Sonntag, 19. März 2017

{Inspired}: Sunday Inspiration # 1

Bild: Pixabay
Die Idee zu einem sonntäglichen Feature kam mir beim Lesen von Brené Browns wundervollem Buch Die Gaben der Unvollkommenheit: Leben aus vollem Herzen
Den Meisten von euch ist die Idee bekannt, Dankbarkeit proaktiv zu kultivieren. Brené hat hierfür eine ganz eigene, erweiterte Form gefunden, die mich dazu ermuntert hat, wiederum die meine zu kreieren. 
In diesem Format, teile ich meine Erfahrungen mit dir, was Self-Care, Inspiration, Gratutude & Self-Compassion anbelangt.

Eine kurze Übersicht der heutigen Themen:

Self-Care: Yin Yoga
Inspiration: Mein persönliches Vision-Poster*
Gratitude: Buchempfehlung: Brené Browns Die Gaben der Unvollkommenheit: Leben aus vollem Herzen
Self-Compassion: Berufswege - ich bin "dazwischen"!


SELF-CARE: Yin Yoga

Es gibt einige Punkte, die ich hier nennen könnte. Aber regelmäßiger Teil meiner Self-Care-"Routine" ist wohl Yin Yoga. Ich bin ein geistig-emotional wie körperlich sehr bewegter Mensch. In Zeiten der Erschöpfung kam ich zum Yin Yoga. Nicht dass ich es ausschließlich praktiziere. Das wäre (mir) zu einseitig, da es eben "nur" den Yin-Part repräsentiert. Aber dieser Teil ist tatsächlich sehr wesentlich für mich. Er nährt meine Seele und meinen Körper. Yin Yoga ist mein "Mittel" der Wahl, wenn ich tanken will, aber zu leergelaufen bin, um überhaupt Energie dafür aufzuwenden, aber auch so ist es im Alltag ein wunderbarer Ausgleich zum yanglastigen Lebensstil. Ein feiner "Quicky" für den Abend ist z.B. Amienas Kurzprogramm (keine 15 Minuten) - ganz wunderbar zum Relaxen und bei Verspannungen im unteren Rücken:


Ich kann dir außerdem von Herzen Stefanie Arends Bücher und ihre DVD´s empfehlen. Und weil ich Yin Yoga eben als so heilsam erlebe, mache ich schon bald mein 1. Yin Yoga Modul bei Stefanie - hurray!
 
INSPIRATION: Mein persönliches Visionposter

Ich habe über die Jahre hinweg immer wieder mit sogenannten Vision Boards gearbeitet. Im Zuge meiner beruflichen Neuorientierung hatte ich schon lange vor, mir wieder eins zu machen. Aber es war eine zähe Angelegenheit. Ich kam irgendwie nicht weiter, wusste aber, dass ich bereits beim Schaffensprozess LEICHTIGKEIT integrieren wollte. Durchziehen kam hier demnach nicht in Frage. Ich sammelte Bilder und wartete darauf, dass der Flow kommen würde. Er kam tatsächlich, aber aus einer gänzlich unerwarteten Ecke: Über Kira Siefert, Soulfood-Journey-Begleiterin, stieß ich auf die Visonposter von Gloment*. Sehnsüchtig schielte ich hin, vertagte das Thema aber auf unbestimmte Zeit. Einige Tage später hörte ich Kristins Podcast zum Thema Herzenswünsche, und mir fiel in dem Zusammenhang wieder mein Visionboard ein. Zudem war mir schon öfter Kristins eigenes Visionboard aufgefallen. Was ich nicht wusste: Es war eine individuelle Anfertigung. Doch zurück zum Podcast: In ihm erzählte Kristin von ihrer Oma, die ihren Herzenswunsch immer wieder aufgeschoben hatte, bis es zu spät war. Bei Herzenswünschen denken wir häufig an große Projekte, was in Ordnung ist. Doch wie häufig versagst du dir die kleinen Freuden, die deine Seele zum Strahlen bringen???
Bingo! Ich wusste, was ich zu tun hatte und machte mich ans Werk: Ich beantwortete die Fragen zum Thema Visionssuche auf der Homepage von Gloment*. Aus diesen Antworten wurden meine ganz persönlichen Affirmationen generiert, welche die Grundlage für mein Visionposter bildeten. Im Anschluss stellte ich Passagen um, veränderte teils auch Aussagen oder setzte durch die Anzahl der Worte in einer Reihe optisch Akzente, wie ihr hier an meinem Beispiel sehen könnt! Mein Visionposter hängt nun seit einigen Tagen in meinem Arbeitsbereich und hilft mir, mich gefühlsmäßig auf meine Vision einzuschwingen. Und um nochmals auf Kristin zurückzukommen: Auch sie hat ihr Poster von Gloment*, wie ich später erfuhr! ;) Ich kann dich nur ermuntern, dir ebenfalls zum kleinen Preis dein persönliches Vision-Poster zu kreieren*. <3 Es ist mir jedes Mal eine ungemeine Freude, wenn ich drauf schaue!

GRATITUDE: "Die Gaben der Unvollkommenheit"

Bild: Weltinnenraum
An dieser Stelle muss ganz klar Bres Buch Die Gaben der Unvollkommenheit: Leben aus vollem Herzen stehen, das ich oben bereits erwähnte und mich so sehr berührt hat, weil es eines meiner Lebensthemen aufgreift: den Perfektionismus. Die Autorin tut das zum Einen als Scham-Forscherin, aber keine Angst: Sie spricht als "Eine von uns". Und genau deswegen hat mich dieses Buch auch immer wieder zu Tränen gerührt. Im Zuge ihrer Forschung zur Frage, was glückliche Menschen anders machen, begab sie sich selbst auf die Suche und entdeckte "die Gaben der Unvollkommenheit": Mut, Mitgefühl und Verbundenheit. Sie prägte den Satz: "Ganz egal, was ich heute schaffe und was unerledigt bleibt: Ich bin nicht perfekt, aber ich bin gut genug!" Mehr wird nicht verraten, aber ich kann euch jetzt schon sagen: Es ist eins der für mich wichtigsten und im wahrsten Sinne bewegendsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Klare Kaufempfehlung!

SELF-COMPASSION: Berufswege - ich bin "dazwischen"!

Seit Ewigkeiten ist das Thema Beruf/ Berufung genau das: ein Thema. Ich kann mich kaum an Zeiten erinnern, zu denen ich mit meiner Arbeit je wirklich zufrieden gewesen bin. Und allein das war und ist für mich schambehaftet genug zuzugeben. Immerhin bin ich keine 20 mehr, und in meinem Kopf eitert die zerstörerische und unwahre Überzeugung, dass nur ich noch nicht angekommen bin, was immer das heißen soll. 
Seit November befinde ich mich auch offiziell im Schwebezustand, während ich vorher jahrelang Lösungen erzwungen habe, wenn ich das "Alte" nicht länger ertrug. Immer wieder kam ich vom Regen in die Traufe und dachte schon bald auf´s Neue: "Ich muss hier weg! Das kann doch nicht alles gewesen sein!" 
Nun hatte ich gekündigt, aber mein Plan B ging nicht auf. Früher hätte ich auf Biegen und Brechen einen neuen erzwungen. Aber ich war dieses Muster so müde. Es erschien mir einfach nur sinnlos. Wie oft noch? 
Stattdessen habe ich mich arbeitslos gemeldet und einen Antrag auf berufliche Reha eingereicht. Der alte Boden trägt nicht mehr, und das Neue ist noch nicht da. 
Was hat das mit Selbstmitgefühl zu tun? Es bedeutet für mich, dass ich Mitgefühl für mich und meine Situation haben möchte, anstatt mich lediglich immer weiter anzutreiben. Die Lektüre von eben Brenés Buch hat mich ermutigt, die Hand auszustrecken, mich mit euch zu verbinden - als die, die ich jetzt bin, anstatt abzuwarten, bis ich ein Ergebnis habe, mit dem ich mich sehen lassen kann. 


Auch wenn und gerade weil ich bei weitem nicht immer im Vertrauen bin, verdiene ich mein eigenes Mitgefühl. Ich übe mich in "Vertrauen", aber es ist keine Qualität, die ich einmal im Laden kaufe und dann mein Eigen nennen kann. Es braucht tägliche Praxis, und gerade jetzt renne ich häufig (ganz "unyogisch") wie ein aufgescheuchtes Huhn mit übersteuertem Sympathikus durch mein Leben, während mein vermeintliches Ideal-Selbst irgendwo sitzt, meditiert und löslässt. Wie sagte Ketut in Eat, Pray, Love*: "[Wegen Liebe] das Gleichgewicht verlieren, ist oft Teil von Leben im Gleichgewicht." Ich bin ok. WIR sind es! Jetzt! Hier!

Wenn du magst, lass mich wissen, wie du Selbstfürsorge & -mitgefühl für dich etablierst, was dich inspiriert und wofür du heute/ diese Woche bist! Ich freu mich über vielfältige Anregungen!
 
<3-lich, Frau Momo

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