Donnerstag, 30. Mai 2013

Spiritainment Festival 2013 - mein Review

Wie die Zeit vergeht. Kaum zu glauben, dass schon wieder fünf Tage vergangen sind, seit ich dank meiner lieben Nachbarn doch noch kurzfristig eine Möglichkeit fand, das Spiritainment-Festival zu besuchen. :) Mein großes Dankeschön geht deswegen vorab an Reinhard und Ella von Lichterleben, denen ich als Hilfe für ihren Stand etwas zur Seite stehen und so in den Genuss des Festivals kommen konnte. 

Dieses fand am Wochenende auf Gut Haarbecke  in Kierspe-Rönsahl statt, 60km östlich von Köln im schönen Bergischen Land/ Sauerland gelegen.
Wochenlang war ich um das Event gestrichen, wusste aber, dass das definitiv nicht mehr im Rahmen meines Budgets war. Umso begeisterter war ich über Ellas und Reinhards Einladung - knutsch -, zumal ich so auch gleich nette Gesellschaft hatte.
Ich habe das Festival also sowohl als Besucherin als aus Sicht von Standinhabern erleben können. Wer sich ans Wochenende erinnert, weiß: Es war arschkalt und größtenteils verregnet. Dies tat mir insbesondere für die Veranstalter und diejenigen Leid, die ihre Stände und Zelte vor Ort aufgeschlagen hatten. Für mich als Inselkind war es nicht wirklich tragisch. Mit warmer Kleidung, Tee und Bewegung alles kein Problem, zumal die Atmosphäre und das Programm einfach toll waren:
Von Freitag bis Sonntag fanden dort rund ums Thema Yoga die verschiedensten Workshops, Konzerte, Vorträge samt Kinderbetreuung statt. Wer mal einen Blick ins vielfältige Programm werfen will, kann das hier tun!


Was habe ich mitgenommen, wie die Tage erlebt?
Es ist schwer, all´ meine Eindrücke in Worte zu fassen, da sie so vielschichtig waren und immer noch nachwirken. Ich habe versucht eine für mich gute Mischung zu finden zwischen Anregung und Pausen, die ja gerade im Yoga so wichtig sind. So habe ich bewusst auch mal auf einen Workshop verzichtet, um mich nicht zu überfrachten. 
Das Wochenende stand für mich ganz unter dem Banner Fühlen - Klang - Jetzt - ein einziges Fließen. Ich bin zutiefst dankbar, dabei gewesen zu sein und zolle sowohl den Veranstaltern als auch den zahlreichen Helfern und Mitwirkenden meinen tiefsten Respekt. Ich weiß nicht, inwieweit es auf alle Akteure zutrifft, doch von Sundaram weiß ich mit Bestimmtheit, dass er und sein Team unentgeldlich und aus Liebe zur Sache angereist sind und nur durch den Verkauf von CD´s u.ä. Geld erwirtschaftet haben.

Das Festival begann bereits am Freitag. Ich reiste aber gemeinsam mit Ella, Reinhard, den Kids und einer Freundin der beiden am Samstag an und bezog den Stand, den Reinhard bereits am Vorabend eröffnet hatte:

Bild: Ella von Lichterleben

Ich begann den Tag mit einem Kundalini Kurs samt Mantra-Singen und Vollmond-Meditation. Auf diesen Programmpunkt mit Sat Deva Kaur Kohl hatte ich mich besonders gefreut, nachdem ich nun schon so einige Wochen mit Mayas Kundalini-DVD arbeite. Der Kurs war ein sehr intenvier Start, wenn ich an das Singen und meine Aufregung diesbezüglich denke. :) Im Anschluss habe ich noch ein paar Worte mit Sat Deva gesprochen, um zu klären, wie ich meine Konzentrationsfähigkeit weiter verbessern kann. Sie hat mich darin bestärkt, meine Aufmerksamkeit immer wieder auf das 3. Auge zu fokussieren und mit Mantren zu arbeiten, wenn mir das hilft. Und Geduld haben! :D
Danach gab es Frühstück samt einem leckeren Yogi-Chai aus der Mobilen Tea Lounge.



Zum Thema Essen an sich: Ich habe mir an beiden Tagen etwas fürs Frühstück mitgebracht, u.a. eben meinen obligatorischen Obstasalat mit Chiasamen und Kokosflocken. Zudem noch Möhrchen und Äpfel! Ohne geht nicht!^^ Ich habe aber auch vor Ort gegessen, was dank des rein-veganen Caterings, u.a. durch Monkey In The Kitchen, gut geklappt hat. Natürlich gab es nichts wirklich Rohes für mich, aber das war auch stimmig so! ;) Neben leckeren Energiebällchen ist ein heisses Chili an einem Regentag so ziemlich das Beste, was ich mir vorstellen kann! :)

Im Anschluss ans Frühstück hatte ich mir einen Vortrag über ayurvedische Körperrituale ausgesucht. Dort traf ich auch kurz auf das Zombiekätzchen aka Vegan Witch, die ebenfalls ihre Eindrücke zum Spiritainment-Festival festgehalten hat. Was den Vortrag anging, war es leider etwas ungünstig, dass parallel - wetterbedingt - ein Konzert im gleichen Raum stattfand. Dies erleichterte das Verständnis der doch sehr umfangreichen Thematik nicht gerade. Dies war allerdings die einzige Überschneidung: Im Anschluss gab es etwas Derartiges nicht mehr, da der Veranstalter sich um eine Lösung bemüht hat. Daumen hoch! Ich versuchte das Beste aus dem Vortrag zu ziehen, hätte mir jedoch weniger Theorie in dieser Ausführlichkeit gewünscht. Für einen kurzen Einblick war das dann doch zu wenig greifbar und sehr komplex. Ich habe dennoch ein paar Dinge dazugelernt, mehr jedoch, als der praktische Teil begann. So habe ich das erste Mal von Triphala, ein Pulver, das alle drei Doshas harmonisiert, gehört und gleich gekostet. Der Workshop hat mich neugierig gemacht, selbst noch mehr zu lesen und in Erfahrung zu bringen. Insgesamt hätte ich den beiden Damen mehr Ruhe und Sicherheit gewünscht, um ihre Botschaft "besser" zu transportieren.
Im Anschluss haben Jenny und ich Reinhard am Stand abgelöst - Zeit, mir die Lichterleben-Produkte etwas genauer anzuschauen, die ich in ihrer Vielfalt noch gar nicht so richtig kannte, obwohl wir doch gegenüber voneinander wohnen. Wirklich schönes, unkitschiges Feng Shui für die Wohnung! :)

Jenny und ich haben uns abgewechselt, so dass ich mir auch die anderen Stände näher anschauen und den einen oder anderen Chai trinken konnte. So habe ich auch "zufällig" die wunderschöne Stimme von Aleah von The Love Keys gehört, die gerade mit Shivadas einen Mantra-Yoga-Workshop gaben! Wow! So berührend! 
Fast war ich ein wenig traurig, nicht mitmachen zu können, aber es war quasi die perfekte Einstimmung für meinen eigenen Yoga-Kurs mit Mantrabegleitung von Sundaram, der mich absolut entschädigte: Hier haben sich wirklich Schleusen bei mir geöffnet. Die Stimme Sundarams als Begleitung zu länger gehaltenen Asanas: ein Traum! Und ich? - ganz Gefühl. Was sich mir vor Allem eingeprägt hat, war die Gewissheit, die aus den Mantren und den Worten sprach, dass das, was jetzt noch nicht möglich ist, möglich sein wird und dass es eine Kraft gibt, die mir den Weg bereitet. Noch im Schreiben kommen mir die Tränen. Allein für diese eine Stunde war ich dankbar, gekommen zu sein. Froh war ich zudem, dass Sundaram auch CD´s mit geführten Mantra-Yoga-Stunden verkaufte. Davon musste diese hier mit - auch auf dem Bild ist ein weiteres Souvenir: neue Kühlschrank-Buttons vom Lichterleben-Stand! :)




Nach diesem Kurs war ich so selig, dass mir absolut nicht mehr der Sinn nach Ashtanga-Yoga stand, das wohl sehr fordernd sein soll. Ne, danke, ich war voll und ganz dabei, das Gehörte und Erfahrene ins Herz sinken zu lassen und hatte keinen weiteren Bedarf mehr! ;)
Mittlerweile kristallisierte sich immer stärker heraus, dass wir den Stand am nächsten Tag nicht nochmals aufmachen würden. Die Wetterprognosen waren einfach zu miserabel. Insofern haben wir abgebaut, und ich habe mein leckeres Chili genossen! Nein, ich habe leider kein Foto für euch, aber ihr wisst ja, wie Chili aussieht! :D

Der Sonntag begann easy-going mit einem Konzert von So Far, ebenfalls lieben Nachbarn von mir! :) 


 
Ich habe es in vollen Zügen genossen. Auch sonst stand der Sonntag weiter unter dem Stichwort Klang! Volker Mehls Vortrag über ayurvedische Küche habe ich links liegen gelassen. Laut Zombiekätzchen war er jedoch wirklich klasse! :) Statt dessen besuchte ich einen Yogakurs mit Drums - sehr erdig und voll und ganz intuitiv abgehalten! Respekt, Ilka! Besonders gefallen hat mir das Tanzen zu Beginn des Workshops! Wieder einmal spürte ich, wie ich durch Musik und Bewegung ganz zu mir kam! Der Kurs beinhaltete sowohl Sequenzen, wo wir alleine arbeiteten, als auch solche mit Partner. Insgesamt hat mich dieser Kurs weniger angesprochen. Vermutlich war er mir nicht "klar" genug, sondern eben sehr intuitiv, bunt und anders! :) Mir wohl zu "ähnlich"! :D Spricht ja nichts dagegen, war nur eben gerade nicht das, was ich wollte! Wer jedoch aus dem Kölner Raum kommt und sich Ilkas Seite mal anschauen mag: wirklich ein umfangreiches, besonderes Angebot!


Als neuster Groupie von Sundaram*g konnte ich mir das Konzert mit ihm nicht entgehen lassen, das wirklich wundervoll war! Ich habe zwar nicht mehr getanzt, dafür aber dieses Mal fleißig fotografiert (mit High Iso -aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!) und einfach die Musik genossen.



Was danach folgte, war mir im Vorhinein gar nicht so klar gewesen. Keine Ahnung, was ich im Kopf gehabt hatte -vermutlich gar nichts! :D Sonst wäre ich vielleicht nicht hingegangen. Wohin? Zum Kirtan Workshop mit The Love Keys. Unklar war mir nämlich gewesen, das WIR singen sollten, und zwar Mantras! Versteht mich richtig: Ich liebe Mantren und Musik. Ich habe einfach nur nicht gewusst, worauf ich mich da einlasse, dabei war es so klasse!!
The Love Keys - also Ben und Aleah - sind Musiker, Sänger und Bhakti Yogis, die neben eigenen Konzerten auch Mantra Yoga und Kirtan Workshops anbieten. 
Wir begannen den Workshop mit der Frage, was unser Herz zum Singen bringen würde - ein sehr schöner Einstieg ins Fühlen und in die Hingabe. Genau diese konnte ich hier wieder spüren. Anfangs war ich noch etwas nervös ging, als klar war, dass es wieder darum gehen würde, alleine zu singen: Aleah sang jemandem das Mantra Hanuman bolo, das wir in diesem Workshop erlernt haben, zu, dieser gab es an den Nächsten weiter und so fort. 


 
Es war wunderbar, dieses Mantra "geschenkt" zu bekommen und es weiterzugeben. Ich spürte einfach nur Freude und Hingabe - was für ein Unterschied zu "normalem" Singen. Und das lag nun gewiss nicht an den Mantren allein, sondern vor allem an der Intention, wie bei so vielem: Was ich mit Liebe tue, hat ein ganz anderes Gewicht! :) Wieder einmal war ich einfach nur berührt. Daheim gegoogelt, habe ich mich sehr gefreut, dass The Love Keys im September in Düsseldorf ein Mantra-Konzert geben (Klickt mal hier!). Zudem möchte ich schauen, ob ich nicht in Zukunft öfter mal ein Mantra-Singen mitmache. 

Vata und Klang vertragen sich tatsächlich gut. :D Soviel habe ich aus dem Vortrag über ayurvedische Körperrituale dann doch mitgenommen und mehrfach erfahren an diesem Wochenende, das viel zu schnell vorbei war. Ich bin angefüllt mit wunderschönen Momenten und Eindrücken - insofern ist es vielleicht ganz gut, dass es nicht noch weiter ging!^^ Ich brauchte erst mal Zeit zum Verarbeiten. :) Es war schön, mit lieben Menschen diese Zeit zu verbringen - nochmals Knutscher an Reinhard und Ella! ;)
Eins hoffe ich: Dass dieses Spiritainment-Festival nicht das letzte war! Wer es in diesem Jahr verpasst hat: Leute, merkt´s euch vor! Es ist und war wirklich ein Erlebnis, und ich habe ja nur einen Ausschnitt mitgenommen! :) Lasst euch also von nichts, geschweige denn vom Wetter abhalten!

Einen Riesendank nochmals an alle, die dies möglich gemacht haben! <3 Möget auch ihr eure wahre Freude an den Früchten (gehabt) haben!

Liebste Grüße von Frau Momo

Freitag, 24. Mai 2013

Hot, hot, baby: Roh-veganes Chili

Huhu ihr Süßen!

Bislang hat es mich immer mal wieder genervt, dass manche Roh-Gerichte so viele Nüsse enthalten. Ich bin nicht auf dem Diättrip, aber mir kommt das schon recht unausgewogen vor, wobei: Jeder, wie er mag. Ich mag´s halt net (ständig)!^^ 
Vor ein paar Tagen bin ich dann in Mimi Kirks "Rohköstlich leben" auf ein Chili-Rezept gestoßen, das ohne Nüsse oder Derartiges auskommt. Die Zauberzutat besteht in Sprossen. Die Idee hat mich begeistert, aber letztlich habe ich meine eigene Version gemixt und einiges abgewandelt. Mit Dank an Mimi für die Inspiration hier also meine Version für ein sauleckeres Chili, das sogar ohne komplizierte Geräte wie eine Küchenmaschine, die ich immer noch nicht schon sehr bald besitzen werde, auskommt!^^



Zutaten für etwa 4 Personen: 
Zutaten für die Sauce:
100g sonnengetrocknete Tomaten
2 Tassen Wasser
1 Tasse Tomaten, klein gewürfelt
1 lila Rettich/ Möhre
1 Piri-Piri-Schote
1 Knoblauchzehe
2 Eßl. Tamari
je 1 Eßl. Agavendicksaft, Öl und Apfelessig
Chilipulver oder Tabasco nach Geschmack
1 Teel. Oregano
3/4 Teel. Paprika, edelsüß
8 Korianderkörner, zerstoßen
1 sehr großzügiger Teel. Kreuzkümmel 
Pfeffer

für das Inlay:
eine großzügige Tasse gekeimte Kichererbsen (bezieht sich auf die Menge der bereits gekeimten Kichererbsen!)
2 Stangen Staudensellerie
1/2 rote Zwiebel
1 gelbe Paprika
nach Geschmack noch frische Maiskörner
glatte Petersilie, grob gehackt

Zubereitung:
1. Die getrockneten Tomaten eine halbe Stunde in dem Wasser einweichen (Letzteres wird später noch gebraucht!).
2. Alle Saucen-Zutaten, grob zerkleinert und inkl. des Einweichwassers, im Mixer glatt mixen.
3. Die Kichererbsen in "Hackgröße" hacken, die Zwiebel fein zerkleinern. Den Sellerie in Streifen schneiden, die Paprika in kleine Stücke. 
3. Die Inlay-Zutaten abgesehen von der Petersilie mit der Sauce übergießen und im Kühlschrank einige Stunden ziehen lassen. Schärfer und aromatischer wird,´s wenn ihr dem Chili eine Nacht Zeit gebt! Nochmals nach Geschmack würzen und, wenn ihr´s auch von der Temperatur her wärmer "hot" wollt, bis zu 40°C im Dörri oder Wasserbad erwärmen. Mit der Petersilie servieren.


Schmankerl des Tages:
Eva liebt die Videos von Raw vegan Megan Elisabeth. Sie ist nicht die Einzige! ;)


Und nun euch ein wunderschönes Wochenende! Noch jemand von euch auf dem Spiritainment-Festival? :)

Liebste Grüße von Frau Momo, die dank der Nachbarn Samstag dahin kann! <3 Danke, Lichterleben!

Montag, 20. Mai 2013

Rohkost-Potluck, Kräuterquark-Rezept und Haariges

Schon über eine Woche her, seit ich erneut bei Marina zum Potluck in Köln war. :)
Dieses Mal war das Geschlechter-Verhältnis relativvausgewogen und ich habe einige neue Gesichter kennengelernt, sogar jemand aus meinem Umkreis, der meine Yogalehrerin kennt! ;) Da war natürlich sofort Gesprächsstoff vorhanden, zumal ich ein paar neue Einkaufstipps erfahren habe.
Neben ganz viel Austausch gab es natürlich auch ausgesprochen leckeres Essen. Leute, mit Blick auf die Bilder: Wer soll da noch was vermissen? Einfach nur klasse, was da alles aufgefahren wurde:

Neben 2 Sorten Crackern (indische Sauerkraut- und mediterran inspirierte Tomaten-Paprika-Cracker) und mehreren tollen Dips gab es einen grünen Wildkräuter-Zuchhini-Salat und einen Champignons-Salat, von dem ich leider die Finger lassen musste. Marina hatte sensationell leckere Bärlauchröllchen mit einer geheimen Sonnenblumenkern(?)-irgendwas-Füllung und eine weitere Sorte mit tomatiger Fülle vorbereitet. Ich brachte dehydrierte Austernpilze mit, sowie einen fermentierten Kräuterquark, der noch besser schmeckt, wenn er einen halben oder ganzen Tag durchgezogen ist! ;)

An dieser Stelle, wie gewünscht, das schnelle Rezept für den Quark:

Zutaten:
2 Tassen Sonnenblumenkerne/ Cashews
1 Tasse Wasser (gegebenenfalls einen Teil durch 2-3 Eßl. Rejuvelac ersetzen)
3 Eßl. Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Pul Biber nach Geschmack
2 Knoblauchzehen (es sei denn, es wird Bärlauch oder Knoblauchrauke verwendet)
gehackte Wildkräuter en masse

Zubereitung:
1. Die Sonnenblumenkerne/ Cashews einweichen lassen. Abgießen und mit dem Wasser glatt pürieren.
2. Diese Masse unbedeckt bei Raumtemperatur über Nacht bzw. über mehrere Stunden hinweg fermentieren lassen. (Achtung: wenn´s gar zu heiss ist, öfter mal nachschauen, bevor das Ganze kippt!)
3. Alle anderen Zutaten unterrühren und den Quark pikant abschmecken.
4. Noch einige Stunden im Kühlschrank ziehen lassen und gegebenenfalls nochmals abschmecken.

Und so sahen unsere Teller aus:



Rechts auf 4 Uhr im Bild übrigens die Austernpilze, die man nicht so gut auf dem Bild darüber erkennen konnte, zudem der Quark auf halb zwei, der ebenfalls "zugebaut" war!^^


Teller meines Nachbarn
Insgesamt hat mich mal wieder positiv beeindruckt, wie leicht es unter Rohköstlern ist, spirituelle Themen zu besprechen. Wenn schon Schubladendenken, dann muss ich wirklich sagen, dass es mir mit kaum keiner "Gruppe" - mal abgesehen von als spirituell deklarierten - bislang so einfach fiel, diesbezüglich ins Gespräch zu kommen, als sei´s das Normalste der Welt, was es ja auch ist! ;)

Unangefochtener Star des Abends waren die Schoko-Nuss-Hanf-Kugeln von Sebastian (so war wohl sein Name, oder?!^^):



Ich staunte zudem mal wieder über Marina, die direkt wusste, wo der Hase lang lief, als ich mein Gesundheitsthema vorbrachte: Haut und Haarausfall. "Ah, wieder das Adlerauge! Mit deiner Haut ist alles ok!" 
Ähm, war ich etwa so "schlimm" mit meiner Selbstkritik? :D Offenbar schon. ;) Nichts desto trotz brachte Marina ein paar mögliche Ursachen ins Spiel. Das Thema "Haarausfall" beunruhigte mich nämlich schon etwas, denn damit hatte ich seit Ewigkeiten nicht mehr zu tun gehabt. Und ich fragte mich natürlich, ob es mit der Ernährung zusammenhing, mir etwas fehlte oder der Körper einfach nur "alte Zotteln" loswurde, um gesunde, neue zu produzieren. Ein Punkt, der thematisiert wurde, war das Protein. Irgendwie hatte ich schon selbst in den letzten Wochen den Eindruck gehabt, dass ich zu wenig Sprossen und Keimlinge zu mir nehme. Naja, das habe ich dann direkt mal geändert und mir - davon mal abgesehen - vorgenommen, mich einfach mal SEIN zu lassen. Denn witzigerweise ist mein Haar dann auch am friedlichsten, ebenso meine Haut! ;) Und ich selbst oben drein! ;) Amen!


Euch einen schönen Restpfingst-Montag,
Frau Momo, die sich nacher auf den Weg zu Nina Wunderland macht! :)


Schmankerl des Tages:
Helga hat mir Urs Hochstrassers Buch "Rohkost vom Feinsten" empfohlen, das sie selbst zwar nicht besitzt, aber auf der Wunschliste stehen hat. Durch eine Bekannte, die mit diesem Buch zur Rohkost-Liebhaberin wurde, geriet dieses Buch in ihren Fokus. :)

Samstag, 18. Mai 2013

Rohkost-Pizza (ohne vorheriges Ankeimen)

Ja, Rohkostpizza aus gekeimtem Getreide macht Sinn: Gekeimtes Getreide ist leichter verdaulich. Tannine, Phytinsäuren und andere, die Verdauung erschwerende Stoffe werden beim Keimprozess abgebaut. Der Nährwert und der Gehalt an Vitaminen und Gesamteiweiß nehmen im Zuge des Keimens stark zu. Mineralien und Spurenelemente vervielfachen sich und werden besser verwertet. Gesamtfett- und Kaloriengehalt sinken. Macht also Sinn, das Getreide keimen zu lassen, bevor es weiter verarbeitet wird. Es macht aber keinen Spaß, wenn man keine Küchenmaschine hat, mit deren Hilfe man es gut zerkleinern kann. Ja, irgendwie schafft es auch der Pürierstab, aber es nervt!^^
Und davon mal ab: Ich will manchmal einfach nicht so lange warten, bis das Getreide gekeimt und der Boden getrocknet ist, sondern heute noch meine Pizza haben! :) So kam ich auf die Idee, es mal ohne vorheriges Ankeimen zu probieren. Hat prima geklappt und: Ich hatte keine Probleme mit der Verdauung! ;) Fazit: wird wieder gemacht! :)

Zutaten für vier Personen:
für den Teig:
300g Buchweizen
100g gelbe Leinsamen
gut 1/2 Teel. Salz
ca. 180ml Wasser
2 Eßl. Olivenöl

Zutaten für die Tomatensauce:
60g getrocknete Tomaten
1 mittelgroße Tomate
1 Knoblauchzehe
etwas Agavendicksaft
3 Teel. italienische Kräuter
1 Eßl. Zitronensaft
evtl. noch Einweichwasser von den Tomaten
Salz je nach Salzgehalt der getrockneten Tomaten und Geschmack
Pfeffer
etwas Pul Biber/ Chili nach Geschmack

Zutaten für die Käsecrème:
100g Cashews
50ml Wasser
2 Eßl. Hefeflocken
1 Eßl. Shiro Miso
1 Eßl. Zitronensaft
Salz nach Geschmack


Belag:
nach Wunsch (toll schmecken frische Tomaten, Rucola, Spinat, Wildkräuter...)

Zubereitung:
1. Die Cashews 2 Stunden einweichen lassen.
2. Die getrockneten Tomaten eine Stunde einweichen lassen.
3. Das Getreide und die Leinsamen frisch mahlen und mit den restlichen Teig-Zutaten zu einem gut knetbaren Teig verkneten. Gut durchkneten. Bei Bedarf Wasser oder gemahlenen Buchweizen hinzufügen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (wir haben vier sehr dünne Teigplatten ausgerollt: Schmeckt uns besser und dauert weniger lange!^^).
4. Die Teigplatten bei 40°C 1-2 Stunden (je nach Dicke auch länger) auf den Trockengittern im Sedona Dörrgerät dörren (Achtung: anderes Dörrgerät? -> andere Dörrzeit). Nach der Hälfte der Zeit wenden. Die Pizzen sollten nicht zu trocken werden und formbar bleiben.
5. Alle Käsecrèmezutaten zu einer glatten Masse mixen.
6. Alle Zutaten für die Pizzasauce glatt pürieren. Je nach Konsistenzwunsch Wasser nach und nach hinzufügen.
7. Die Pizzen mit der Tomatensauce bestreichen, gefolgt von der Käsecrème. Die Platten erneut 2-3 Stunden trocknen. Dann erst den gewünschten Belag darauf verteilen. Je nach Geschmack könnt ihr den Belag auch mittrocknen lassen, aber das würde ich bei so etwas wie Spinat, Rucola und Wildkräutern nicht empfehlen.

Tipp/ Varianten:
1. Ihr könnt aus dem Teig auch Flammkuchen basteln, z.B. so, wie Steffi es vorgemacht hat, oder auch Gemüsekuchen mit anderen Saucen u.ä..
2. Bereitet doch gleich das doppelte Rezept zu und friert die verbliebenen Teigplatten ein. So geht´s bei Pizzaalarm noch schneller! ;)
3. Stecht doch mal mit Ausstechförmchen Herzen o.ä. aus: trocknet noch schneller und ist ein echter Hingucker! :)
Quellen:
Zentrum der Gesundheit: Vorteile des Keimens 


Schmankerl des Tages:
Heute mal wieder ein Schmankerl des Tages. Ihr seid auf der Suche nach süßer Inspiration? Dann seid ihr Nicolas Meinung nach auf This Rawsome Vegan Life genau richtig, wobei die nicht so Süßen unter euch hier ebenfalls fündig werden. :) Von hier entstammt auch das Rezept für die sehr leckeren Heidelbeer-Tartes, die Nicola zu unserem 1. Potluck mitgebracht hat.;) 


Euch noch ein zauberhaftes, langes Pfingstwochenende und nen Schmatzer von Frau Momo

Montag, 13. Mai 2013

Filmbesprechung: Im Kopfstand zum Glück

Schon vor Wochen habe ich mit halbem Auge bei Amala u.a. eine Empfehlung für den Film
Im Kopfstand zum Glück* von Irene Graef gelesen. Was genau das für ein Streifen sein sollte, habe ich schon nicht mehr mitbekommen, aber es ging um Yoga und so "musste" ich ihn mir natürlich ansehen. :D Und welcher Tag hätte besser dazu angetan sein können wie ein verregneter Sonntag?


Die Regisseurin begleitet in der 93-minütigen Dokumentation aus dem Jahre 2011 zwei Frauen und zwei Männer auf ihrem Weg zum Yogalehrer. In dem modernen Berliner Studio, Spirit Yoga, von Patricia Thielemann-Kapell, absolvieren diese Menschen ihre Ausbildung. Ein Werbefilm, wie der Vorwurf vielleicht laut wird? Mitnichten! Irene Graef, die mittlerweile selbst eine Ausbildung zur Yogalehrerin begonnen hat, ist in Zusammenarbeit mit Schülern und Frau Thielemann-Kapell ein sehr authentischer, wahrhaftiger Film gelungen.

Dieser bietet keine Antwort auf die Frage, was genau thematisch in der Ausbildung behandelt wird oder was am Ende dabei "rauskommt". Er zeigt vielmehr vier Menschen auf ihrem Entwicklungsweg, erzählt von Sinnsuche, Stärken und Schwächen, Krisen und Fortschritten, vom Werden und Sein. Er zeigt keine perfekten Yogis und Yoginis, sondern schlicht Menschen, die wie du und ich ihre Themen haben. Neben Unterrichtsausschnitten, ersten Anleitungsversuchen und Reflektionsgesprächen bekommen wir hier auch sehr viel Einblick in die Privatsphäre, in Beruf und Familienleben der jeweiligen Schüler: Wir erleben diese mit ihrer Familie, ihren Zweifeln und Erfolgen - kurz: mit ihrem So-Sein. Der Film geht über das Erwartete hinaus: Er bezieht den gesamten Menschen mit ein und zeigt auch das, was man sich oft nach einem "Happy-End", in diesem Fall dem erfolgreichen Ausbildungs-Abschluss, fragt: Wie geht es weiter? Leben und lehren sie glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende? Das wird hier und heute natürlich nicht verraten.;)

In meinen Augen ist es Irene Graef gelungen, eine sehr sensible, ehrliche, nicht-wertende Dokumentation zu produzieren. Hier hat sich jemand wirklich Zeit für den Dreh und die Personen genommen. Zudem beweist Frau Graef nach meinem Empfinden wirklich Gespür für den Geist des Yoga und ein Gefühl dafür, die vier Portraits anschaulich und unaufgeregt miteinander zu verweben. Das Ergebnis ist nicht laut, auf eine wohltuend-liebevolle Art und Weise beobachtend, nah, ohne ohne "mitzuschwimmen". Ich war immer wieder berührt, teils, weil ich mich selbst wiedererkannt habe, aber auch weil Irene Graef ohne Lametta auskommt, sondern die Menschen und ihr Sein für sich sprechen lässt, ohne sie bloßzustellen. Ich war sofort in Kontakt, als säße ich mit dabei. 

Fazit: 
Für Menschen, die für sich eine Ausbildung zum Yogalehrer erwägen, aber auch für solche, die eine gewisse Offenheit für die Thematik und ein Interesse für menschliche Portraits  haben, eine eindeutige Empfehlung. Selbstverständlich lebt jede Ausbildung mit dem jeweiligen Spirit von Ausbilder und Teilnehmern, ist also niemals gleich. Dennoch wurde für mich sehr greifbar, dass es nicht darum geht, fertige Lehrer auszuspucken, sondern den Mensch und seine Entwicklung ins Zentrum zu stellen, wobei das schlussendliche Unterrichten eine Möglichkeit sein kann, wie die Story ausgeht...
Ebenfalls sehr menschlich: die beiden Interviews mit der Ausbilderin, Patricia Thielemann-Kapell und Filmemacherin, Irene Graf.

Trailer:
Leider konnte ich den Fim-Trailer aus irgendeinem Grund nicht direkt hier laden. Insofern folgt bitte bei Interesse diesem Link! :)


Frage: 
Kennt Ihr den Film* und was haltet ihr von ihm? Welche guten Yogafilme kennt ihr - abgesehen vom Atmenden Gott* noch? Willkommen sind mir sowohl Dokumentationen, biografische, geschichtliche oder sonstwie themenbezogene Filme! :)

Euch noch einen wunderschönen Feierabend,
eure Frau Momo

PS: Als ich gerade auf der Suche nach dem heutigen Schmankerl des Tages
war, bin ich rein gefühlsmäßig an der Buchempfehlung von Anonym hängen geblieben. Sie schrieb dazu, "Der Duft des Regens" von Frances Greenslade  sei "ein wunderschönes, poetisches Buch. Obwohl es kein Fantasybuch ist, hat es, in der kanadischen Wildnis spielend, für mich etwas mystisches. Irgendwie hat es auch mit dem einfachen Leben zu tun."

Samstag, 11. Mai 2013

Buchbesprechung*: Autobiografie eines Yogi

Paramahansa Yogananda (Original erschienen in 1946): Autobiographie eines Yogi. Self-Realization Fellowship

Eines vorweg: Ich will dem Buch nichts!^^ 
Sein Verfasser gilt als einer der überragensten geistigen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, seine Autobiografie - ein absoluter Klassiker - als Einführung in die Wissenschaft und Philosophie des Yoga,... die sich mir nicht erschlossen hat. :D 
Dennoch möchte ich diesen Beitrag dazu nutzen, meine Gedanken - in tiefem Respekt - darzulegen. Es liegt nicht in meiner Absicht, dieses Buch zu verreißen. Ich möchte nur schildern, wie es mir mit ihm ging und wie ich es wahrgenommen habe. Es gibt gewiss andere Rezensenten geben, welche die Seele dieser Autobiografie besser erfasst haben. :)

Das erste Mal, dass ich die "Autobiografie eines Yogi" gesehen habe, war bei meinem Vater, als ich 11 oder 12 Jahre alt war. In dieser Zeit veränderte sich für ihn sehr viel: Er, sonst eher der Verstandstyp, öffnete sich dem Thema alternativer Heilmethoden und musste im Zuge seiner Reiki-Ausbildung dieses Buch lesen. Es hat damals einen mächtigen Eindruck auf mich gemacht, so dick und erhaben kam es mir vor. Ebenfalls beeindruckend fand ich auch, dass mein Dad so etwas las. Es war für mich so was wie der Inbegriff von Spiritualität: Altes Wissen und kein Glamour-Eso-Gedöns, wenn ihr wisst, was ich meine;)
Lange Jahre habe das Buch völlig vergessen, aber im Zuge meiner vertieften Yogapraxis begegnete es mir natürlich erneut. Du kommst ja quasi als ernsthaft Praktizierender nicht daran vorbei, was immer in diesem Zusammenhang "ernsthaft" bedeuten mag!^^ Man MUSS es geradezu gelesen haben. Auch ich konnte mich dem Buch nicht entziehen, vielmehr noch dem Ruf, der ihm vorausging. Ich wollte mir selbst eine Meinung bilden und - wenn möglich - in den Genuss seiner Weiheit kommen.
Und ich habe es gelesen, die ganzen 503 Seiten. Und ich habe damit gekämpft, hätte es oft gar nicht erst zu Ende lesen mögen, wollte mir aber letztlich doch die Chance geben, eines Besseren belehrt zu werden. Vielleicht war es ja ein wenig wie mit dem Bergsteigen (Nicht dass ich das beurteilen könnte: Ich mag Bergsteigen nicht!^^) : Wenn du´s geschafft hast, wirst du mit einem wunderbaren Ausblick belohnt, wer weiß was für Endorphinen und wenn du Glück hast mit einer Gotteserfahrung! 
Eine Gotteserfahrung war das Lesen und Gelesen-Haben für mich jedoch nicht. Wohl eher eine Achterbahnfahrt: Höhen und Tiefen musste ich durchlaufen, vielmehr zähe Längen und immer wieder auch Abschnitte, denen ich fasziniert folgte und fast eintauchen konnte. Meistens aber kam  ich mir vor wie bei einer Übung, von der ich denke, dass sie Sinn macht, die mich aber eigentlich langweilt. :D Dafür kann das Buch vermutlich nichts, sondern liegt vielleicht mehr in meinen eigenen Widerständen begründet. Oder es ist einfach so!^^

Was ist mir begegnet? Eine mir sehr fremde Kultur: faszinierend tiefgründig, aber auch mit einem für mich eher zweifelhaften Hang zur absoluten Hingabe an den Meister und Guru. Dies schreibe ich vor dem Hintergrund meiner westlichen Kultur und Erziehung, die sehr auf Unabhängigkeit abzielte. 


Als Leser stieß ich auf ein kaum überschaubares Netz von ineinander verwobenen Menschenleben und Geschichten, auf eine Schilderung des geistigen Schulungsweges, den Yogananda hinter sich gelegt hat und auf einen Fundus geistiger Gesetze und Wunder, die er persönlich-überschwenglich, oft auch sehr präzise  beschreibt.  
Ich traf auf einen sehr eigenwilligen Schreibstil und verwirrend häufig wechselnde Perspektiven (und ich mag so was sonst recht gern). Eigenwillig in meinen Augen wohl, weil es zu einer anderen Zeit geschrieben wurde, einem gänzlich anderen Kulturkreis entstammt und sehr opulent daherkommt, um nicht zu sagen überladen bis langatmig, was nicht so meins ist. Was mir anfangs sehr übel aufstieß, waren die unendlich vielen erklärenden Fußnoten. Diese sind sicher hilfreich für den Forscher und zum tieferen Verständnis oft notwendig, stören mich persönlich aber eher im Lesefluss. So habe ich sie irgendwann links liegen gelassen, was dem Verstehen nicht immer zuträglich war.

Ein Buch mit sieben Siegeln ist es für mich noch immer und so fremd geblieben wie vor dem Lesen. Irgendwie schaue ich immer noch darauf und frage mich, was sich darin verbergen mag, das sich mir nicht offenbart hat und es vielleicht auch nie tun wird. Vielleicht lese ich das Buch in einigen Jahren erneut, wenn ich "weit" genug bin. Vielleicht bin ich aber weit genug zu sagen, dass es meine Seele einfach nicht berührt und dass es andere Lehrer gibt, die mir mehr sagen?! 
Bin ich jetzt unspirituell? :D Ich glaube nicht. Es ist vielleicht einfach so, dass uns manche LehrerInnen und ihre Werke mehr ansprechen und manche weniger. Und zum Glück gibt es davon nicht nur ein paar. ;) 
Das Buch ist ok,  ich bin ok, aber ob aus uns die wahre Liebe wird? Großes Fragezeichen!
Eins steht fest: Ich würde niemandem empfehlen, das Buch abends zu lesen, sondern eher mit klarem Kopf und viel Zeit zum Verinnerlichen und Nachschlagen und vielleicht auch dazu, es mehrmals zu studieren. Es ist vielleicht wichtig, sich zu vergegenwärtigen, dass hier keine reine Biografie auf Einen wartet, in die man sich reinfallen lassen kann, sondern streckenweise ein sehr anspruchsvolles bis wissenschaftliches Buch. Mein Nachbar hat sich die Hörfassung zugelegt und schätzt diese sehr. Vielleicht ist das ja auch eine Möglichkeit, sich Leben und Werk Yoganandas zu nähern?

Fazit: 
Sicher keine leichte Lektüre und kein Buch, das ich leichten Herzens und ohne Fußnote empfehlen würde. Kein Spaziergang, aber vielleicht erschließt es sich dem Einen oder Anderen eher wie mir?! 
Was es mir gegeben hat, war definitiv ein erneutes Gewahr-Werden und Erinnern von den Möglichkeiten des menschlichen Geistes. Der Umgang mit und das Ansprechen von Wundern kommt hier viel freier daher, wie wir es zumeist in unserer Kultur erleben. 
Was könnte ich lernen von diesem Buch? Die jahrelange, oftmals harte Disziplin ganz sicher. :D Bei dem uneingeschränkten Vertrauen in den geistigen Lehrer bleibe ich kritisch.;) Und ich Fräulein Altklug lässt grüßen! weiß auch warum! :D
Yoganandas Autobiografie  wird sicher weiterhin in meinem Bücherregal stehen bleiben, und vielleicht verfasse ich eines Tages eine neue Buchbesprechung dazu. Mal sehen! ;)

Ich freue mich über einen Austausch über eure Erfahrungen mit der Autobiographie eines Yogi*. Ging es nur mir so? Wie war eure Reise mit Yogananda?


 ♥-lich, Frau Momo

Freitag, 10. Mai 2013

Mediterraner Auberginensalat

Dieser Beitrag lag schon länger im Entwurfordner, dabei gab es den Salat so bzw. leicht abgewandelt nun schon einige Male bei uns. Auberginen sind für mich einfach das Sommergemüse - neben Tomaten und Zuchhini. Roher Auberginensalat? Wie soll das denn schmecken, mögt ihr euch vielleicht fragen. Ich kann nur sagen: "Fantastisch!" Aber was ist mit dem bösen Solanin? mögen sich Einige fragen. Immer wieder heisst es, rohe Auberginen seien unverträglich. Andererseits gibt es immer wieder Leute, die sie sehrwohl ohne Probleme verzehren. Das hat natürlich meine Neugier geweckt, zumal ich nur ungerne auf eins meiner Lieblingsgemüse verzichtet hätte. 
Es empfiehlt sich durchaus, durchgereifte Auberginen zu nehmen, die ihr ruhig ein paar Tage liegen lassen könnt. Das habe ich unwissentlich direkt richtig gemacht!^^ Probiert am Anfang einfach erst mal eine kleinere Menge aus - unbefangen und locker. Bitte wartet nicht auf Magen-Probleme, die vielleicht gar nicht kommen würden, wenn man euch nichts Derartiges erzählt hätte.:D  
Für mich das perfekte Sommeressen! :)
Und wer die Aubergine wirklich nicht roh essen kann oder mag, brät sie sich einfach an und mischt sie unter die übrigen Zutaten.



Bild: Ralph Conway

Zutaten:
1 durchgereifte, schon etwas weiche Aubergine
1 rote Paprika
15-20 bunt gemischte, kleine Tomätchen (gelb, orange, rot)
3 Eßl. Olivenöl
1,5 Eßl. weißen Balsamico-Essig
1/2 rote Zwiebel 
3 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer
Pul Biber
1 Teel. Oregano
1 Teel. Basilikum

Zubereitung:
1. Alle Gemüsezutaten in mundgerechte Stücke schneiden. 
2. Aus den übrigen Zutaten ein schmackhaftes Dressing zubereiten und mit dem Gemüse vermengen.
3. Den Salat einige Stunden gut durchziehen lassen und gegebenenfalls nochmals abschmecken.


So, jetzt freue ich mich auf Nina im Wunderland. Wir haben nämlich festgestellt, dass wir ganz nah beieinander  wohnen und uns prompt zu einem Spaziergang verabredet. Und die Sonne lacht! :) Ich verabschiede mich ins Wochenende mit dem 

Schmankerl des Tages:
Falk und ich haben einen relativ neuen Rohblog entdeckt, nämlich den von René, der derzeit auf René goes raw sein Rohexperiment dokumentiert, das er für 3 Monate abhält, wobei er schon eine Verlängerung in Erwägung zieht! ;) René bringt schon einiges an Vorerfahrung mit und schreibt sehr sympathisch von sich, seinem Erleben und postet immer wieder leckere Rezepte. :)

So, nun aber wirklich "Goodbye!" und euch eine gute Zeit, ihr Lieben,
eure Frau Momo

Montag, 6. Mai 2013

Dehydrierte Austernpilze & Auswertung der Frage, was ihr hier gern lesen würdet

Nachdem ich nun doch lieber erst mal die Finger von Champignons lassen werde (anscheinend glaubt mir mein Unterbewusssein nicht, dass ich keine Allergie habe*g), war ich sehr begeistert, vorgestern Austernpilze im Angebot zu entdecken. Lange schon wollte ich dehydrierte Austernpilze probieren, die das Gratitude in München zu Zucchinipasta serviert und von denen zahllose Bloggerinnen - Frau Hase, Claudi, Miri... - bereits berichtet haben. Und da ich so schnell nicht nach München komme, wird ds Ganze eben daheim nachgebaut! Und was soll ich sagen: Ich bin im Rohkosthimmel - im sommerlich-französischen noch dazu! ;) So lecker auf Spinat mit getrockneten Tomaten und Wildkräutern!


Zutaten für 2 Personen:
250g Austernpilze
2 Eßl. Olivenöl
1 Eßl. Tamarisauce
1 Eßl. Wasser
1 knapper Eßl. weißer Balsamicoessig
1 kleiner Schwupp Kürbiskernöl
1 kleiner Schuss Agavendicksaft
1/2 fein gehackte rote Zwiebel
2 durchgepresste Knoblauchzehen
1 guter Teel. Kräuter der Provence
Pfeffer
optional etwas Salz

Zubereitung: 
1. Aus allen Zutaten - abgesehen von den Pilzen - eine Marinade rühren.
2. Die Pilze vorsichtig, aber gründlich darin wenden und für 3 Stunden oder auch bis zur gewünschten Konsistenz im Sedona Dörrgerät trocknen. Die Pilze sollten natürlich nicht durchtrocknen. Bei uns sahen sie optisch aus wie angebraten und hatten Biss, ohne "latschert" zu schmecken.
3. Zu Salat oder Pasta servieren. 



Auswertung der Gewinnspiel-Fragen - oder: Was würdet ihr hier gern (mehr) lesen?

Neulich habe ich euch ja bereits offenbart, was ihr hier besonders gerne lest. Da ich aber auch neugierig war, was ihr denn gerne lesen würdet, habe ich genau das zusätzlich gefragt, und hier sind die Antworten:


Ich hoffe, ihr könnt alles lesen! ;) Ich fand es auf jeden Fall sehr spannend, dass sich z.B. kaum einer "beschwert" hat, dass ich selten was zum Veganismus allgemein poste. :D Das hätte ich glatt erwartet, aber so hat vermutlich auch jeder Blogger eine andere Zielgruppe. Wer mehr "wissen" will, schaut halt dann einfach woanders rein. Juchhu, es lebe die Vielfalt!
Die Blitze entsprechen übrigens einem "Dislike", falls das irgendwer nicht erkannt haben sollte! :)
Euch nochmals einen lieben Dank für euer Feedback. Es hilft mir sehr, mich selbst zu verorten, liefert mir neue Ideen, bringt mich zum Nachdenken.Wer gerne noch konstruktive Kritik äußern möchte, möge dies gern im Kommentar oder per Mail tun! :) 


Schmankerl des Tages:
Kennt ihr schon Tanja von Playful and hungry? Der Name ist Programm. Unbedingt mal reinklicken. Tanja bloggt in Englisch und hat mir schon ganz am Anfang meiner Roh-Zeit den Blog und die Bücher von Amber Shea Crawley ans Herz gelegt. Leider gibt es letztere nur in Englisch, aber ich liebäugele dennoch mit ihnen, grad weil sie laut Tanja so schön undogmatisch sein sollen. :) 


Euch noch einen tollen Start in die neue Woche und liebste Grüße von
Frau Momo

Sonntag, 5. Mai 2013

101 Dinge: Aufgabe 10 - Meine 1. Kräuter-"Wanderung"

Habe ich euch schon mal erzählt, dass ich bereits als Kind davon geträumt habe, in die "Lehre" bei einer echten Kräuterhexe zu gehen? Unglücklicherweise wuchs ich in einer Familie auf, wo niemand einen grünen Daumen hatte. :D Meine Oma hat zwar seinerzeit ein Büchlein mit wunderbaren Pflanzenportraits gefüllt und beschrieben, aber irgendwie war es bis zu ihrem Tode nie ein Thema zwischen uns, und das Büchlein ward ein Opfer der Flammen! :(
Ich musste erst 31 Jahre alt werden und meine 101-Dinge-Liste erstellen, bevor ich meine 1. Kräuter-Wanderung in Angriff nahm. Wobei es mehr Kräuter-Begehung als Wanderung war, aber dazu gleich mehr. ;)
Bis zur Kräuterwanderung im Juni mit Christine Volm in Köln wollte ich nicht warten. Schließlich bietet der Frühling so viele tolle Kräuter, denen ich sowohl virtuell als auch real immer wieder begegne. Nur was damit tun, wenn man nicht weiß, was sich hinter den lockendem Kraut verbirgt? Wer will sich die Hülle und Fülle bei einem Mal merken? Ich sicher nicht! 

Deswegen dachte ich mir, dass es gar nicht schaden kann, öfter eine solche Wanderung zu besuchen, als mich eine Bekannte auf Ruth Vossen aufmerksam machte, die monatlich für kleines Geld Kräuterwanderungen anbietet. Unsere für den April geplante Premiere fiel sprichwörtlich ins Wasser, und so war es der 1. Mai, an dem wir uns aufmachten, die Welt der Kräutergeheimnissse zu erforschen. Eine schöne Möglichkeit, in den neuen Monat zu starten und Beltane zu begehen, wie ich fand! :)

Um die Mittagszeit landeten wir bei Ruth, ihrem Mann und den vier Katzengeschwistern im Garten. Denn dort sollte die Begehung stattfinden, was ich für den Einstieg auch klasse fand: Denn hier wuchs wirklich alles Mögliche vor der Haustür, und recht schnell war klar, dass ich wieder kommen würde. Einmal, weil all´ das Kräuterwissen nicht auf einmal im Kopf Platz hat: "Es sind die Geschichten, die ihr braucht!" meinte Ruth, die der 2. Grund war, warum ich ganz sicher wieder kommen werde. Die Chemie stimmte einfach von Anfang an, und ich konnte soviel für mich rausziehen: Ruhe, Sinnliches, Freude, Spaß und die vage Er-Innerung an verschüttetes Wissen. 
Kraut um Kraut stellte Ruth uns vor, ließ uns riechen, schmecken, fühlen. Ihre Bildersprache, die Analogien zur Anthroposophie ebneten mir den Weg, machten es mir leicht, die Thematik zu erfassen. Wir hörten Anekdoten und Ruth wusste schier unerschöpflich Bescheid, wenn es um die Anwendungsgebiete ging. Wusstet ihr z.B., dass eine Tinktur aus Kapuzinerkresse ein natürliches Breitband-Antibiotikum ist? 

Was mir sehr gut getan hat, war Ruths Unbefangenheit  und die Ermunterung, auszuprobieren, zu riechen, zu schmecken. Ich habe mich jahrelang nicht an die Kräuter-Thematik rangetraut, weil im Zusammenhang mit Verwechslungsgefahren oft so viel Panik verbreitet wird. Stichwort "Bärlauch". 

Bärlauch


Maiglöcken - bitte nicht verzehren!
Schaut euch diese beiden Bilder an, und sagt mir, wie ihr die verwechseln wollt? Spätestens, wenn man am Maiglöckchen riecht, weiß man, dass da nichts Bärlauchiges dran sein kann. :D
"Wenn´s nicht schmeckt, wirst du ja eh nicht ne ganze Salatschüssel davon essen. Ein Blatt schadet da nicht!" Puh! Dem Himmel sei Dank. Keine reine Auswendig-Lernerei. Im Gegenteil: Die Bilder und Geschichten sprachen bei mir voll und ganz die Gefühlszentren an, die mir ein Erinnern leichter machen. Fasziniert haben mich die Katzen: Instinktiv holen sich die Tiere das, was sie brauchen. Sie probieren, und was nicht schmeckt, wird halt links liegen gelassen. ;)
Ruth erzählte, dass sie manchmal einfach nur auf der Wiese sitzt und sich durch die Kräuter futtert. Das Bild konnte ich mir lebhaft vorstellen, taten wir es ihr doch gerade gleich: Hier ein ein Blatt, dort ein Kraut - ich merkte, wie ich, mittags noch sehr "durch den Wind" zur Ruhe kam, mit allen Sinnen aufnahmebereit war und zu meiner Mitte zurückfand. Ein paar Kräuter mehr habe ich in der Tat nun verinnerlicht und war ganz stolz, dass ich sie nach einiger Zeit noch benennen konnte!:)
Den krönenden Abschluss bildete das gemeinsame Essen mit fast gänzlich veganem Inhalt. 


Nur die Tomatenbutter war vegetarisch. Ruth hatte sich liebenswürdigerweise auf die vegane Ernährung eingestellt, die ihr absolut kein Fremdwort war. Ansonsten gab es Wildkräuter-Pesto als Dressing zum selbst gesammelten Salat, Wildkräuter-Aufstrich, von Ruth gebackenes Brot mit Scharfgarbe und als Dessert Blätterteigpastetchen mit Gelee und Minze! So lecker. Ich habe nach 3 Monaten Abstinenz bewusst eine halbe Scheibe von dem Brot und auch ein paar sehr gute Kartoffeln probiert. Ansonsten habe ich mich natürlich querbeet durch den Salat gefuttert, während ich auf die Blätterteigpastete keine Lust hatte. Auch sonst muss ich sagen: Brot und Kartoffeln waren lecker, aber ich brauch´s derzeit nicht. :) Das freut mich schon. Besonders aber, dass ich bewusst genießen konnte - ohne Bewertung. Ich glaube, dass der Schlüssel tatsächlich im "bewussten Genießen ohne schlechtes Gewissen" liegt! :)
Zum Ende hin gab es noch ein Wildkräutermärchen zum Spitzwegerich, vorgetragen von Ruths Mann.:)

Neben 2 Fläschchen Tinktur (Stochschnabel als stabilisierende Unterstützung zu meiner Kundalini-Yoga-Challenge und Kapuzinerkresse, ein natürliches Breitband-Antibiotikum), ein paar Ablegern für meine Kräuterterrasse und wunderschönen Eindrücken nahm ich noch einen Buchtipp mit:


Schön an diesem Buch: Ihr habt ihr hier einen über 90 Kräuter umfassenden, durchgehend farbig bebildeten Bestimmungsführer. Zudem erhaltet ihr Ratschläge zu Anbau, Aufzucht und Ernte von Kräutern, welche die Pflanzen in unterschiedlichen Stadien ihrer Entwicklung zeigen, was ich persönlich sehr begrüße. Neben Rezeptem, die ich größtenteils eher vernachlässigen würde*g, gibt es auch ein Kapitel über die Herstellung von Schönheitsrezepten, die sich leicht veganisieren lassen.
Das Büchlein ist zwar etwas größer, passt aber dennoch gut in den Rucksack, aber für den Anfang legte Ruth es mir sehr ans Herz. Und bei einem Preis von 3,99 Euro kann man doch eh´ nichts falsch machen, oder?

Angefixt gab es gleich am Abend eine große Salatschüssel, angereichert mit Wildkräutern. Schatzi wollte ja wissen, was ich so kennengelernt habe und war sehr angetan von der Zusammenstellung! :)

Danke für einen wunderschönen Tag!

Schmankerl des Tages:
Passend zum Thema lege ich euch aufgrund der Empfehlung von Karmi und Amala Krähenfeder die Bücher von Wolf-Dieter Storl ans Herz, wahre Schätze, wenn es um Kräuterwissen geht! :)

Euch noch einen zauberhaften Frühlingstag!

Liebste Grüße,
Frau Momo

Donnerstag, 2. Mai 2013

Happy birthday to Schatzi und ein Geburtstags-Beeren-Herz (Rezept)

Schatzi hat Geburtstag! Trallalalala! :) Herzlichen Glückwunsch, mein Liebster! :) Ich küsse dich und kann nur sagen, dass ich glücklich bin, dich an meiner Seite zu wissen!! <3 Der "Rest" namens Leben fügt sich schon! ;)
Passend zum freudigen Ereignis habe ich mich mal wieder ans Torte-"Backen" begeben, während du arbeiten musstest. Und wieder mal hast du - der männlichen Desorientierung in Kühlschränken sei Dank! - dich nicht über die Riesenschüssel im Kühlschrank gewundert, unter der sich die Überraschung verbarg! ;) 
Wir sind beide nicht so die Süß-Fans, aber diese Beerentarte hat uns echt begeistert. Mehr noch als die vom Valentistag. Aber das gute Stück hat es in sich! :D Durch das Kokosöl gewinnt die Torte an Festigkeit, aber auch an Gehalt. Wir haben beide nur ein klitzekleines Stück geschafft. :-D Aber so haben wir halt länger was davon. :D
Ich würde jedem raten, die Torte nicht länger draußen stehen zu lassen. Schließlich schmilzt Kokosöl ab einer Temperatur von etwa 20 bis 25°C, wodurch die Konsistenz der Crème ernsthaft in Gefahr wäre.;)

 
Zutaten für eine Herzform (Durchmesser 21cm:
für den Boden:
270g Mandeln*
50g Datteln (Deglet Noir)
1 Eßl. (Mandel-)Öl
Prise Salz

für die Cashewcrème:
50-80g Agavendicksaft (80g sind schon sehr süß!)
2 Eßl. getrocknete Rosenblütenblätter
etwas Zimt
2 Eßl. Wasser/ Zitronensaft

für den Belag:
ca. 450g gemischte Beeren

Zubereitung:
1. Cashewkerne* 2-3 Stunden einweichen lassen, dann das Wasser abgießen..
2. Die Datteln für eine Stunde einweichen lassen, dann das Wasser abgießen. 
3. Die Mandeln* mit der elektrischen Kaffeemühle mahlen und mit den klein geschnipselten Datteln, dem Salz und dem Öl zu einem Teig verkneten. Wer eine Küchenmaschine hat, überlässt der die Arbeit.;) 

4. Die Herzform auf einen großen Teller oder den Boden einer Kuchenform stellen. Entweder den Boden und den Rand der Form einölen oder den Teller/ den Boden der Kuchenform mit Backpapier auslegenn.
5. Die Mandel-Dattel-Mischung drauf geben und gleichmäßig durch Drücken verteilen.
6. Alle Zutaten für die Crème fein pürieren/ mixen. Lasst euch dabei etwas Zeit, damit die Crème auch wirklich eine wird. :D
6. Diese Crème auf dem Boden verteilen.
7. Anschließend die Beeren darauf arrangieren und die Torte über Nacht in den Kühlschrank stellen. 
8. Am Tag drauf den Tortenring entfernen und die Torte nett anrichten! :) 


Variante: 
Variiert die Crème mit Kakao, Vanillepulver*  o.ä. oder püriert einige Beeren darunter. Auch ohne Blüten oder mit anderen Früchten schmeckt die Torte super! :)




Schmankerl des Tages:
Eva findet Mimi Kirks Buch "Rohköstlich leben" super, ein Buch mit viel Gourmet-Rohkost-Rezepten, einem persönlichen Teil, sowie einem, der in die Thematik einführt. Noch habe ich gar nichts draus zubereitet, aber ich könnte es mir ja mal vornehmen. :D Genügend Merkzettelchen luken ja raus! Irgendwelche Empfehlungen eurerseits? ;)

Euch noch einen schönen, lauen Maiabend! Den selbigen werden wir jetzt auf der Terrasse genießen! :)

Liebste Grüße,
Frau Momo

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...