Montag, 24. Juni 2013

19. Junikalender-Türchen: "Ashtanga-träge?"

Junikalender - was ist das?
Noch eine Vegan-Wednesday-Frau ist mit von der Partie! Damit meine ich einer der Orga-Damen, nämlich Regina von muveg.com, die den Vegan Wednesday mitorganisiert. 
Regina - das ist eine vegane Foodbloggerin, die sich aber auch dem Yoga "verschrieben" hat, weswegen ich seinerzeit angefangen habe, ihren Blog regelmäßiger zu lesen. Wie ich hat sie den Weg zur veganen Ernährung übers Yoga gefunden. 
Sie bloggt über alles, was sich so mit dem Thema "Vegan leben" befasst, aber eben auch zum Yoga. Heute liefert sie einen Beitrag aus der Yoga-Rubrik. Wer sie noch nicht kennt: Klick! Danke, dass du dabei bist, Regina! :) 

Logo: Regina

Als mich die liebe Frau Momo anschrieb und fragte, ob wir nicht einen Weihnachtskalender im Sommer machen wollen würden, war ich sofort hellauf begeistert! Warum denn für solch schöne Sachen bis zum Advent warten müssen? Nun ja, das Wetter erinnert zwar auch ziemlich an den Spätherbst derzeit, aber trotzdem ist dieser Kalender zur Jahresmitte eine sehr schöne Aktion.
Frau Momo bat uns, etwas zu unserem Blog zu schreiben. Nun – mein Blog befasst sich seit einem dreiviertel Jahr vor allem mit der veganen Lebensweise und seit fast zwei Jahren mit meinem Yoga-Weg. Yoga und vegane (oder vegetarische) Ernährung gehören irgendwie zusammen. Ich glaube erst durch Yoga konnte ich den Schritt vom Langzeitvegetarier (14 Jahre lebte ich ovo-lacto-vegetarisch) zur veganen Lebensweise schaffen. Etwa ein Jahr nach meinem Eintritt in die Yogawelt habe ich Ashtanga als passenden Yogastil für mich gefunden – wurde aber vor ein paar Monaten irgendwie “müde” davon...

Ashtanga-träge?

Bild: Regina
Am Morgen des 30. Mai – ein Feiertag für uns Glückliche hier in Süddeutschland – hatte ich Kopfschmerzen und war irgendwie extrem müde. Ich wollte eigentlich nur im Bett bleiben, ein gutes Buch lesen und Tee trinken (passend zum Dauerregen). Aber das ging nicht. Denn in der Anfangseuphorie der 30-Tage-Ashtanga-Challenge, um genau zu sein am 19. Tag der Challenge, meldete ich mich zusammen mit unserer lieben Yogalehrerin Katja und zwei fleißigen Mitstreiterinnen für ein “Meet the Masters” bei Jivamukti Yoga München an.  
Und zwar nicht nur irgendendeinem Yoga-Master, sondern Dr. Ronald Steiner - quasi der Ashtanga-Guru Deutschlands. Denn der Sohn einer Yogalehrerin studierte Sportmedizin und gehört zu den wenigen sowohl von Sri K. Pattabhi Jois als auch von BNS Iyengar zertifizierten und autorisierten Yoga-Lehrern. Entsprechend begehrt sind die Teacher-Trainings bei ihm, denn er steht dafür, die Brücke zwischen angewandter Anatomie und des Yoga Sutra, der Yoga-Philosophie, spielerisch schließen zu können – die Brücke zwischen des traditionsreichen Ashtanga als auch der modernen Kenntnisse der Medizin.
Der Workshop, für den wir uns also fünf Monate im Voraus anmeldeten, lief unter dem Motto “Asana Praxis & Yoga Sutra. Praktische Philosophie.”  Am Morgen des 30. Mai lag das Ende meiner 108-Tage-Ashtanga-Challenge, die aus der 30-Tage-Challenge resultierte, bereits einen Monat hinter mit. Die Motivation, die mir am Ende der Challenge für die tägliche Praxis fehlte, hatte ich immer noch nicht wiedergefunden. In dem einen Monat hangelte ich mich von Lunch-Yoga zu ein paar Einheiten bei yogaeasy.de und 1-2 Mysore-Stunden.
Und so war meine Motivation vor dem Start des Workshops recht gering. Aber nun, drei Stunden nach dem Ashtanga Workshop mit Dr. Ronald Steiner, muss ich sagen, dass ich wirklich froh bin, hingegangen zu sein. Dieser Workshop hat mich wieder an meine anfängliche Begeisterung für Ashtanga erinnert – die Konzentration auf das “Ich”, auf das “Hier” und das “Jetzt auf der Yogamatte” - ohne große Ablenkung, ohne Feuerwerk - just practise. 
Bild: Regina
Ron Steiner hat mich an das erinnert, was ich bereits bei Katja (Ashtanga Yoga München) gelernt habe. Nämlich, dass Ashtanga zwar die urspünglichste Yogaform ist, die sich auf das Wesentliche konzentriert, aber dass dafür auch ein starker Wille und Durchhaltevermögen notwendig ist. Momentan bin ich frisch motiviert. Der Workshop war wie ein Schritt zur Seite, um einen anderen Blickwinkel zu bekommen und gleichzeitig dadurch neue Motivation und Anregung zu finden. Ich freue mich schon auf die nächste Ashtanga-Lunch-Session und die Mysore-Session bei Katja. Und, ich werde bei yogaeasy.de jetzt auch die Ashtanga-Videos von Ron Steiner testen. Aber ich habe auch – vor allem in den letzten Wochen – (über mich) gelernt, dass ich momentan manchmal einfach auf Autopilot schalten und mich durch eine Yogastunde leiten lassen möchte, die mich durch eine unterschiedliche Asanas-Abfolge auch überraschen darf. Also werde ich auch weitere Yogastile erproben und nicht auf Ashtanga beschränken – vielleicht kann ich ja so eine nächste Motivationsflaute verhindern.
Namasté!

Bild: Regina

Weitere Junikalender-Beiträge findest du in dieser Übersicht!

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