Sonntag, 23. Juni 2013

18. Junikalender-Türchen: Bärlauchpaste


Ja, ich weiß: Die Bärlauchzeit ist rum. Aber vielleicht seid ihr ja schlauer als ich und habt welchen eingefroren. Sonst müsst ihr wohl wie ich auf die nächste Bärlauchsaison warten und mit anderen Kräutern wie Basilikum vorlieb nehmen. :D
Auch Kates Blog Trying to be a good girl habe ich über den Vegan Wednesday entdeckt und prompt abonniert. Neben dem großen Thema "(vegane) Ernährung" finden sich hier schöne Dinge wie - ähhhhh - Fussball und Anderes. Nein, ich bin kein Fussballfan*g, aber dennoch finde ich bei Kate immer wieder die eine oder andere Inspiration. Ihre Fastenzeit-Aktion aber auch die Posts zur IDA-Kiste fand ich z.B. sehr spannend und informativ. An Kates Blog schätze ich - wie überhaupt -, dass ich das Gefühl habe, dass mir hier ein sehr authentischer, facettenreicher, kreativer Mensch begegnet! Und außerdem isse ne Kölsche Mädche, also quasi meine Nachbarin und hier und heute mit dabei: beim Junikalender! :)
Wer sie noch nicht kennt, kann das ja jetzt ändern! :D

Logo: Kate

Hallo, ich bin Kate vom Blog Trying to be a good girl und ich freu mich riesig, euch heute in Frau Momos Kalender beehren zu dürfen. Ich liebe Adventskalender! Als die Anfrage kam, war auch das Wetter passend, insofern habe ich mich nicht lange bitten lassen. Die Entscheidung, mit was ich mich beteilige, war da etwas schwieriger, schließlich möchte ich euch ja alle glücklich machen und es soll zu „Einfach Vegan Leben“ passen. Wobei, da unterscheide ich mich eigentlich gar nicht grundsätzlich von Frau Momo, schließlich geht es in meinem Blog auch um die schönen Dinge des Lebens im Allgemeinen, von leckeren Rezepten bis Fußballtipps, wie auch um die Aspekte des veganen Lebens im Besonderen. Einfach ist nicht immer alles, manchmal kann ich mich auch fürchterlich aufregen und mache mir dann durchaus auch im Blog Luft. ;-) Ansonsten bin ich aber ein sehr friedfertiger und fröhlicher Mensch und versuche meine Lebensfreude mit meinem Blog ein bisschen zu verstreuen und vielleicht ja sogar die Welt ein bisschen besser zu machen.

Bärlauchpaste
Bild: Kate
Seit der Fastenzeit ist einer meiner Ansätze, dass ich versuche, mich so weit wie möglich auf regionale und saisonale Lebensmittel zu beschränken und möglichst viel selbst zu machen. Dabei ist das Rezept für diese Bärlauchpaste entstanden. Vielleicht könnte man es auch Pesto nennen, auf jeden Fall kann man die Paste verwenden wie ein Pesto, aber sie eignet sich ebenfalls wunderbar als Brotaufstrich oder für was auch immer ihr mögt, da sie ein bisschen kräftiger/dicker in ihrer Konsistenz ist als Pesto, wie ich finde. Sie ist superschnell gemacht und war eine Spontanidee, nachdem ich in der Morgensonne bei meinen Eltern im Garten Bärlauch geerntet hatte.

Die Menge der Zutaten könnt ihr natürlich variieren, je nach Geschmack, seht das Rezept einfach als grobe Orientierung, ich habe die Zutaten frei Schnauze genommen wie es passte und dann nur gewogen, damit ich euch einen Anhaltspunkt bieten kann. Damit habt ihr am Ende etwa die Menge von einem Pestoglas. Mehr Bärlauch bringt sicherlich mehr Freude, ich hatte aber leider nicht mehr mehr da, weil ich vorher schon zu gierig war. ;-) Hat aber auch den Vorteil, dass man kleine Mengen immer wieder frisch machen kann, allerdings hält sich die Paste im Kühlschrank durchaus ein paar Tage.


Zutaten:
30 g Cashews
80 g Bärlauch
100 g Olivenöl
Knoblauch
grobes Meersalz
Hefeflocken
ggfs. etwas Zitronensaft


Zubereitung:

Bild: Kate
Den Bärlauch waschen und in Stücke rupfen (wichtig: Nicht schneiden, sonst wird er bitter!). Dann zusammen mit den Cashews durch den Mixer jagen und pürieren. Falls euer Mixer/Pürierstab nicht ganz so stark ist, zerkleinert ggfs. die Cashews vorher bereits mit einem Messer, damit ihr ihn nicht hinrichtet. Ihr könnt auch schon etwas Olivenöl zugeben, wenn es dann leichter ist. Für alle, die in der glücklichen Lage sind einen Vitamix zu haben, damit ist es kein Problem, ihr könnt erst Cashews und Bärlauch zerkleinern und dann nach gewünschter Konsistenz mit dem Olivenöl auffüllen. Dann wiederum durchmixen mit dem Olivenöl und schließlich mit Knoblauch, Meersalz und Hefeflocken abschmecken. Wer mag, kann auch ein wenig Zitronensaft zugeben, dadurch bekommt die Paste nochmal eine besondere Note.
Da der Bärlauch selbst bereits ein Knoblaucharoma hat, kann man mit dem Knoblauch sparsamer umgehen, als man es vielleicht sonst tun würde. Die Hefeflocken sind für ein leichtes Käsearoma, wie man es vom Pesto kennt. Hier braucht man allerdings schon eine größere Menge, zaghafte Würzversuche gehen sonst gegen den dominanten Bärlauch unter. Wer das Käsearoma aus dem Pesto nicht braucht, kann auch variieren und die Hefeflocken weglassen oder einfach weniger davon nehmen, da sie dann der Paste eine gewisse Milde im Geschmack verleihen.
Ihr habt also einige Variationsmöglichkeiten und alle sind sehr, sehr lecker! Die Paste in ihrer Standardvariante hat sogar eine ganze Hochzeitsgesellschaft um den Finger gewickelt...



Lasst es Euch schmecken!


Weitere Junikalender-Beiträge findest du in dieser Übersicht!

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