Freitag, 5. Juli 2013

Was macht eigentlich die Rohkost?

Hallo ihr Lieben!

Himmel, wie die Zeit vergeht: bereits fünf Monate sind vorübergezogen, seit ich anfing, mich gemäß meiner 101-Dinge-Aufgabe – "näher über Rohkost (zu) informieren". Ich hätte nie vermutet, dass dieses Informieren letztlich auf eine Umstellung hinausläuft.
Zeit, mal zurückzuschauen: Was hat sich getan? Wie geht es mir? Was war und ist vielleicht eine Herausforderung?
Erst mal kann ich festhalten, dass ich mit den Monaten und der Routine natürlich auch sicherer in der Zubereitung von rohen Lebensmitteln bin. Am Anfang hat sich schier eine neue Welt aufgetan. Ich habe aber witzigerweise sehr wenig recherchiert, da ich mich v.a. auf mein Bauchgefühl verlassen wollte. 80/10/10 war für mich von Anfang an keine Option. Bei dieser speziellen Rohkostform wäre es wohl notwendig gewesen, mehr über Ernährung zu "wissen", anfangs ein Chronometer zu benutzen usw. Das alles wollte und will ich aber nicht. Das hat mit mir zu tun: Ich habe seit Jahren keine Waage mehr und mag mein Essen nicht messen. Für 80/10/10 ist eine gewisse Kalorienmenge aber wichtig, und die hat man zu Beginn meist ebensowenig im Gefühl wie die Anteile. Ich wollte und will möglichst intuitiv essen. Das spreche ich übrigens den 80/10/10-lern keinesfalls ab!*g Ich will nur sagen, dass ich eben aus der Erfahrung herausfinden wollte, was mein Körper braucht und will. Ich bin lange Zeit nicht sehr gesund mit dem Thema "Körper & Ernährung" umgegangen, und ich wollte keinesfalls neue Dogmen schaffen. :) Diesbezüglich bin ich auch Iris von Seelengold für ihre Erfahrungen mit Rohkost sehr dankbar. So war ich wachsam und habe mich immer wieder beobachtet und versucht, ehrlich mit mir zu sein – nichts zu forcieren, was mir vielleicht nicht gut tut. Ich wollte bei mir bleiben – auch wenn ich mich immer wieder mit "Do´s" und "Don´ts" konfrontiert sah.
Stress hat mir eine Weile gemacht, wie ich einkaufe! Ich hatte mal wieder so viele Labels im Kopf, die ich gewährleisten wollte: Bio, regional, saisonal, Rohkost, Fair trade, günstig – ähm, ja... Oder eher ne! Um ehrlich zu sein: Ich mag das Lebensgefühl, Judita-Wignall-mäßig über den Wochenmarkt zu flanieren, mit dem Gemüsehändler zu scherzen, Neues auszuprobieren, den Korb voll zu machen und in der Fülle zu schwelgen. Was ich nicht mag, ist, Mitte des Monats schon am Ende meiner Kohle und wochenlang auf den Staubsauger des Nachbarn angewiesen zu sein, weil das Geld für einen eigenen grad nicht reicht – von Spülmaschine, Gefrierschrank und Urlaub mal ganz zu schweigen. Es kann nicht sein, dass mein ganzes Geld für die Fixkosten drauf geht. Ich rauche und trinke nicht, kaufe Bücher und Kleidung in Maßen und in Second Hand, Kosmetika gar nicht mehr. Ich habe keine hohen Ansprüche, gehe selten aus! Was ich sagen will: Ich übertreibe es wirklich nicht, außer vielleicht eben mal beim Thema "Essen". Fazit: Der Wochenmarkt ist vorerst gestorben, und wir praktizieren derzeit eine Mischung aus "Einkaufen beim Türken, im Bioladen, beim Veganversand und im Discounter" - immer noch möglichst in Bio, Fair trade usw.. Und ich übe mich darin, diese Mischung nicht bewerten. Sie tut mir besser, als an meinen eigenen Ansprüchen zu zerschellen. In meiner Idealvorstellung kaufe ich alles im Bioladen, bin die Nachhaltigkeit in Person und in allen Belangen... Es geht aber derzeit nicht in allen Konsequenzen und wird es das vielleicht auch nie. Und dafür will ich mich weder kasteien noch die Wertigkeit meiner Nahrung schmälern, indem ich sie gedanklich als minderwertig kategorisiere. Das macht keinen Sinn. Seitdem wir gemäß unserem Geldbeutel einkaufen, geht es mir sehr viel besser. Ich bin nicht mehr so gestresst und unzufrieden, weil ich meine Ansprüche runtergeschraubt habe. Auch wenn der ethische Wermutstropfen bleibt und es natürlich die andere Seite der Medaille gibt – ganz klar.
Was die Rohkostqualität unserer Lebensmittel angeht: Auch hier machen wir Abstriche, wo nötig, schauen aber, dass wir Nüsse, Saaten, Hülsenfrüchte und Trockenfrüchte so oft wie möglich bei den Naturkostläden, die rohe Biolebensmittel anbieten, kaufen. Bei Weitem nicht immer. Studentenfutter, Kokosraspeln – es gibt regelmäßig praktizierte Ausnahmen. Es ist ok! Wer sich mehr leisten kann: Herzlichen Glückwunsch! Ich habe mich – mit Hinblick auf mein Gehalt – einfach entschieden, dass ich auch noch für andere Dinge Geld ausgeben möchte. Nicht nur für meine Fixkosten und Ernährung. Klar könnte ich letztere so einfach gestalten, dass sie auch in roh bezahlbar wäre, aber ganz ehrlich: Ich liebe die Vielfalt und auch immer mal wieder Gourmetrohkost. Ich bin aber sehr interessiert an Erfahrungswerten von rohköstlich lebenden Geringerverdienenden! :) Vielleicht habt ihr ja noch den einen oder anderen Tipp für mich!
Womit wir beim Austausch mit anderen Rohköstlern wären. Dieser hat mir immer wieder sehr geholfen und mich angeregt. So konnte ich herausfinden, was ich ausprobieren möchte und was nicht. Ich bin ein Kind, das aus Erfahrung lernt. Wenn mir was verboten wird, werde ich trotzig.:D Das Gute daran ist, dass ich am Ende wirklich weiß, ob etwas für mich funktioniert oder nicht. 
Ich denke, dass jeder Mensch anders ist, so dass es keine allgemeinverbindlichen Richtlinien gibt. Es gibt Erfahrungswerte. Und es gibt Glaubensmuster, die wirken. Wenn ich glaube, dass etwas schlecht für mich ist, ist es das auch. Ebenso umgekehrt. Sehr schwarz-weiß, aber mir geht´s grad nur um´s Prinzip. ;)
Was ich in den letzten Monaten gelernt habe, ist v.a., Essen weniger zu bewerten in "Gut" und "schlecht". Ich habe gelernt mir zu erlauben, auch Unrohes zu essen und es zu genießen, ohne gleich zu erwarten, dass meine Haut explodiert o.ä.. Ich habe keine Prozentangaben, was meinen Rohanteil angeht. Und was das angeht, habe ich dieselben Gefühle wie gegenüber Waagen und Chronometern!^^ Ich möchte mir keine Gedanken darüber machen, zu wieviel Prozent ich roh esse. Der Anteil ist ziemlich hoch. Bei Auswärtsessen gibt es auch mal unrohe Köstlichkeiten, oder Schatzi wünscht sich seine geliebten "Pural Hähnchenstücke". Es kommt vor, dass ich mal ein "normales, veganes" Eis esse oder einen Muffin, den mir eine liebe Kollegin extra gebacken hat. <3 Interessant ist, dass ich diese Dinge nicht mehr bewusst suche oder vermisse. Anfangs hatte ich das Gefühl zu versagen, wenn ich Unrohes verzehre. Seit ich mir bewusst erlaube, wonach mir ist, werden die Gelüste weniger und: Häufig schmecken mir unrohe Lebensmittel auch gar nicht mehr so. Und ich mache mir diesbezüglich auch nichts vor. Es ist wirklich so!^^ Ich esse sie, aber ich kann mich nicht mehr so "reinlegen" wie früher. Insofern hat sich mein Geschmacksempfinden schon verändert. Ich würze kaum noch mit Zwiebel und Knoblauch und habe stattdessen Asafoetida entdeckt, ein knoblauchähnliches Gewürz, das Yogis gerne verwenden. Rohe Lebensmittel haben einen tollen Eigengeschmack, so dass die Gewürzeliste in der Regel sehr kurz ist.
Ich habe gelernt, meinem Körper mehr zu vertrauen. So habe ich während des Yogawochenendes im Westerwald gemerkt, dass ich, wenn ich mich von Rohkost ernähre, MEHR essen "muss". Auch das wurde mir mehrfach gesagt, aber es hat mich lange Zeit verunsichert. Ich hatte Angst, von den gewohnten Mengen loszulassen. Gleichzeitig war ich oft nach kurzer Zeit wieder hungrig und habe mir Nüsse und anderes in Massen reingepfiffen. Versteht mich nicht falsch: Nichts gegen Nüsse. Aber ich hatte immer wieder Heißhunger auf sie, weil ich einfach zu wenig gegessen habe. Auf dem besagten Seminar habe ich einfach mal größere Portionen gegessen und der Heißhunger war erledigt. Das habe ich mir in meinen Alltag mitgenommen, und es geht mir jetzt sehr viel besser damit. :)
Vermisse ich etwas? Derzeit vermisse ich nichts, das ich nicht auch schon im ersten Jahr meiner veganen Lebensweise manchmal vermisse: ein Café vor Ort, ein Bistro, wo ich einfach losfuttern kann. :D Einen Ort, den ich auch von der Atmosphäre her mag und nicht nur, weil es dort pflanzliche Speisen gibt. Das wäre fein. Sollte also jemand auf die Idee kommen, in Siegburg oder Rösrath ein entsprechendes Etablissement zu eröffnen, hat er meine volle Fürsprache!^^ Davon mal ab fehlt mir nichts, denn ich erlaube mir ja alles! :)
Ein wenig unsicher bin ich noch hinsichtlich der Frage, wie mein Körper das sieht: Meine Haut zeigt immer wieder Akne. Insgesamt hat sich das Hautbild aber schon sehr gebessert. Ich versuche dies so zu lassen, wie es ist, nicht zu diagnostizieren, nicht in Aktionismus zu verfallen. Ähnlich wie mit dem Yoga und der Entspannung: Es dauert so lange, wie es eben dauert.;)
Einige Zeit lang sind mir meine Haare ziemlich ausgefallen. Seit einigen Wochen und seit ich vermehrt Sprossen und Keimlinge in meinen Speiseplan einbaue und mehr esse, hat sich jedoch sehr gebessert.
Ich habe definitiv abgenommen. Das merke ich an meinen Hosen. Ich finde es noch nicht problematisch, da ich immer sehr zierlich war und es auch mit meiner Konstitution und meinem Temperament (Hans-Dampf in allen Gassen*g) zusammenhängt. Das kenne ich schon von mir. Es gibt immer wieder Phasen, wo ich etwas abnehme, auch ohne anders zu essen. Das hat immer mal wieder auch mit Stress und inneren Prozessen zu tun. Ich lasse es also erst mal so stehen.
Was mich zugegebenermaßen leicht verunsichert, das sind meine Tage! Die kamen immer auf den Tag genau und sehr verlässlich. Seit der Umstellung verschiebt sich mein Rhythmus sehr. Mit Hinblick auf mein Gewicht ist das schon ein wenig seltsam. Aber wie bei all´ den körperlichen Erscheinungen will ich nicht herumdoktern, sondern meinem Körper Zeit geben. Es war doch klar, dass sich mit der Umstellung auch körperlich und geistig etwas tut. Und wenn ich mir vor Augen führe, was sich ernährungs- und yogatechnisch seit gut einem Jahr tut, ist es kein Wunder, dass sich mein System auf den Kopf stellt und neu ordnet.
Ich habe ein Auge auf mich! Ich will mir nichts vormachen, sondern wirklich hinschauen, ohne direkt in Panik zu verfallen und zu agieren! 

Ich freue mich sehr über eure Erfahrungswerte hinsichtlich eurem Befinden seit der Ernährungsumstellung zu vegan/ roh-vegan! Schreibt mir doch mal davon! :)

Liebste Grüße und euch ein schönes Wochenende,
Frau Momo, die euch mal Danke sagen will für die tolle Resonanz zu der Bücherbörse, die ich derzeit veranstalte. So toll! Ein paar Schätzchen sind übrigens noch da. Schaut doch mal vorbei, wenn ihr mögt! :)

Schmankerl des Tages:
Kennt ihr schon den Selbstversuch Leben ohne Plastik von Stella und Matthias? Nein, dann sei euch dieses Experiment von Jaqueline und mir sehr ans Herz gelegt! :)
 

Kommentare:

  1. Ich freue mich daß dir soweit immer noch nichts fehlt :-)
    Und ja, ich finde es sehr schade daß man sich leider oft nicht die Lebensweise leisten kann, die man gerne hätte. Ich selber liebe Wochenmärkte, und Biogemüse ist sowieso das Leckerste, was es gibt. Aber meinem Geldbeutel gefällt das so leider nicht... Auch ich muss teilweise ausweichen.

    Auch dein Empfinden, daß unrohe Lebensmittel gar nicht mehr so schmecken kenne ich. Mir glaubt das bloß niemand von meinen Bekannten, wenn ich mit Genuss einen Brokkoli esse. Tja, deren Pech, denen entgeht, was wirklich gut ist. Ich brauche nix gekochtes mehr, esse es aber auswärts dennoch ab und zu.

    Beste Grüße,

    Kivi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Haha,
      danke schön! :) Ich finde das "Mitleid" mancher Leute auch teils sehr amüsant, habe mich am Anfang aber selbst gewundert, wenn mir die unrohen Sachen nicht mehr so geschmeckt haben. War dieser Aussage gegenüber auch eher misstrauisch gegenüber und dachte, dass man sich das so einreden mag, im Sinne von pos. Verstärkung!^^ Ist aber wirklich so. Alles also auch eine Frage der Gewöhnung. :)
      Ich wünsche mir, dass wir uns immer mehr auch das leisten können, was uns so gut tut. <3

      LG und dir weiterhin alles Liebe auf deinem (Froh-)Weg,
      Frau Momo

      Löschen
  2. ich hatte bis vor 1,5 jahren auch diverse symptome - vermutlich hervorgerufen durch die vegane rohkost, die doch sehr früchteorientiert war (aber es gab auch täglich grüne smoothies). ich hatte haarausfall, erste graue haare (mit 22), kaputte zähne (vorher nie probleme), menstruation blieb über 1 jahr aus, kaum noch sexuelle libido, konzentrationsprobleme, sehstörungen, untergewicht, viele weiße flecken auf den nägeln, tiefe rillen in den nägeln, sehr trockene haut, uvm. ich schob es lange zeit auf entgiftungssymptome. nun weiß ich jedoch, dass es mangelerscheinungen waren. eine naturgetreue rohkost und vegan ohne supplemente passen auf dauer nicht zusammen - meiner persönlichen erfahrung nach. ich habe mir meinen körper ruiniert und nun wieder nach und nach aufgebaut. ich bin jedoch bei 100% rohkost geblieben, denn das passt zu mir und ich fühle mich damit "sau"wohl :-)
    alles liebe

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Anika,
      lieben Dank für deine ehrliche Rückmeldung. Ich finde es (für mich) wichtig, hinzuschauen und nicht gleich die Rohkost an sich zu verteufeln, wenn Herausforderungen auftreten, sondern eben zu schauen, ob es eine Möglichkeit gibt, die Ernährung zu optimieren...
      Darf ich fragen, was genau du denn verändert hast, dass du heute sagen kannst, dass es dir so gut damit geht? Du sprichst ja von Supplementen. Ich nehme aber an, dass du auch darüber hinaus etwas verändert hast!

      LG, Frau Momo

      Löschen
  3. Hallo liebe Frau Momo,

    ich habe da auch eine Sache, die mir seit meiner Umstellung zu ich-esse-nichts-tierisches-mehr" im Kopf rumschwirrt. Du schreibst " Anfangs hatte ich das Gefühl zu versagen, wenn ich Unrohes verzehre". Ich bin noch nicht an dem Punkt angekommen, aber ich weiß, dass die Situation kommen wird, in der ich z.B. von meinen Großeltern zum Essen eingeladen werde. Und die würden damit nicht klar kommen, nicht respektieren, dass ich mit ihnen dann nicht essen gehen kann. Sie sind halt noch von der alten Schule und so...Ich habe dann bei vielen gelesen, dass sie sich vegan ernähren, aber bei besonderen Anlässen (Hochzeiten, zum Essen eingeladen werden, etc.) ein Auge zudrücken. An sich finde ich diese Sichtweise nicht schlecht, soweit wie möglich vegan zu essen, es sei denn, es geht nun mal nicht (dann das Essen abzusagen ist auch blöd). Aber gleichzeitig finde ich das auch so...inkonsequent. Ich weiß nicht, ob ich das kann. Ich habe auch Angst, dass ich dann sagen würde "ach, das ist doch auch was besonderes...hatte keine Zeit, mir was mitzubringen...ach, das eine Stück Käse...". Ich halte mich für stark genug, aber das ist ja auch alles neu für mich. Deswegen weiß ich genau, was du meinst, wenn du sagst, du machst halt auch mal Ausnahmen. Ich find das gut. Aber hast du vielleicht einen Tipp für mich, wie ich aus dieser moralischen Misere herauskommen könnte? :D

    Liebe Grüße
    Sarah

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Sarah,

      danke schön für deinen Kommentar. Wenn ich von Ausnahmen spreche, meine ich wirklich das Rohe. :) Anstelle derer esse ich, wenn ich Lust habe, auch mal vegane, gegarte Lebensmittel. Dies kommt eben v.a. bei Besuchen vor. Ich bringe mir aber bei letzteren auch immer mal was mit oder kaufe entsprechend ein. In Restaurants ist es eigentlich immer möglich, etwas Veganes zu bekommen und evtl sogar etwas Rohes (Salat, Zitrone, Öl usw.). Da kommuniziere ich gegebenenfalls mit der Bedienung vor Ort. Wenn du Lust hast, kannst du ja auch vorher in der Location durchklingeln und das selbst regeln. Schließlich bist du zahlender Kunde! ;) Das geht ja auch bei Hochzeiten, wo es Buffets gibt. Du kannst ja anbieten, da selbst mit den Köchen zu sprechen. Schließlich kennst du dich aus mit der Materie, und ich glaube, es entlastet deine Leute sehr, zumal sie mit der Orga eines (roh-)veganen Ersatzes wahrscheinlich echt überfordert wären! ;)
      Ich habe bislang noch keine blöden Situationen erlebt. Klar: Nachgefragt wird meistens, aber ich glaube: Je klarer du es für dich hast, wo du bereit bist Ausnahmen zu machen und wo nicht, desto klarer, selbstverständlicher und liebevoller kannst du das nach außen vertreten.
      Ich verstehe natürlich, dass das für deine Großeltern wie eine neue Welt ist, evtl. sogar befremdlich, und sie verstehen es vielleicht auch nicht, aber es ist ja deine Sache. Es muss in keine Diskussionen ausarten. Ich umgehe die generell. Schließlich erwarte ich von meinen omnivoren Leuten auch keine Rechtfertigungen.:) Ich sorge einfach für mich und nehme, was geht und worauf ich eben Lust habe.
      Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen. Sonst frag einfach nochmals!

      LG, Frau Momo

      Löschen
  4. Sehr interessante Zusammenfassung. Alles kann ich gar nicht beantworten. Das mit den Kosten für die Ernährung ist echt so eine Sache, kann ich total nachvollziehen. Uns als Studenten geht es manchmal ähnlich. Vielleicht könnte man noch selbst etwas dazu anbauen auf dem Balkon, in einem Garten oder mit Leuten zusammen.
    Bezüglich der Akne und der Tage kann ich dir noch Hormonyoga von Dinah Rodrigues ans Herz legen.
    Schönen Sonntag noch,

    Liebe Grüße,

    Nini

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Nini,
      ja, das mit dem Anbauen übe ich gerade etwas. Wir haben einen Balkon. Allzu intensiv werde ich mich mit dem Eigenanbau wohl nicht beschäftigen. Das braucht einfach Zeit, und auch wenn ich mich gerne als begeisterte Hobbygärtnerin sähe: Ich werd´s wohl in diesem Leben nicht!^^
      Dinah Rodrigues kannte ich noch nicht. Bislang dachte ich auch, dass Hormonyoga nur was für Damen in den Wechseljahren sei.:D Kennst du das Buch oder die DVD? Danke auf jeden Fall für den Hinweis! :)

      LG und schönen Restsonntagabend, Frau Momo

      Löschen
    2. Ich kenne das Buch, obwohl es wohl in einigen Übungen schon etwas "veraltet" sein soll, weil einige Übungen umgeformt wurden. Die Reihe praktiziere ich seit einer Weile nachdem ich in einem Kurs einer von D.R. zertifizierten Trainierin war- Hormonyoga wurde zwar für Frauen in den Wechseljahren entwickelt (es wird jedoch auch dann empfohlen, spätestens mit 35 zu beginnen), kann aber auch anderen Frauen mit Zyklusproblemen, (unerfülltem) Kinderwunsch, Depressionen, usw. helfen, da es bei allen Frauen, egal welchen Alters die Hormonproduktion ankurbelt. Ich hatte schon länger Zyklusprobleme und lag so bei 40 Tagen rum. Über viele Effekte kann ich denke ich noch nicht sprechen, da ich es erst etwa 8 Wochen (und nur 3-4mal die Woche)mache. Allerdings setzte die letzte Menstr. schon nach 23 Tagen ein, was vielleicht kein Zufall ist. Außerdem habe ich das Gefühl, dass sich das Hautbild verbessert hat. D.R. hat selbst Studien mit der Methode durchgeführt und die Ergebnisse in ihrem Buch veröffentlicht. Ich komme mit der Methode gut zurecht und sie tut mir auch selbst gut. Dei DVD kenne ich nicht. Würde mich eventuell auch interessieren. Ich übe momentan mit einem durch den Kurs bekommenen Hefter, indem die Übungen erklärt sind und kann die Übungen mittlerweile auch auswendig. Wenn du aber schon tiefere Yogaerf. hast, kannst du es evtl. auch ohne Kurs erlernen. Hauptschwierigkeiten sind die Atmungen (Bastrika und Ujai-Atmung). War auch nur so ein Tipp, da du ja dem Yoga sehr verbunden bist, denke ich, das auch mal auszuprobieren.

      LG, schöne Woche,

      Nini

      Löschen
    3. Lieben Dank für deine Erfahrungswerte und die Erörterung. Das klingt toll. Ich denke, ich werde erst mal mein Yoga-Set weiter machen. Noch mehr oder anders würde sich grad nicht stimmig anfühlen, da ich eh´ dazu neige, immer wieder was Neues haben zu wollen, obwohl es v.a. um Beständigkeit und Ausdauer geht...;)
      Dennoch danke für den Hinweis!

      Alles Liebe, Frau Momo

      Löschen
  5. zyklusstörungen - die neu sind - klingt nicht wirklich gut, eher nach zuwenig Körperfett. Die weiblichen Hormone werden auch im Körperfett synthetisiert und kommen nicht nur aus dem Eierstöcken.

    Spricht was gegen natives kaltgepresstes Olivenöl in grösserer Menge? Das müsste doch roh und vegan sein, oder? Einfach um die Kalorienmenge zu erhöhen? Zuwenig Körpergewicht ist einfach nicht gesund.

    Was die oben angesprochenen grauen Haare mit 22 angeht, das kann auch einfach genetisch bedingt sein. Mein Vater war mit 30 ziemlich grau, seine Brüder und mein Grossvater ebenfalls, ich hatte meine ersten grauen Haare mit 18 und mit 25 (damals stressbedingt nehme ich an) noch einen Schub. Niemand von uns hatte eine roh-veganen Lebensweise, daran kanns wirklich nicht gelegen haben.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Birgit,
      zu wenig Fett nehme ich deinitiv nicht zu mir. Daran liegt´s nicht. Über Nüsse, Avocados, Öl kriege ich schon die notwendige Ration. Ich nehme eher mehr als weniger Fett zu mir (wie noch vor der Rohhost).Bislang versuche ich das erst mal so zu belassen und zu schauen, was geschieht. Ich habe schon öfter gehört, dass das am Anfang der Fall sein kann. Und ich bekomme meine Tage ja weiterhin, habe keine Schmerzen. Es scheint sich nur was zu verschieben. Ich habe das definitiv im Auge - geht ja nicht anders*g - will aber auch nicht zu vorschnell Panik machen. :)
      Ich denke, dass es sehr unterschiedliche Ursachen für das selbe Symptom geben kann.

      LG, Frau Momo, die sich auf ein Wiedersehen mit dir freut! :)

      LG, Frau Momo

      Löschen
  6. Panik ist wahrscheinlich in den allermeisten Fällen die schlechteste Variante - klang für mich halt nach insgesamt zuwenig Kalorien, da wäre Olivenöl die praktikabelste Lösung gewesen, deswegen der Vorschlag.

    Freu mich auch auf morgen! Hab übrigens noch eine CD mit Kundalini Mantren gefunden, vielleicht hast Du da ja auch Interesse dran.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ne, an zu wenig Kalorien liegt´s nicht - das war am Anfang wohl der Fall, aber mittlerweile wohl eher nicht mehr.

      Die CD klingt gut. Ich schaue sie mir gerne mal an! :)

      LG, Frau Momo

      Löschen
  7. Viele spricht mir aus der Seele, auch wenn's bei mir ja nicht primär um's rohköstliche Essen geht. Danke für die vielen Anregungen - und eben auch, dass Nachsicht mti sich selbst durchaus auch mal sein muss ;-)! Liebe Grüße!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. :) Freut mich, dass der Beitrag dich anspricht und anregt!

      LG, Frau Momo

      Löschen
  8. Hei,

    zum Thema ausbleibende bzw. verzögerte Menstruation bin ich letztens im Zuge eigener Recherchen aufgrund selbiger "Problemchen" auf einen ziemlich interessanten Artikel gestoßen:
    http://debbietookrawforlife.blogspot.co.at/2009/04/periods-they-may-be-normal-but-are-they.html
    Schau mal rein :-)

    Lieben Gruß!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huhu,

      lieben Dank für den Artikel. Ich habe ihn schon mal überflogen, glaube aber ehrlich gesagt, dass sich bei mir wieder alles einpendeln wird. Bin sehr zwigespalten bzw. viel mehr ziemlich kritisch, was den Inhalt des Artikels angeht,...;) Dennoch danke! :)

      LG, Frau Momo

      Löschen
  9. Graue Haare sind ein Zeichen, dass die Kopfhaut Gifte enthält, welche die Pigmente (zer-)stören, Gifte, die im Körper enthalten sind.

    Hier liest man einiges zu erfolgreicher Gesundheit:

    http://www.rohkostlexikon.com

    http://www.rohkosttipps.com

    AntwortenLöschen

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...