Dienstag, 1. Oktober 2013

Ein paar letzte Worte & Buchvorstellung: "Ab heute vegan: So klappt dein Umstieg"

Ihr Lieben,

es hat gedauert, bis ich die Zeit und Muße gefunden habe, diesen Beitrag zu schreiben. Ihr habt es selbst in den vergangenen Wochen gemerkt: Es war nicht mehr viel los hier bei Einfach - Vegan - Leben. Dafür umso mehr da draußen und da drinnen, also in mir! Seit ich meine zwei Wochen im Westerwald-Ashram verbracht habe, hat sich sehr viel in mir getan. Ich habe z.B. gemerkt, dass mir abolut nicht mehr der Sinn danach steht zu bloggen. Zumindest derzeit nicht. Ob aus einer Phase der Unlust etwas Endgültiges wird, kann ich natürlich noch nicht sagen. Aber ich tue ungern etwas halbherzig. Wem soll das etwas bringen? 

Meine Prioritäten haben sich verlagert, und mich zieht es mehr in innere Gefilde - passend zur Jahreszeit - und ins "wirkliche" Leben. In beiden Welten habe ich mich auch zuvor intensivst bewegt. Und ich merke, dass mich dies, meine zwei Jobs, Partner usw. komplett ausfüllt. Mir ist nicht mehr danach, Auszüge davon aufzubereiten, Rezepte zu tippen oder meine Yogaerfahrungen mit euch zu teilen. Einfach, weil es mich aus dem Moment herausholt und in die Vergangenheit katapultiert, wo ich doch lieber im aktuellen Augenblick sein will, eben einfach (vegan) leben möchte.

Ich bedanke mich bei euch, meinen Lesern, für eure Treue, für die Unterstützung, liebevolle Mails, hilfreiche Kommentare und dafür, dass ihr mir ein Gegenüber wart in einer Zeit, in der sich so viel gewandelt hat. Ihr wart mir eine kostbare Begleitung. Von Herzen dafür mein Dankeschön.

Doch bevor ich mich ganz von euch verabschiede, möchte ich einer Anfrage von Claudi von Claudi goes vegan folgen: Als Mitautorin des frisch erschienenen Buchs Ab heute vegan: So klappt dein Umstieg. Ein Wegweiser durch den veganen Alltag* wollte sie wissen, ob ich bereit sei, dieses zu rezensieren. Die Idee gefiel mir ausgesprochen gut, zumal ich seit meiner eigenen Umstellung auf eine pflanzliche Lebensweise immer so etwas wie eine Bedienungsanleitung hierzu hatte schreiben wollen und an der Komplexität des Themas gescheitert bin. :D Umso angetaner war ich von dem Konzept des Buches, das ich euch nun hier vorstellen möchte.


Patrick Bolk, Herausgeber dieses Wegweisers durch den veganen Alltag und Mitinitiator den Blogs Deutschland is(s)t vegan, hat gemeinsam mit 11 anderen Co-Bloggern eben jenen Ratgeber geschaffen. Dieser basiert auf den eigenen Erfahrungen der Autoren bei der Umstellung auf eine vegane Lebensweise. Genau wie jeder „Frischling“ standen auch sie irgendwann einmal vor der Entscheidung und v.a. vor zahlreichen inhaltlichen Fragen hinsichtlich Hintergrundinformationen, Umsetzung und, und, und.

Auf knapp 140 Seiten werden die Autoren ihrem Anspruch absolut gerecht, möglichst umfassend, jedoch kompakt zu informieren. So kompakt, dass es schwierig ist, eine noch kompaktere, aber vollständige Rezension zu schreiben! :D Dennoch hier der Versuch!;)

Das Büchlein gliedert sich in 13 Kapitel, in denen einführend ethisch-soziale, gesundheitliche und ökologische Gründe für eine pflanzliche Lebensform dargelegt werden. Diese werden angerissen! Wer mehr wissen will, bekommt viele Querverweise – ein großes Plus, das sich durch das gesamte Buch zieht: die fantastische Linksammlung, weiterführende Adressen, als auch Literaturempfehlungen und tolle Schemata, sowie anschauliche Übersichten.
Dann geht es aber auch schon mitten rein in die Praxis. Dieser Wegweiser behandelt von der Frage nach dem Inhalt eines gesunden, veganen Einkaufskorb ebenso die, wie ich denn auswärts und unterwegs zurecht kommen kann. Wie koche und backe ich vegan? Wie kann ich tierische Produkte ersetzen und dennoch lecker speisen? Wie gehe ich mit einer unveganen Umwelt um? Ist es sinnvoll, die vegane Botschaft laut krakelend in die Welt hinauszuchanten? Ist vegan-Leben nicht sehr teuer? Woher kriege ich mein Protein (meine Lieblingsfrage!*g)? Diese Fragen repräsentieren nur beispielhaft die Fülle der aufgegriffenen Themen.
Eine vegane Lebensweise führt irgendwann zwangsläufig zu Bereichen wie Kosmetik, Haushaltsreinigern und Kleidung. Auch hier wird kompetent und praxixbezogen Unsterstützung angeboten – natürlich ebenso mit dem bereits erwähnten, umfangreichen Querverweis auf Bezugsquellen und weiterführende Informationen. Das Buch schließt ab mit ein paar veganen Grundrezepten. Achtung: wirklich nur ein paar! Bitte erwartet kein Kochbuch – Empfehlungen für ein solches findet ihr hier aber auch, keine Sorge! ;)

Die Artikel sind kurz, knackig und gut lesbar. Sie werden wunderbar „aufgelockert“ durch persönliche Interviews mit „Allerwelts-Veganern“. Ebenso kommen zwischendurch „Experten“ zu Wort, die in unterschiedlicher Weise ihre Passion - die vegane Lebensweise – zum Beruf gemacht haben.
Ich war immer wieder überrascht, wieviele Themen auf so wenigen Seiten aufgegriffen werden, ohne dass die Broschüre überladen daherkommt. Ich traf zwar auf harte Fakten, ohne dabei abgeschreckt zu werden (Ja: ich bin SEHR sensibel!*g). Neben aller Sachlichkeit fühlte ich mich beim Lesen persönlich angesprochen. Hierbei zahlt sich sicher aus, dass so viele Menschen an diesem Werk mitgearbeitet haben, die eine Leidenschaft eint: die Liebe zu Tieren und der Wunsch nach einer harmonischen Lebensform. Trotz der Vielzahl der Autoren ist der Schreibstil nicht brüchig - die Artikel reihen sich im Gegenteil harmonisch aneinander.
Als „missionierungs-allergischer“ Mensch habe ich dieses Buch sehr gut „vertragen“: Sowohl der Background, die Theorie, als auch kritische Themen wie vegane Tiernahrung, B12-Supplementierung etc. werden denkbar undogmatisch, stattdessen sehr diplomatisch-sachlich behandelt, so dass jeder Leser aufgefordert ist, sich selbst eine Meinung zu bilden. Gleichzeitig ist das Buch durchaus persönlich und sicher auch ein klitzekleines bisschen rosig eingefärbt. :D Hätte da nicht auch ein Kapitel aufgewartet, in dem die Schreiberin darlegt, wie frustriert sie als Veganerin manchmal ist (ohne dass sie „die Anderen“ als die Bösen bezeichnet!) - ich hätte ich ein bisschen meckern können. So kann ich nur sagen, dass jeder seine – egal wie geartete - Lebensweise selbst einfärbt, wie er eben tickt. Man kann es sich leicht oder schwer machen oder eben auch bunt mit schwarzen Punkten! ;) Will heissen: Ich mag den gemäßigten Enthusiasmus, der aus den Zeilen spricht! :)
Auch wenn dieses Buch leicht zu lesen war, entstand bei mir zu keinem Zeitpunkt der Eindruck, einfach nur unterhalten werden zu sollen. Im Gegenteil wurde ich hier wirklich informiert und kann nur sagen: Ich habe Neues erfahren und viel, das ich gerne vor meinem Umstieg gewusst hätte. Die eigene Recherche will und kann Einem dieses Buch nicht abnehmen, aber das komprimierte Wissen, die umfangreichen Querverweise laden ein, systematischer dabei vorzugehen, als ich es vielleicht seinerzeit getan habe. :D
Es gibt ganz sicher Bücher, die umfangreicher sind, mehr in die Tiefe gehen, aber ganz ehrlich: So viel Input auf so wenig Papier (natürlich vegan gedruckt*g) habe ich selten erlebt. Meistens ist es doch so, dass man nach zu viel Infos innerhalb von kurzer Zeit wie erschlagen ist. Dies ist hier definitiv nicht der Fall. Wenn ich zurückdenke an meine eigene Umstellung, kann ich nur sagen: Ich hätte mir so einen Guide gewünscht, der so viele Fragen beantwortet und mich gezielt an die Hand nimmt. Nichts gegen den eigenen Prozess, aber ich hätte mir mit dieser Broschüre viel Zeit sparen können! ;)
Gibt es was zu kritisieren? Nun – ich will nun wirklich nicht das Haar in der Suppe suchen, indem ich aufzähle, was nicht gesagt, wo für mein Empfinden zu wenig auf xy verwiesen wurde. Punkt. Dieses Buch erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, durchaus aber darauf, umfassend aufzukären. Insofern: Aufgabe meisterlich gelöst!!

Fazit: Ein toller Leitfaden für den Einstieg in die vegane Lebensweise: sachlich und doch persönlich, dabei undogmatisch, freundlich und v.a. sehr, sehr hilfreich! :) Wenn jemand zu mir käme, der geballte Infos sucht, um durch den Vegan-Dschungel zu finden, dem würde ich dieses Buch* sicher empfehlen. Unabhängig davon, dass ich das Rezensions-exemplar freundlicher- und dankenswerterweise kostenlos vom Ventil-Verlag zur Verfügung gestellt bekommen habe. Und nein: Ich lasse mich nicht kaufen - ich denke wirklich so! :P 

Euch allen da draußen (weiterhin) eine wunderbare Lebens-Reise und alle(s) Liebe dieser Welt - v.a. eure eigene! ;) Fühlt euch ganz, ganz lieb umarmt, wenn ihr wollt!

In Liebe,
Frau Momo

Samstag, 7. September 2013

Lieblingsrezepte meiner Leser Teil 5: Raw Sweets for my sweets

Mit diesem 5. Teil kröne ich ich Leserreihe eurer Lieblingsrezepte! Ich bedanke mich ganz herzlich für eure tollen Zuschriften, die Bilder und dafür, dass ihr all´ diese Schmankerl mit uns geteilt habt. Und da ihr Süßschnäbel mir zu einem ganz großen Teil Rezepte für Kuchen, Eis und Co gesandt habt, hier ein paar weitere Inspirationen aus der Kategorie "Sweets for my sweets" - dieses Mal ganz "in roh":


Rezept Nr. 1: Fruchtige Schildkröte (Monika)


Die liebe Monika hat schon zum letzten Beitrag ein Rezept beigesteuert - für grünen Smoothie. Nun aber noch was für´s Auge und für den Gaumen: eine roh-vegane Motivtorte! :)

Zutaten und Zubereitung:
geschälte und hauchdünne Kiwischeiben schneiden (soviel wie man für den "Schildkrötenpanzer benötigt), Bananen längs in dünne Scheiben schneiden, 1/2 Tasse Kokosnussraspel/Kokosnussfleisch, 1/4 Tasse Kokosnusswasser/Milch und 1/2 Tasse entkernte Datteln.
1) Die Kokosraspeln, die Milch und die Datteln innen Mixer, solange mixen bei eine eisähnliche Konsistenz zustande gekommen ist. Wenn es zu flüssig ist, noch mehr Datteln dazugeben
2) Angefangen wird mit den Bananenscheiben. Eine Schicht davon, dann die Cream draufschmieren und verteilen. Dann mit Kiwi belegen, wieder eine Schicht von der Creme. Dann wieder Bananen--> Creme--> Kiwi--> Creme--> Bananen. So legen, dass eine Halbkugel zustande kommt. Am Ende den "Panzer" mit Kiwi bedecken.


Rezept Nr. 2: Orangencrème-Törtchen (eingereicht von Sabine nach einem Rezept von Wurzelweber)
Bild: Wurzelweber

Sabines Lieblingsrezept stammt von einem meiner Lieblingsblogs und somit von der lieben Wurzelweberin: Dort (klick!!) findet ihr das Rezept für Orangencrème-Törtchen in Rohkostqualität.


Rezept Nr. 3: Erdbeer-Cashew-Torte (Kristin - Eat - Train - Love


Bild: Kristin
Kristin von Eat Train Love ist dieser Tage öfter ein Begriff auf Einfach - Vegan - Leben. So hat sie vor einigen Wochen einen Gastbeitrag zum Thema „Heimische Superfoods“ bei mir veröffentlicht. Mein liebstes Rohkostrezept habe ich auf meinem Blog veröffentlicht. Ich hoffe, das ist ok. Es ist die Erdbeer-Cashew-Torte. Das Rezept findet ihr an dieser Stelle auf Kristins Blog. 


Rezept Nr. 4: Cashew-Macademia-Kirsch-Kakao-Dings (eingereicht von Johanna nach einem Rezept vom Vegan Guerilla

Foto: Vegan Guerilla

Johanna hat einen Kuchen aufgetan, bei dem mich allein der Name schon angesprochen hat. Wer kriegt bei der Bezeichnung Cashew-Macademia-Kirsch-Kakao-Dings keinen Appetit? Johanna hat das Rezept für diese Kreation auf Sarahs Blog Vegan Guerilla aufgetan und schreibt darüber: Ich hab es schon einmal in abgewandelter Form selbst gemacht, leider sah meins nicht halb so lecker aus. :) Ach wie gerne würde ich mal das Original-Rezept von ihr selbst hergestellt probieren. :D
Das Originalrezept findet ihr bei Sarah, wenn ihr diesem Link folgt! 


Mit Johannas rohem Lieblingsrezept endet die Reihe "Lieblingsrezepte meiner Leser". Ich hoffe, ihr fühltet euch ebenso inspiriert wie ich und habt vielleicht sogar die eine oder andere Anregung mitgenommen?!

Wie auch schon bei den vorangegangenen Teilen: Wem noch was Süßes vorschwebt, das er unbedingt teilen möchte, kann dies gerne im Kommentarfeld tun! Geteilte Freude ist ja bekanntlichermaßen doppelte Freude! ;)

An dieser Stelle euch ein wunderschönes Wochenende. Der Kamin ruft! :)

Alles Liebe von Frau Momo

Samstag, 31. August 2013

Lieblingsrezepte meiner Leser Teil 4: Green Smoothies und Toppings

Hallo ihr Lieben,


nein, ich bin nicht im Ashram verblieben. :D Die Welt hier draußen hat mich wieder.;) Anders als vermutet wird es keinen Bericht über meine Zeit im Westerwald geben. Manches ist einfach nur für mich bzw. die mir ganz nahen Menschen bestimmt und Punkt. Vieles will noch verdaut und integriert werden. Fraglich ist auch, wie und ob es mit diesem Blog hier weitergeht. Dazu vermag ich noch nichts Genaueres zu sagen. Insofern übt euch ein wenig in Geduld! :D

Da ich aber gerne Sachen zu Ende bringe, folgt heute ein neuer Beitrag zur Serie „Lieblings-Leser-Rezepte“. Dieses Mal stelle ich euch zum Einen zwei Aufstriche/ Dips vor als auch zwei Rezepte für einen grünen Smoothie.



Here we go:



Rezept Nr. 1: Veganer Frischkäse (Anja)

Foto: Anja

An dieser Stelle habe ich bereits ein eigenes Rezept für Cashewkäse veröffentlicht. Aber in meinen Augen kann man nie genug Versionen haben. Anja verrät uns hier ihre Variation dieses leckeren rohen Frischkäses:



Früher habe ich veganen Frischkäse ziemlich aufwendig mit, in Rejuvelac eingeweichten, Cashews hergestellt. Aber das geht viel einfacher, nämlich so:

Zutaten:

500g Cashewkerne » eine halbe Stunde in etwas Wasser eingeweicht
1 Limette
1 Zitrone
1 gestrichener TL Salz
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
ggf. Kräuter dazumischen

Zubereitung:

Frühlingszwiebeln, Saft von Limette und Zitrone, Salz, Knoblauch mixen. Abgetropfte Cashews dazuschütten und mixen. Gegebenenfalls etwas Wasser - falls zu fest - zufügen. Guten Appetit.





Rezept Nr. 2: Mandeltatar (von Helga nach einem Rezept von Monya von Vegetarisch-rezept.de)


Foto: Monya

Die liebe Helga habe ich vor einigen Wochen endlich mal persönlich auf der Kräuterwanderung von und mitChristine Volm kennen gelernt. Sie hat ein Rezept für Mandel-Tatar eingereicht. Dieses könnt ihr hier abrufen! 





Rezept Nr. 3: Green Smoothie I (Karin)


Bevor ich euch Karins Rezept preisgebe, an dieser Stelle der Hinweis auf ein E-Book-Projekt zu grünen Smoothies: Kristin von Eat Train Love – sie hat letzte Woche hier einen Gastbeitrag zum Thema „Heimische Superfoods“ veröffentlicht – hat darin die Lieblings-Rezepte ihrer Leser versammelt. Von mir ist übrigens auch eins dabei! :) Klickt doch mal rein! Doch nun hat Karin das Wort: "Hier mein Lieblingsrezepterl für einen Green Smoothie":



1/2 Gurke
2 Stangen Stangensellerie
4 Salatblätter
1 kl. Stück Ingwer
1 Apfel
4 Blatt Basilikum





Rezept Nr. 4: Green Smoothie II (Monika)


Monika kenne ich noch vom Veganen Tellerchen. Über ihr fix nachgemachtes Rezept schreibt sie: „Mein Lieblings-Smoothie ist im Moment Honigmelone mit Salatblättern aus´m Garten und ordentlich Petersilie dazu und etwas Matcha-Pulver dazu....köstlich.“



Natürlich könnt ihr – wie schon in den vorangegangenen Beiträgen – gerne eure Lieblingsrezepte für Smoothies oder leckere Aufstriche im Kommentarfeld hinterlassen.





Euch noch weiterhin ein schönes Wochenende und liebste Grüße von

eurer Frau Momo

Samstag, 24. August 2013

Lieblingsrezepte meiner Leser Teil 3: Sweets for my sweets!

Liebe Grüße aus dem Urlaub. Wobei: Morgen geht´s schon wieder heim! So schnell können zwei Wochen rumgehen...Dann gibt es auch wieder Frischware, d.h. aktuelle Beiträge aus dem Leben der Frau Momo und ganz sicher auch den einen oder anderen Einblick in meine Zeit im Westerwald! (An dieser Stelle nochmals der Hinweis: Die Freischaltung der Kommentare kann noch etwas dauern! Wundert euch nicht! Ich kümmer mich alsbald darum!)
Heute kommt ihr in den Genuss des 3. Teils meiner Lieblings-Leser-Rezepte-Reihe! Uff, was für ein Wort! :D Im Rahmen meines Blog-Geburtstags bat ich um eure Lieblings-Rezepte! Und wenn ich mir diese Vielfalt anschaue, bin ich wirklich einfach nur begeistert darüber, wie kreativ ihr seid bzw. andere BloggerInnen sind. Heute nun ein Beitrag, zu dessen Titel ich wohl nichts mehr sagen muss, oder? :) Diese Kategorie muss ich allerdings teilen, weil ihr mir v.a. süße Rezepte geschickt habt! :D Insofern könnt ihr euch schon mal darauf freuen, dass es bald noch mehr davon geben wird! :) Theoretisch hätte ich jedem Rezept einen eigenen Post widmen können. Aber dann komme ich ja nicht mehr zu Wort!^^ Bzw. bin nur noch am Bloggen! :D Schaut euch nur die Fotos an! Da läuft Einem doch das Wasser im Munde zusammen, oder? :)

4x Frucht-Eis (von Annika, Ligeia, Carolin und Lena)

Himbeer-Bananeneis mit Macapulver und Kakao-Nibs*
Unangefochtener Favourit dieser ganzen Aktion in allen Kategorien ist das selbst gemachte Eis auf der Basis von Bananen. :D Gleich vier Versionen habe ich zugesandt bekommen! Ich liebe es selbst ja auch sehr und habe immer etwas davon im Gefrierschrank. Ich stelle immer eine größere Menge her und fabriziere aus dem Rest, den wir nicht mehr schaffen, Eis am Stiel!
Annikas Version besteht aus Bananen, Himbeeren und Johannisbeeren: "Da es gerade (endlich!!!) Sommer ist und ich es zurzeit zweimal täglich esse und es dazu auch eigentlich noch zu simpel ist, um als Rezept zu gelten, es aber trotzdem zu gut ist, um es nicht zu erwähnen."


Zutaten für eine Portion Banane-Himbeere-Johannisbeer-Eis:

1 gefrorene Banane

1 Tasse gefrorene Himbeeren

1/2 Tasse gefrorene Johannisbeeren

Süßungsmittel nach Belieben (Datteln, Reissirup, Agavendicksaft, Rohrohrzucker)


Alles zusammen in den Mixer tun und solange mixen und mit dem Stößel arbeiten bis eine cremige Eiskonsistenz entstanden ist. Sofort genießen!!! :-)

Ligeas Variante geht so:   
Bananeneis
"Dafür 4-5 vollreife Bananen mit braunen Sprenkeln schälen, in kleine Stücke brechen und einfrieren. Anschließend gefroren in die Küchenmaschine oder in einen starken Mixer geben und mit etwas Milch (Soja, Hafer...) und Süße (ich nehme meist einfach etwas Zucker oder Honig (Korrektur seitens mir: Agavendicksaft)) pürieren, bis es schön weich ist. und Zimt dazu ist auch sehr köstlich. Das wars schon."

Lenas Zutatenliste ist absolut minimalistisch: 
"Mein Lieblingsrezept ist wohl das einfachste der Welt: Bananeneis. Ohne irgendwelche anderen Zutaten, einfach nur gefrorene Bananen. Das könnte ich jeden Tag essen! Ich habe das Glück, einen Thermomix zu besitzen und somit habe ich in einer Minute das leckerste Bananeneis überhaupt :-)"
Carolins Rezept zeigt wieder mal, wie vielfältig Rohkost sein kann:
"Hier mein sehr einfaches und schnelles Lieblingsrezept, was sehr viel kreative Entfaltungsmöglichkeit bietet und jedes Mal ein bisschen anders schmeckt!"
Zutaten für Bananen-Himbeer-Eis:
1 reife Banane
eine handvoll gefrorene Himbeeren
selbstgemachte Mandelmilch (oder auch eine andere Milchalternative)
Zubereitung:
Die Himbeeren leicht antauen lassen, dann mit der kleingeschnittenen Banane und eine bisschen von der Milch pürieren oder mixen. Mit Milch nach Geschmack und Konsistenzwunsch auffüllen und umrühren.
Jetzt gibt es verschiedene Alternativen: Man kann das Eis als Smoothie mit Eiswürfeln trinken/löffeln, es in die Eismaschine geben oder ersatzweise auch in die Gefriertruhe und alle halbe Stunde umrühren. Oder auch sofort genießen!
Denkbar sind alle frischen Früchte, die Banane kann man auch gefroren verwenden, es gehen fast alle Kombinationen. Die Banane sorgt eben für eine gute cremige Basis und Geschmack.
Sehr gut schmeckt das Eis auch mit:
Kokosmilch, Kokosflocken
Mandelsirup oder andere Süße (Agavendicksaft etc.)
Kiwis
Melone
Erdbeeren
Kirschen
pur
...
Rezept Nr. 2: Kikkies/Haferbällchen (von Petra)

Foto: Petra Payegani
Für das Rezept braucht ihr eine Flockenquetsche, es sei denn, ihr verwendet die handelsüblichen unrohen. Zu der Quetsche schreibt Petra: "Man kann eigentlich nur Flocken damit quetschen, aber das ist schon ganz praktisch. Hafer ist recht weich, anderes Getreide ist härter... Muss man dann halt länger einweichen. Buchweizen geht auch gut. Hafer ist eigentlich das einzige Getreide, das noch verwendet wird. Eigentlich ist die Quetsche trotzdem fast täglich im Gebrauch."
Foto: Petra Payegani
Kikkies (Haferbällchen): 
Eine Tasse Hafer zu Flocken quetschen und mit ganz wenig Wasser einweichen, so dass er klebrig, aber nicht nass wird. Dazu 1-2 Teelöffel Rosinen, evtl. kleingeschnitten und die gleiche Menge gekeimte Sonnenblumenkerne und ebenfalls gehackte Haselnusskerne untermischen. 3-4 frische Datteln zerdrücken, 1-2 Teelöffel Dr. Georg Kokosmus* untermischen und unter die Hafermischung kneten. Wenn alles gut vermischt und klebrig ist, können Kugeln geformt werden. Man kann sie gleich vernaschen oder auch noch ziehen, bzw. trocknen lassen, dann werden sie noch besser.

Rezept Nr. 3: Mousse au chocolat Kuchen (von Lena - Loving vegan)

Image
Foto: Lena - Loving vegan
Lena von Loving Vegan hat im eigenen Archiv gekramt: "Mein Lieblingsrezept ist Mousse au chocolat Kuchen, weil er super schnell und einfach geht und bisher ALLEN geschmeckt hat, die ihn probiert haben. Die meisten Personen konnten gar nicht genug davon bekommen. :D"

Rezept Nr. 4: Rohkost-Beeren-Streusel-Traum (von Miri - Fruit up your life)

Foto: Miri - Fruit up your life
Ich habe mich ja bekanntlichermaßen für keine bestimmte Rohkost-Richtung entschieden. Ich esse, wonach mir ist. Was mich aber häufig an Gourmet-Rohkostzubereitungen stört, ist der immens hohe Nuss-/ Fettanteil. Find ich einfach nicht ausgewogen, auch wenn´s mal ganz lecker ist. Deswegen mutiere ich noch nicht zum 80/10/10-ler, aber als Miri mir mit folgenden Worten ihr Rezept für diese Torte einreichte, war ich im 80/10/10-Himmel! :) "Hier nun mein Rezept aus meinem  Blog, welches ich soooooooooowas von lecker und yummy finde :D
Natürlich 80/10/10 ;) , schmeckt aber auch "Andersessern" ;)


Ich hoffe, ihr wisst es zu schätzen, was ich mir mit dem Verfassen solcher Beiträge antue! Im Ernst: Ich brauchjetzt erst mal ein Eis! :D Ihr dürft euch schon auf den nächsten Samstag freuen. Da kommt Part 4 dieser Reihe! Ach ja: Wenn ihr noch ein tolles Rezept habt, das in Kategorie "Sweets for my sweets" passt, hinterlasst mir gerne den Link/ das Rezept unten als Kommentar! :) Danke! <3

Liebste Grüße,
Frau Momo

Mittwoch, 21. August 2013

Pilzpatties

Diese Patties habe ich euch bereits vor Wochen in meinem kulinarischen Wochenrückblick von neulich versprochen. Ich habe sie auf dem vorletzten Rohkosttreffen kennengelernt. Da durfte ich sie nicht probieren, da ich keine Champignons vertrage - meistens zumindest! :D Da sie aber so gelobt wurden, musste ich sie unbedingt selbst nachbauen. Version 2, die ich heute präsentiere, ist übrigens noch besser geworden. Wie immer: Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Variiert bei den Pilzen, den Nüssen, den Kräutern, ergänzt getrocknete Tomaten, Möhren - what ever you like! :) Denkbar wäre auch eine Variante mit gekeimten Hülsenfrüchten (z.B. Linsen) anstelle der Cashews, um das Ganze fettärmer zu gestalten...


Zutaten für ca. 14 Pilzpatties
150g Pilze nach Wahl (wir hatten Austernpilze und Pfifferlinge)
110g Cashews (oder gemischt mit Mandeln)
80g gelbe/ braune frisch gemahlene Leinsamen
1/2 Avocado (Hass-Sorte) 
110g geraspelte Zucchini (bereits geschält)
1/2 rote Zwiebeln 
Asafoetida/ 2 Knoblauchzehen
2 Eßl. Bio Tamari Sauce
2 Eßl. Zitronensaft
ein sehr kräftiger Schuss Agavendicksaft
2 Teel. französische Kräuter 
1 Hand voll glatte Petersilie
Kräutersalz
Pfeffer
Chili


Zubereitung:
Die Cashews einige Stunden lang einweichen und dann mit den geputzten Pilzen grob hacken.
2. Avocado zermanschen, Zucchini fein raspeln, Zwiebel und Petersilie fein hacken.
3. Alle Zutaten zusammenmischen, so dass die Masse zusammenhält. Sie darf ruhig feucht sein, sollte aber formbar sein. Gegebenenfalls noch etwas gemahlenen Leinsamen hinzufügen, aber wirklich nur, wenn nötig, sonst wird´s fad.
4. Die Masse kräftig abschmecken und ca. 14 flache Patties formen: Je höher sie sind, desto länger müsst ihr warten, da das Trocknen dann länger dauert!^^
5. Bei 43°C auf Paraflexxbögen im Sedona Dörrgerät Stunden trocknen.* Nach einigen Stunden drehen und weitertrocknen. Je nach Gusto dauert das Dörren etwa 6-10 Stunden. Ich mag sie gern noch leicht feucht, aber nicht zu matschig. :D


Hinweis:

* Wenn du ein anderes Dörrgerät verwendest, können die Zeiten variieren. Du hast kein Dörrgerät? Dann stell den Ofen auf niedrigster Temperatur ein, klemm einen Holzlöffel dazwischen und trockne die Patties im Ofen. Oder lass sie gleich in der Sonne trocknen - Achtung: Tierfreie Zone einrichten!^^


Liebste Grüße aus dem Urlaub,
Frau Momo

Samstag, 17. August 2013

Lieblingsrezepte meiner Leser Teil 2: I am hungry!

Samstag! Und damit Zeit für den 2. Teil meiner Leserrezepte-Reihe! :) Dieses gibt es was zum Sattwerden! :) Auch hier gibt es wieder eine Sammlung von Rezepten, die mir meine Leser anlässlich meines Aufrufs zu meinem 1. Bloggeburtstag zugeschickt haben. Allen Einsendern nochmals ein liebes "Danke schön", ebenso den Urhebern der Rezepte und Fotos! :) Ich bin wirklich im Himmel, wenn ich mir all´ die leckeren Gerichte so anschaue! :)


Und nun euch allen guten Hunger! :D

Rezept Nr. 1: Kohlrabi-Lasagne (von Amala Krähenfeder - Netzwirkerin)

Nein, ich habe nicht plötzlich die Groß- und Klein-Schreibung verlernt, aber ich finde es einfach interessanter, die Rezepte genauso wiederzugeben, wie sie mir geschickt wurden!:) Und ja: Auch Amala, die hier eröffnet, beherrscht nachweislich die Groß- und Kleinschreibung! :*


"eines meiner aktuellen lieblingsrezepte kommt hier:

aus 200 g cashew-kernen, 1 l wasser, 4 tl gekörnter gemüsebrühe und 1 knoblauchzehe eine sauce mixen. 1/2 Bund glatte petersilie feinhacken und unterrühren. die sauce mit weißem pfeffer pikant abschmecken.



3 kohlraben schälen und auf dem gemüsehobel in sehr dünne scheiben raspeln.



außerdem werden 500 g vollkorn-lasagneblätter benötigt.



die lasagne wird in eine große ofenfeste form eingeschichtet. die erste lage besteht aus sauce. darauf kommen nudeln, dann kohlrabischeiben und dann wieder sauce. so fährt man fort, bis die form voll oder die zutaten aufgebraucht sind. die letzte schicht besteht aus kohlrabischeiben und sauce. wenn man mag, kann man nun noch sonnenblumenkerne oder ähnliches als topping draufstreuen.



die lasagne wird bei 200° c etwa 25 minuten überbacken. mit ein bißchen kräutersalz bestreut mit einem gemischten salat servieren."


Rezept Nr. 2: Rote-Linsen-Kokos-Suppe (von Luise nach einem Rezept von Katharina - Ab jetzt vegan)

Luise teilt meine Leidenschaft für indisch inspirierte Gerichte: "Mein derzeitiges Lieblingrezept ist vielleicht kein typisches Sommergericht, ich esse es wegen der indisch-würzigen Note dennoch sehr gerne. Das Rezept stammt nicht von mir, sondern habe ich auf diesem großartigen Blog gefunden". 

Bild: Katharina von
Ab jetzt vegan
Interesse an der Anleitung? Klick hier!


  Rezept Nr. 3: Hammermäßige Lasagne (von Sarah - Vegan und nudelig
Foto: Sarah - Vegan und nudelig
Kennt ihr schon Sarah von Vegan und nudelig? Auch sie hat ein leckeres Rezept eingereicht - ebenfalls Lasagne, aber ganz anders wie Rezept Nr. 1! :)

"Ich bin ja erst seit 2 Monaten vegan und habe demenstprechend noch nicht so viele Rezepte, aber eins habe ich jetzt schon sehr oft gemacht und immer wieder verändert bis ich es nun auf meinem Blog gepostet habe: meine vegane Lasagne!" 


Rezept Nr. 4: Mediterranes Ofengemüse (von Carolin nach einem Rezept von Steffi - Kochtrotz

Mediteranes Ofengemuese
Foto: Steffi- Kochtrotz.de
Ein Dauerbrenner im Sommer (und eigentlich immer), wie ich finde! Und für mich erste Wahl, wenn keine Rohkost (nein, auch kein Salat) beim Italiener vorhanden ist bzw. mich anmacht! Carolin schreibt dazu: "Mein Lieblingsrezept ist leider nicht roh, aber dennoch sehr lecker und vor allem schnell gemacht (deswegen mag ich es ja auch so gerne)."

Um das vollständige Rezept zu sehen und auf Steffis Blog zu gelangen, klick bitte hier!


Rezept Nr. 5: Honigmelone, ach ne: Zucchini-Spaghetti mit Tomaten-Paprika-Sauce (von Nelli)

Bild (Rohkostspaghetti mit Brennesselpesto und Tomatensauce): Nelli

Zucchinispaghetti sind in Deutschland wohl spätestens seit Attila Hildmann gesellschaftsfähig geworden - naja, zumindest unter den pflanzlich orientierten Menschen!^^ Wer keinen Spiralschneider hat, macht einfach Bandnudeln mit Hilfe eines Sparschälers! :)
Aber Nelli hat das Wort: "Mein Lieblingsgericht derzeit: leckere Honigmelone :-) Da es jedoch ein Rezept sein soll, nehme ich Rohkostspaghetti: Zucchinispaghetti mit einer Soße aus: getrockneten und frischen Tomaten, mit einer roten Paprika und frischen Küchenkräutern wie Basilikum und Schnittlauch aus dem Mixer."

Ihr habt noch mehr tolle Rezepte auf Lager, die in die Kategorie Hauptgerichte passen? Dann hinterlasst sie doch in einem Kommentar unten. Und nicht wundern: Ich bin noch im Urlaub, kann Kommentare also erst in gut einer Woche freischalten! :)

Liebste Grüße und euch eine gute Zeit,
Frau Momo

Mittwoch, 14. August 2013

Gastbeitrag: Heimische Superfoods (Kristin von Eat Train Love)

Hallo ihr Lieben!
Überraschung: Heute gibt es einen Gastbeitrag von der lieben Kristin von Eat Train Love.
Überraschung auch für mich, denn beinah hätte ich ihn gar nicht mehr vor meiner Sommerpause lesen können, da das Internet hier herumspinnt und ich seit vorgestern nicht mehr "reinkam"!^^ Puh, nochmals alles gut gegangen.
Bis eben wusste ich übrigens selbst nicht nicht, worüber Kristin denn nun schreiben wird! :D

Warum denn nun gerade Kristin und ihr Blog? Nun vielleicht kennt ihr sie noch von ihrem alten Blog Selbstbewusstleben. Von dort aus bin ich mit ihr umgezogen und schätze bei ihr v.a. dass sie authentisch und persönlich über Themen schreibt, die mich selbst auch interessieren: Gesunde Ernährung - harmonische Lebensweise - Bewegung. Es sind nicht nur die Themen, sondern v.a. ihre persönliche Auseinandersetzung mit ihnen, gelungene und "gescheiterte" Selbstversuche, die für mich ihren Blog lesenswert machen. :) Herzlichen Dank dir, liebe Kristin, für deine Bereitschaft, hier für Einfach - Vegan - Leben zu schreiben! <3

Eat Train Love
Logo: Kristin
Hallo liebe Leserinnen und Leser von Einfach Vegan Leben,

ich heiße Kristin und habe heute die Ehre, die liebe Frau Momo in ihrem Urlaub mit einem Gastpost zu vertreten.
Ein paar Worte zu mir. Ich bin 27 Jahre alt und blogge selbst seit anderthalb Jahren über einen gesunden Lebensstil bestehend aus guter Ernährung (hauptsächlich vegan), körperlicher Fitness und der Suche nach meinem persönlichen Glück.
Ich freue mich, wenn ihr auf meinem Blog Eat Train Love vorbeischaut. Aber erst einmal gibt es jetzt meinen Gastpost für euch zu lesen…

Lange habe ich überlegt, was ich besonders Tolles als Gastpost schreibe. Denn ich bin wie Frau Momo ein bisschen perfektionistisch veranlagt und mache mir einfach zu oft einen Kopf. :-)
Irgendwann dachte ich dann: "Ach Kristin, schreib einfach über ein Thema, was dich aktuell sehr beschäftigt und das wird schon gut!" Und so bin ich zu dem heutigen Thema "Heimische Superfoods" gekommen.

Superfoods hier, Superfoods da. An jeder Ecke liest man mittlerweile von diesem Begriff und selbst das Orakel Google kennt über 5 Millionen Suchergebnisse. Als ich das Wort "Superfoods" zum ersten Mal gehört habe, und das war noch zu Beginn meiner Reise zu einem gesunden Lebensstil, konnte ich überhaupt nichts damit anfangen. Es klang für mich irgendwie negativ, so nach künstlich kreierten Lebensmitteln aus dem Labor. Doch genau das sind sie ja gerade nicht! Superfoods sind natürliche, altbewährte Lebensmittel von Mutter Natur, die auf Grund ihres außerordentlich hohen Anteils an Nährstoffen besonders wertvoll für unsere Gesundheit sind und - wenn man so will - vielleicht natürliche Superkräfte haben. 
Diese Superfoods wie beispielsweise Weizengras, Gojibeeren, Spirulina, Maca etc. sind zwar schon lange bekannt. Jedoch wurden ihre großartigen Inhaltsstoffe erst in den letzten Jahren von der Wissenschaft und letztendlich den Konsumenten wie uns entdeckt. Jedes Superfood ist natürlich anders in der Zusammensetzung seiner Nährstoffe, aber sie haben alle gemein, dass sie so viele Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralien, Spurenelemente und Aminosäuren enthalten, die wir über unsere normale Ernährung in dieser hohen Konzentration kaum aufnehmen können. Es ist also kein Wunder, dass Superfoods auch in Deutschland immer beliebter werden.

Wenn man sich mit den Superfoods beschäftigt, dann stößt man zunächst einmal auf die exotischen Superfoods. Chlorella, Spirulina und Co. waren mir vor einem Jahr noch gar kein Begriff. Erst mit dem Ausprobieren lernte ich diese tollen Exoten schätzen. Dennoch beschäftigte mich seitdem auch die Frage, ob es Superfoods denn nur am anderen Ende der Welt gibt?! Wachsen nicht auch hier in unserer Region Superfoods heran? Diese müssten dann nicht erst abgeerntet, getrocknet und/ oder zermahlen sowie um die halbe Welt transportiert werden, damit wir auch in ihren Genuss kommen.

Und tatsächlich: Ich habe gelernt, dass es auch hier direkt vor unserer Nase - besonders jetzt im Sommer - reichlich heimische Superfoods gibt, die wir nicht außer acht lassen sollten. Und ich möchte euch heute kurz meine Top 5 vorstellen:

Nummer 1: Heidelbeeren
Heidelbeeren kaufe ich in letzter Zeit wöchentlich in einer kleinen Kiste. Ich liebe diese Beere! Der süßliche, etwas mehlige Geschmack ist großartig. Außerdem können sie die grünen Smoothies so toll einfärben. ;-)
In einer Studie haben amerikanische Forscher entdeckt, dass die Heidelbeere sehr gut bei Arteriosklerose wirkt. Sie enthält eine Substanz, die die Ablagerungen in den Arterien zurückbildet. Damit beugt die Beere der Volkskrankheit Nr. 1 entgegen und kann vor Herzinfarkten und Schlaganfällen in Folge von verstopften Arterien schützen.

Nummer 2: Johannisbeeren
Die Johannisbeere zeichnen sich vor allem durch ihren hohen Vitamin-C-Gehalt aus. Außerdem hat sie im Vergleich zu anderen Beeren einen relativ hohen Anteil an Ballaststoffen und gleichzeitig einen niedrigen glykämischen Index. Dies sind gute Voraussetzungen, um die Fettverbrennung des Körpers zu unterstützen. Johannisbeeren lassen sich zwar schwierig abpflücken. Dennoch esse ich sie super gern pur oder verarbeite sie im Smoothie.

Nummer 3: Brombeeren
Brombeeren sind zwar sehr schwer zu bekommen (selbst in unserer Gegend, wo sie sogar wild wachsen), aber sie sind mit ihren Nährstoffen ein wahres Wundermittel für unsere Gesundheit. Sie wirken antioxidativ, antibakteriell, sie bekämpfen Entzündungen, schützen Leber und Galle und konnten laut Studien sogar Krebszellen nachweislich bekämpfen.
Ich kaufe derzeit auf dem Wochenmarkt Brombeeren ein. Sie sind so megalecker im Joghurt mit Haferflocken und Amaranth gemischt. Mjam! :-)

Nummer 4: Brokkoli
Brokkoli ist ein wahrer Primus bei den heimischen Superfoods. Ich kann gar nicht all seine Nährstoffe auszählen. Das würde Frau Momos Blog sprengen. ;-)  Die zwei interessantesten Substanzen sind aber wohl Sulforaphane und das Indol-3-Carbinol. Sie beiden Inhaltsstoffe zerstören zum einen krebsverursachende Substanzen, die wir aufgenommen haben. Zum anderen stellen sie Enzyme her, die sich bildende Karzinogene neutralisieren.
Das klingt echt zu gut um wahr zu sein. Noch besser sollen aber die Brokkoli-Sprossen sein! Sie enthalten noch deutlich mehr dieser tollen Wirkstoffe.
Ich esse viel Brokkoli: im Salat leicht angebraten oder auch gedünstet. Brokkoli-Sprossen zum Selbstziehen habe ich mir aus Kalifornien mitgebracht. Sie sind sehr lecker auf frischem, körnigen Brot mit einem pflanzlichen Aufstrich als Grundlage.

Nummer 5: Tomate 
In roher Form esse ich Tomaten eigentlich gar nicht, aber gekocht oder gebraten mag ich sie unheimlich gern. Das scheint auch Vorteile zu haben. Tomaten enthalten den Wirkstoff Lycopen. Laut Studien schützt Lycopen vor Prostata-, Lungen- und Magenkrebs. Ebenso gehen die Wissenschaftler davon aus, dass das Lycopen unsere Haut auch vor Sonnenbrand und vorzeitiger Hautalterung bewahrt. Ein kleines Beauty-Wunder also! Und dieses Lycopen kann von unserem Körper am besten aufgenommen werden, wenn die Tomate gekocht wird. Dann liege ich ja genau richtig mit meinem Geschmack. :-)

Ihr seht also: Superfoods müssen gar nicht exotisch klingen und um die halbe Welt gereist sein. Es gibt so viele Schätze direkt aus dem eigenen Garten oder frisch vom Markt - unsere heimischen Superfoods eben. Das finde ich besonders schön und da macht das  eigene Anbauen bzw. regionale Einkaufen gleich doppelt so viel Spaß!

Mein Gastpost für die liebe Frau Momo geht damit zuende. Ich hoffe, er hat euch gefallen und ich sehe/ lese euch auch auf meinem Blog Eat Train Love wieder. :-)

Alles Liebe Kristin


Samstag, 10. August 2013

Lieblings-Leser-Rezepte Teil 1: Give me salad! & Ankündigung der Sommerpause 2013

Im Rahmen meines Ein-Jahr-Einfach-Vegan-Leben-Gewinnspiels hatte ich euch aufgefordert, mir eure Lieblingsrezepte zuzusenden. Und was soll ich  sagen: Ich schwelge darin! :) Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, sie auszuprobieren, aber es gibt so einiges, was mich wirklich angelacht hat! Aus den Zusendungen werden mehrere Beiträge entstehen, da es einfach zu schade wäre, alles in einen Artikel zu packen!  

Übrigens  läutet dieser Beitrag gleichzeitig meine Sommerpause ein! Ich düse fahre nämlich morgen in den Westerwald ins Yoga-Vidya-Ashram, um dort zwei Wochen mitzuhelfen und gleichzeitig Yoga zu praktizieren! Juchhu! Ich freu mich schon so darauf, ganz bei mir zu sein, zu regenerieren und aufzutanken. :)

Wundert euch also bitte nicht, dass ich eure Kommentare weder freischalte noch beantworte! 
So ganz ohne Frau Momo "müsst" ihr aber nicht sein! :D Ich habe einige Beiträge vorbereitet, auch in der Reihe "Lieblings-Leser-Rezepte". Denn da habe ich ja noch einiges Leckeres auf der Halde! :) 

Doch nun genug abgelenkt: Es geht los mit dem ersten Teil eurer Lieblings-Rezepte - und zwar ganz sommerlich mit Salaten! :) Ich fand es sympathisch, die Rezepte im Originallaut zu zitieren! ;)

Allen Einsendern sage ich ganz herzlich "Danke", ebenso den Urhebern der Rezepte und Fotos! :) Die Reihenfolge enspricht übrigens nur der des Eingangs der jeweiligen Mail und stellt keine Wertung dar! ;) Mir gefallen die Rezepte alle! :)

Rezept Nr. 1: Pestosalat (von Nina)


Wir starten mit einem schnellen Rezept für einen leckeren Sommersalat! Wer das Pesto selber machen will, macht es selbst! Aber manchmal will Frau/ Mann ja nicht noch extra in der Küche stehen.;-)
Nina schreibt dazu: "Da gerade Sommer ist (YEAH YEAH YEAH) fällt meine Antwort definitv anders aus, als im Winter. Mein Lieblingsrezept ist ein Salat. Es ist vegan, glutenfrei, aber nicht komplett roh. Lange Zeit habe ich nicht gerne Salat gegessen, weil mir einfach die meisten Dressings nicht schmeckten. Irgendwann fing ich an, regelmäßig viel zu kochen und so kamen auch die ersten eigenen Ideen. Im Winter aß ich sehr gerne Maisnudeln mit Pesto - eines schönen Tages schoß mir der Gedanke in den Kopf, dass man durch das leckere Pesto sowieso nicht mehr schmeckt, was sich darunter verbirgt, ich also auch mal einen Pestosalat probieren könnte. Gesagt, getan und es war köstlich."

Zutaten: 
200 Gramm grüner Bio-Salat
eine Bio-Paprika
Bio-Mais nach Belieben
Bio-Olivenöl
kochendes Wasser
Pesto Arrabiata von Alnatura

Zubereitung: 
Salat waschen und zerrupfen, anschließend Paprika waschen, zerkleiner und mit dem Salat vermischen.
Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen und Mais anbraten.
Während der Mais in der Pfanne spielt, 50 Gramm Pesto in ein kleines Schälchen geben und mit einem ordentlichen Schwung kochendem Wasser übergießen. Pesto gut verrühren und die heiße warme Pestoflüssigkeit über den Salat geben. Mit den Händen einmassieren, so kommt auch garantiert an jedes Salatblatt etwas von diesem köstlichen Dressing.
Zum Schluß den Mais drüber geben, gut unterrühren.

Dazu gibt es bei mir eine große Portion frischer Kartoffeln. Guten Appetit. 



Rezept Nr. 2: "Herings-Salat" (von Udl)
Udl kenne ich noch vom Veganen Tellerchen. Sie hat ein eigenes Rezept für Heringssalat beigesteuert und ist ganz aus dem Häuschen: "Yippieeejay! Der beste "Heringssalat" ohne Heringe! Schwedensalat-Rote-Bete-Salat- lecker!"
leckeres Foto: Udl
Zutaten:
Sojajoghurt mit Sojasahne, Zitronensaft, Prise Zucker, Pfeffer, Salz, 4 gekochte rote Bete, 6 Gewürzgurken, 2 rote Zwiebeln, 200g Tofu, (Wer will, gibt einen Apfel dazu. Ich wollte!)  

Zubereitung:
Alles würfeln, vermengen und ziehen lassen.


Rezept Nr. 3: Tomate-Avocado-Salat (nach Klaus Händel, eingereicht von Heidi) 
 
Heidi hat eine Kombination ausprobiert auf die ich so nie gekommen wäre. Doch lest selbst: "Zum letzten Rohkosttreffen habe ich ein Rezept von Klaus Händel, passend
zur Saison gemacht. Dabei habe ich gelernt, dass es möglich ist, Tomaten wie Äpfel zu
schälen."

Zutaten:
Tomaten
Äpfel
ZOG-Saft (ZOG ist eine Händelspezialität, mit der Klaus Händel viel arbeitet, ein Zitronen-,
Orangen- und Grapefruitsaftgemisch
)
Sole 
Chili 
Schalen von den Äpfeln
pürierte Avocado

Zubereitung:
Zu den gewürfelten Tomaten und Äpfeln gibt es ein Dressing aus ZOG-Saft,
Sole, Chili und (hier habe ich ebenfalls gestaunt) den Schalen von den
Äpfeln. Ins Dressing kam auch noch etwas pürierte Avocado rein.  

Rezept Nr. 4: Sommerlicher Couscous-Salat (von Anonym)

Hier mal ein orientalisch angehauchter Salat! So was lieb ich ja! "Hier mein Rezept zur Teilnahme am Gewinnspiel":

Zutaten für eine Portion:
ca. 3-4 EL Couscous
Tomaten
eine halbe Hand voll Minze
eine halbe Hand voll Petersilie
1 Esslöffel Rosinen oder andere süße Trockenfrüchte
Balsamico und/oder Zitronensaft
Kräutersalz nach Geschmack
Curcuma

Zubereitung:
Trockenes Couscous mit Kräutersalz in einem entsprechend großen Behältnis vermengen und mit kochendem Wasser so weit übergießen, dass das Wasser ca. 1-2 cm über dem Couscous steht. Umrühren und mit einem Teller oder Deckel abdecken und durchziehen lassen; ca. nach einer Viertelstunde sollte es gar sein. Zwischendurch prüfen, ob genug Wasser zugegegeben wurde und ggf. nachgießen. Curcuma unterrühren nach Geschmack. Da es leicht bitter wird, vorsichtig anfangen. Das Couscous kann dann gleich lauwarm weiterverarbeitet werden oder noch abkühlen. Schmeckt beides.
Tomaten sehr klein schneiden und zum Couscous geben. Kräuter und Rosinen hacken und ebenfalls zugeben. Abschmecken mit Balsamico und/oder Zitronensaft und noch mindestens ein Stündchen durchziehen lassen.

Variante für Weizengegner: Gericht mit Hirse zubereiten. 


Rezept Nr. 5:  Panzanella (inspiriert von Suppentopf, eingereicht von Carola - Twoodledrum)
Foto: Carola von Twoodledrum
Im Sommer sitze ich lieber auf der Terrasse, anstatt lange in der Küche zu stehen. Auch dieses Salatrezept ist ideal, wenn´s schnell gehen und lecker sein soll! Carola schreibt dazu: "Mein Lieblingsrezept ändert sich ja immer, aber ich muss sagen, bei der Hitze derzeit ist diese Panzanella mein Favorit."

Zutaten:
3 EL Olivenöl
3 EL neutrales Rapsöl
3 EL Balsamico
1,5 TL Senf
Salatkräuter, Salz und Pfeffer 
Salat nach Belieben (Gurke, Eisberg, Tomate, Paprika, Mais...) 
1/2 Ciabatta (idealerweise vom Vortag) 
etwas Ölivenöl, ein paar Knoblauchzehen 


Zubereitung:
Salatdressing anrühren und mit Salatkräutern, Salz und Pfeffer abschmacken. Salat waschen. Ciabatta in große Würfel schneiden und in einer Pfanne gemeinsam mit dem Knoblauch in etwas Ölivenöl anrösten. Dann die noch warmen Brotwürfel mit Salat und Soße vermischen.


Rezept Nr. 6: Salat aus Wassermelone, Gurke und Avocado (von Sabrina)

Bild: Sabrina
Bei diesem Rezept kann wirklich keiner mehr sagen, Rohkost-Zubereitung wäre aufwendig. Ich war erst verwundert, dass kein Dressing notwendig ist, aber wenn die Qualität der Ware entsprechend ist, schmecken die Zutaten natürlich auch so super! Und mal ehrlich: Melone und Gurken essen wir doch auch so - ohne was druff! :)
Sabrina meint dazu:  "Ich habe länger über ein rohes Rezept nachgedacht, weil ich so wenig roh esse. Deswegen jetzt auch etwas eher unkreatives (Anmerkung der "Redaktion": von wegen unkreativ!^^): Salat aus Wassermelone, Gurke und Avocado.
Ich nehme immer ungefähr ein Verhältnis von 1:1:1.
Jetzt im Sommer ist das eine super leckere Sache. :) Achja: Ich esse das immer ohne Dressing. =) (Es ist eben ein sehr minimalistisches Rezept.)"


Na, hat euch die Salatlust jetzt gepackt? Dann mal ab in die Küche und dann die lauen Sommerabende genießen! :) Und wer noch ein leckeres Lieblings-Salatrezept hat, darf dieses gerne hier im Kommentar einreichen! :) Davon kann man nie genug haben!

Euch nun erst mal weiterhin einen wunderbaren Sommer! Genießt ihn und macht´s euch schön!

Von Herzen alles Liebe,
Frau Momo in Urlaubsstimmung

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