 2011 die bewusste Entscheidung für einen Umzug aufs Land und eine Teilzeitstelle. Hiermit entsprach ich meinem Wunsch nach mehr Zeit für mich und nach Entschleunigung in einer Welt, wo alles immer schneller und höher und weiter geht. 
Ich bin ein schneller Mensch, um nicht zu sagen manchmal "etwas" hektisch. Ich habe in meinem Leben gelernt, mich v.a. auf mich selbst zu verlassen und habe dadurch sicher den einen oder anderen Kampf gegen das Leben, Entscheidungen von "oben" und mich geführt, wo es auch leichter gegangen wäre. Aber so hat eben jeder seinen Prozess... 
Ich habe enorm viel Druck in meinem Leben produziert, weil mir offen gestanden der Arsch oft genug auf Grundeis ging und ich buchstäblich Angst hatte, durchzukommen, wenn ich mich nicht gehörig anstrenge! Energie folgt der Aufmerksamkeit. Und was folgte? Richtig: noch mehr Druck und damit für mich noch mehr Gründe, die Ärmel hoch zu krempeln.
Ich kenne mich ganz gut - auch wenn ich immer wieder und das seit gefühlten Äonen an mir "arbeite" (haha, schon wieder Arbeit und Druck!^^), klopfen die alten Muster in gewissen Abständen wieder an und ich erhalte damit die Gelegenheit, zu schauen, wie ich damit umgehe: "Ah, Besuch von einer alten Bekannten!..."

Ende April saß ich wie jeden Dienstag in meiner Yogastunde: Wir hatten die Aufgabe, blind Kärtchen zu ziehen, auf denen ein Satz stand, über den wir in den nächsten Wochen meditieren "sollten". Und welchen zog ich? 


"ICH BIN EINS MIT ALLEM, WAS IST!"


Bähm! Kennt ihr das Gefühl, dass eine Situation, ein Mensch, ein Satz, ein Lied nur für euch da ist? Genau so erging es mir mit diesem einen Satz! Eigentlich ja nichts Neues, oder? Hat doch jeder schon mal gehört, der sich ein wenig mit Meditation, Yoga und Spiritualität beschäftigt hat! "Ist doch alles altes Gewäsch!" - 
Wirklich? Nachdenklich ging ich nach Hause und begann über "meinen" Satz zu sinnieren. Das kam ganz automatisch. Ich spürte: Etwas in mir war in Aufruhr und brodelte. Noch war es mehr vorbewusst: Noch nicht ganz da, aber in Vorbereitung!
Am 15.05.2012 dann sufte ich bei Facebook herum, nichts Bestimmtes im Sinne. Aus irgendeinem Grund - ich weiß nicht mehr, wie es dazu kam -, stieß ich auf die Facebook-Seite von Kim Kalkowski, der Geschäftsführerin von Vegan Wonderland, Cakes´n´Treats und dem Vegilicious Shop. 
Ich weiß in der Rückschau selbst nicht, warum ich überhaupt weiterschaute - ich und vegan? Nicht, dass ich das Thema bislang abgelehnt hatte. Es hatte mich viel weniger gar nicht erst angesprochen! Aber wie es so oft bei Sachen ist, die wichtig für einen sind: Das Thema ließ mich nicht mehr los! Den ganzen Tag über sufte ich quer durchs Internet, durch Foren, Infoseiten und Gruppen. Und abends stand es fest: Ich lebe fortan vegan. Und genau das tat ich dann auch.
Um es abzukürzen: Es war eine zeitintensive Odyssee, die dann folgte, verbunden mit Recherche über Recherche! Nächtelang saß ich mal fasziniert, mal ernüchtert, dann wieder angeekelt vor dem Rechner, las und tauschte mich aus!
Ich hatte jedwede Unterstützung, auch durch meinen Partner (Danke, Schatzi!), und die Umstellung gelang mir leicht und ohne Kämpfe, denn meine ethische Überzeugung "Ich bin eins mit allem, was ist!" arbeitete für mich und in mir weiter.     
Relativ schnell war mir klar, dass es um mehr ging als um Essen! Wenn ich eins war mit allem, was ist (und dieser Gedanke wurde immer mehr zum Gefühl, wenn ich auch immer wieder vor Heruasforderungen stand und stehe), dann machte er nicht vor einer Tür Halt, drehte sich um und ging weiter! Nein, er betraf alle Aspekte meines Lebens: Tiere, Umwelt, meinen Nachbarn, die Menschen auf der anderen Seite des Erdballs und natürlich mich selbst: Nicht mit mir eins zu sein, äußert sich z.B. in  Stress, Gefühlen von Unzufriedenheit, Sinnlosigkeit oder gar Gefühlslosigkeit. 
Seit ich vegan lebe, habe ich nicht das Empfinden,  ein besserer Mensch zu sein, aber ich fühle mich tatsächlich mehr verbunden mit allem! 
Fragen im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit, ökologischer und sozialer Verträglichkeit klopfen an, wollen eine Antwort. Und wie so oft in meinem Leben: Wenn etwas wirklich wichtig ist, dann fließen mir die entsprechenden Informationen zu und mir begegnen die passenden Lehrer und Lektionen.
Tag für Tag entblättere und entdecke ich neue Zusammenhänge und Sachverhalte und habe das Gefühl, mehr und mehr mit mir und allem, was mich ungibt, in Einklang zu kommen, wenn auch dazu oft erst mal Prüfungen anstehen...;-)
Ich bin weit davon entfernt, den Durchblick zu haben. Und doch fällt mir immer mehr wie Schuppen von den Augen, und im Rahmen meiner kleinen Welt erlebe ich so manchen erkenntisreichen Orgasmus, der mir das Gefühl gibt, als Verbraucher durchaus die Wahl zu haben!^^

Doch genug ausgeholt. Zurück zur Ausgangsfrage: Warum nun eigentlich selber machen?
Klick: Spüli-Rezept

Vielfalt, Innovation und Kreativität:
Es fing an mit den Aufstrichen: Ein Großteil schmeckte uns nicht. Also begann ich selber welche herzustellen, bei denen ich, nachdem ich die Basics verstanden hatte, meiner Kreativität freien Lauf lassen konnte: Mal wild-exotisch, mal einfach, heute asiatisch inspieriert, morgen mediterran. Der Fantasie und Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Nicht alles war ein Gaumenschmaus, aber wir lernen ja durch "Try and error"!
Es lag nahe, dass ich nach eingehender Beschäftigung mit anderen Aspekten des veganen Lebens (wie Pflegeprodukten und Haushaltsmitteln) auch beginnen würde, meine Freude am Tüfteln auszuweiten und mich dazu zu entscheiden, auch hier selbst den Kochlöffel zu schwingen.


Unabhängigkeit vom Markt und begrenzte Wahlfreiheit:
Für mich ist es ein zutiefst befriedigendes Gefühl, gewisse Marken und Produkte nicht mehr zu brauchen, die mir aus verschiedenen Gründen nicht schmecken: Tierversuche und tierische Bestandteile, mangelnde Nachhaltigkeit, soziale Ausbeute und Zerstörung unseres Ökosystems. 
Früher fühlte ich mich oft ohnmächtig gegenüber "denen da oben": den Konzernen, Polikern, Lobbies... Heute komme ich immer mehr dahin, dass ich durchaus begrenzte Macht habe: Vieles finde ich in der Natur, kann es selbst produzieren oder Produkte und Rohstoffe wählen, die mehr meine ethischen Überzeugungen widerspiegeln. Ich kann mich informieren, kann hinterfragen, wo mir ein X für ein U verkauft werden soll. Ich muss nicht so weitermachen, nur weil "es immer schon so war" oder mir als "gut" verklärt wird. Dank Internet habe ich die Möglichkeit, auf eine Menge aufbereitetes Wissen zuzugreifen und zu reflektieren. 
Letztlich muss, nein: darf ich selbst entscheiden, wem ich glaube. Und mein Herz ist da ein ebenso guter Berater wie mein Geist! Und ja: Ich laufe genauso Irrtümern auf wie jeder Andere! Aber ich bin bemüht mich zu informieren - zu meiner Zeit, in meinem Tempo!
Im Rahmen der naturgegebenen Ressourcen und des Angebots kann ich wählen.
Wenn ich etwas selbst herstelle, kann ich bewusst entscheiden, was mir z.B. in das Shampoo oder in den Käse kommt. 


Finanzieller Aspekt:
Ich stelle immer wieder fest, wieviel günstiger Selber-Machen ist. Bei Lebensmitteln reduzieren sich die Kosten drastisch, wenn ich z.B. mein Brot selbst backe, Aufstriche und veganen Käse, sowie Fleischalternativen selbst herstelle.
Im Fall von Pflegeprodukten und Haushaltsreinigern braucht es am Anfang eine gewisse Grundausstattung. Diese Produkte sind tatsächlich erst mal teurer, als wenn ich mein Spüli, mein Shampoo direkt im Laden kaufe. Wenn ich die Kosten jedoch umrechne, stelle ich fest, dass ich meistens nicht mehr Geld ausgebe, oft sogar spare. Ich bin nämlich durchaus ein Geizhals in manchen Aspekten, wenn es um unnötige Geldausgaben geht! 

Zudem stellt sich die Frage: Wo möchte ich mein Geld investieren? Es geht schließlich um etwas: um die Umwelt und auch und v.a. um mich. Denn ich bin der Mensch, mit dem ich zeitlebens zusammen bin. Wenn es sich nicht für mich (in mehrfacher Hinsicht) rechnet, macht es keinen Sinn! Und dabei spreche ich nicht nur vom Geld, aber auch.
Für mich waren die Moneten durchaus ein wichtiger Faktor, als ich nach und nach dazu überging, meine Sachen selbst zu machen, denn mit einer Teilzeitstelle verdiene ich eben deutlich weniger wie mit 40 Wochenstunden. Alles kein Thema, denn die gewonnene Zeit ist es mir wert, und es gibt ja Mittel und Wege zu sparen.;-) Aber bitte nicht auf Kosten Anderer!  
Wer kritisch im positivsten Sinne denkt, kommt selbst auf den Widerspruch: Wie kann etwas nachhaltig und fair trade sein, wenn es nen Spottpreis hat? Wenn ich alles billiger haben wil, bedeutet das nicht selten, dass am anderen Ende des Produkts Ausbeutung steht! Auch hier: Das soll keine Moralkeule sein, aber vielleicht etwas, worüber man nachdenken kann, um zu schauen, in welchem Rahmen ich als Verbraucher andere Möglichkeiten finde.
Und die gibt es durchaus, auch bei wenig Geld. Und ich spreche da durchaus aus meiner eigenen zugegebenermaßen begrenzten Erfahrung. Ich habe oft den Eindruck, je mehr ich um Harmonie mit mir und der Welt bemüht bin, desto mehr Unterstützung erhalte ich. Ich muss nicht kämpfen! (Memo an mich: MERKEN!)


Qualität statt Quantität:
Um eins klar zu machen: Ich bin Frau, auch wenn ich keine zehntausend Tigelchen und Töpfchen auf dem Kosmetikboard stehen habe!;-)

Je weniger Zutaten, umso leichter fällt es herauszufinden,
a) was mir gut bekommt und 
b) was auch mit der Umwelt, den Tieren und den Menschen hinter den Produkten usw. im Einklang ist.

Diese Zutaten müssen nicht automatisch teuer sein, aber gewisse Rohprodukten wie ätherische Ölen haben eben ihren Preis.
Wo möglich, kaufe ich  regional und saisonal, was wiederum den Geldbeutel schont. Fair Trade ist ein weiteres Stichwort. Bio ist bei mir noch eine nicht vorhandene "Leiche im Keller", will heißen: Bislang leiste ich mir selten Bioprodukte und mißtraue ihnen bislang auch noch etwas, weil ich zuwenig darüber weiß - ein Projekt für die Zukunft!
Vieles kann im eigenen Garten wachsen, auch für die Non-Food-Küche! Leider habe ich keinen Garten, aber es gibt ja so was wie Zukunftsmusik, zumal ich manches ja dennoch in der Natur oder beim lieben Nachbarn finde! :-)

Zeit:
Ja, es braucht etwas Zeit, alles selbst zu machen. Und ich rechne auch keiner alleinerziehenden Vollzeitjobberin vor, dass Selber-Machen keinen zeitlichen Mehraufwand bedeutet. Das wäre gelogen. 
Ich selbst arbeite auf Teilzeit und setze für mich eine Priorität in diesem Bereich der veganen Lebensführung - keine Moralkeule!^^
Es ist meine Lebenszeit, die ich da investiere und die sich für mich in vielfacher Hinsicht auszahlt. 
Es braucht erst mal, sich in die Thematik einzulesen, die passenden Zutaten zu besorgen, kennenzulernen und sie letztlich in Rezepten umzusetzen. By the way: Tat und tut es das nicht auch bei der veganen Ernährung und überhaupt bei allem, was man sich neu aneignet?
Die eigentliche Zubereitung dauert in den allermeisten Fällen nicht wirklich lange, und dank gewisser technischer Errungenschaften (Ein "Ave!" den Herstellern von Brotbackautomaten, Mixern u.ä.!) ist manch einem mit wirklich wenig Zeit dadurch eine Last genommen.
Von mir weiß ich, dass ich mir sehr viel Zeitdruck selbst mache: durch entsprechende Gedanken, um mich gebraucht zu fühlen, um von den eigentlichen Baustellen meines Lebens abzulenken, um mich intensiv zu fühlen oder gerade nicht zu fühlen...
Mein Motto deswegen (Umsetzung ist in kontinuierlicher Bearbeitung!^^): "Wenn du es eilig hast, gehe langsam!"- Je mehr ich rase, desto mehr Stress erzeuge ich künstlich. Oft sind es genau die kurzen Auszeiten, die ich zum Kochen oder Tag-Träumen nutze, die mir wieder Kraft geben, mich klar werden lassen, Inspiration und Eingebungen zu Tage fördern!


Einfachheit und Entschleunigung:
Wir jetten tagtäglich durchs Leben - auch durch das virtuelle -, teilen Atomteilchen, Zeit und Raum. Bei mir macht sich schon seit Langem die Sehnsucht nach dem einfachen Leben breit. Mit ein Grund für den Blognamen: "einfach vegan leben".
Manchmal ist weniger mehr. Ich lebe nicht puristisch, dazu bin ich ein viel zu enthusiastischer und probierfreudiger Mensch, aber ich habe auch eine Seite, die sich wie ein Kind freut, wenn ich die Zutatenliste in meinem Shampoo deutlich reduzieren oder eben auf Ballast wie zuviel Kleidung, Außenreize verzichten kann. Denn auch hier ist Reizüberflutung an der Tagesordnung, und mein Organismus ist dankbar, weil er nicht mehr so viel verarbeiten muss - psychisch wie physisch.
Selber Machen ist Meditation für mich: Ich komme in dem Moment, und mein unruhiger, ständig aufgeweckter, begeisteter, entrüsteter (...) Geist kommt für kurze Momente mal zur Ruhe und in den Moment: "Wenn ich gehe, dann gehe ich!..", heisst es im Yoga. Abgewandelt: "Wenn ich koche, dann koche ich!" Punkt!

Freude:
Mir bereitet es einfach schlichtweg Freude, unabhängig zu sein, Neues auszuprobieren, kulinarische und erkenntnisreiche Durchbrüche zu erleben. (Wer braucht schon Schuhe, um glücklich zu sein!^^)
Ich habe das Gefühl, dass ich durch meinen Wunsch nach Verbundenheit und meine Freude daran umso mehr hiervon erhalte. Hier geht es nicht darum, dass sich immer etwas auszahlen muss. Aber für mich funktioniert eine Sache nicht, wenn ich nicht mit Herzblut und Freude dabei bin! Freude und Begeisterung sind ein Motor, die mich antreiben, Höhenflüge durchleben lassen, mein Feuer für eine Sache heiß halten. (Memo an mich: Achte trotzdem darauf, dass du dir Zeit nimmst, um alles zu verdauen und zu verinnerlichen, wieder aufzutanken!)
Mein Herz muss singen, berührt sein, sonst bleibe ich nicht dabei. Und das ist auch gut so, denn Menschen, die Dinge tun, weil sie "müssen," sind keine zufriedenen Menschen. Harmonie mit allem, was ist, schließt mich ein. Oft geht es nicht um das WAS an sich, sondern darum, WIE ich etwas umsetze: mit Liebe oder mit Strenge und dem erhobenen Zeigefinger?
Stichwort "Spaßgesellschaft": Ich finde nichts Verwerfliches dran, Spaß zu haben. Kinder können uns da einiges vorleben! Spaß ist gut und schön, wenn er nicht auf Kosten Anderer geschieht, sondern eben in Einklang mit der Welt. 
Es ist keinem damit gedient, wenn ich griesgrämig durch die Gegend laufe mit dem Trost: Ich lebe vegan. Ja, gut, die Tiere werden es dir danken, aber wo bleibst du? Liebe ist nicht etwas, was es nur nach außen abzugeben gilt. Du hast sie dir genauso verdient, einfach weil du existierst!
Meine Liebe und Freude beziehe ich durch meine Entscheidungen, meine Art zu denken, zu fühlen und zu handeln. Und ganz konkret daraus, eben viel selbst zu machen. (Puh, die Kurve gekriegt!^^) 

Kommentare:

  1. Liebe Yvonne,
    du hattest Recht, mit der Aussage: es ist etwas lang.
    Ich habe alles gelesen.
    Und ich freue mich über das was ich hier gelesen habe. Und sicherlich wird sich der eine oder andere, auch ein wenig oder mehr in deinen Zeilen/Erleben/Erkennen wiederfinden.
    Ich bin stolz auf dich! Denn ich kenne dich jetzt so ca. 1 Jahr lang (Yoga) und ich erinnere mich, wie/wer du damals warst, und wer du heute bist. Und ich möchte dir auch sagen: Du bist sicherlich eine Bereicherung für die "Dienstagsfrauen". Jemand, der auch hinterfragt!!!
    Dein Text hier strahlt genau das aus, was/wer du bist. Voller Lebensenergie!!! Du verstehst es deine Gefühle klar und unmissverständlich auszudrücken (auch wenn du mal hier und da aneckst). Wenn du dir etwas vorgenommen hast, so gehst du strickt deinen Weg. Du nimmst die "Höhen und Tiefen" mit. Bemüht, den Kurs beizubehalten.
    Ich erinnere mich daran, wie es im Yoga war, als du dein "Kärtchen" gezogen hast.
    >ICH BIN EINS, MIT ALLEM WAS IST!<
    Wie nachdenklich, zweifelnd, irritiert, zögend, unwirklich, und (wie immer wieder DU) hinterfragend du dieses angenommen hast. So freut es mich ganz besonders, dass dich diese Affirmation auf deinen Weg zurück geführt hat.
    Dir den Weg bereitet hat, für das was du heute lebst. Ich weiß, du tust es mit ganzem "Herzblut". Und es spielt auch keine Rolle dabei, ob es das vegane Leben ist, oder ein anderes - es ist DEIN LEBEN - jetzt!
    Und deine "KURVE" hast du gut hingekriegt ;-)
    Glückwunsch - Namasté Beate
    ps: Super BLOG!!!

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    1. Von ganzem Herzen danke dir, du meine Lieblings-Yoga-Lehrerin und Wegbegleiterin! ♥

      Namasté, Yvonne

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