Sonntag, 2. April 2017

{Inspired}: Sunday Inspiration # 3

Bild: Pixabay
In dieser Sunday Inspiration geht es um:

Self-Care: Kaffeekonsum und Selbstfürsorge
Inspiration: Celebrating Yin (Podcast)
Gratitude: Journaling und Anregung für eine Halb-Jahres-Rückschau (im April*g)
Self-Compassion: Vom Gefühl, "dazwischen" zu sein

SELFCARE: Kaffeekonsum und Selbstfürsorge


Bild: Pixabay
Ich habe in meinem Leben bereits einige "schlechte" Angewohnheiten überwunden. Bei Kaffee bin ich aber "stur". :) Ich liebe einfach den Duft von frisch gemahlenen Bohnen und das behagliche Gefühl, wenn ich es mir morgens mit meinem Latte macchiato auf der Couch gemütlich mache und meine Morgenroutine absolviere. Ich weiß aber auch, dass mein Kaffee-Konsum leicht aus dem Ruder läuft: Ich treffe mich mit einer Freundin: Noch ne Latte. Die Terrasse lockt: "Hallo, Kaffee!" Ich falle in ein Nachmittagstief - ich greife zu meinem bewährten Rezept.
Umso beunruhigter war ich über die Antwort meines inneren Kindes, als ich gestern wie jeden Morgen fragte, was es braucht: "Weniger Kaffee!" Na toll!
Ich hakte wenig begeistert nach, atmete aber gleich auf: Ich sollte zum Glück nicht komplett verzichten oder "unumstößlich" nur noch 1x am Tag Kaffee trinken. Puh, ich bin wahrlich kein Freund zu starrer Regeln. Aber den gar zu regelmäßigen 2. Kaffee wollte ich doch genauer unter die Lupe nehmen, denn nur zu leicht greife ich gewohnheitsmäßig zum Koffein, wenn ich eigentlich müde bin oder weil es eben gerade so schön entspannt ist und ich das mit ner Latte krönen "muss". Mit dem Ergebnis, dass mein Nervenkostüm Samba tanzt. Hurray! :)
"In Ordnung, Kleines. Weniger Kaffee also!" 
 
INSPIRATION: Celebrating Yin (Podcast)

Bild: Kristin

Diese Woche möchte ich dir Kristins neues Projekt "Celebrating Yin" vorstellen - "den Podcast für dein strahlendes Frau-Sein". Ich verfolge ihren Healthy-living-Blog Eat - Train - Love schon sehr lange. Immer wieder greift sie genau die Themen auf, die mich gerade eh´umtreiben. 
Und so hat sie auch mit ihrem frisch aus der Taufe gehobenen Podcast vollends ins Schwarze getroffen: Mit "Celebrating Yin" möchte sie Frauen wie dich und mich dabei unterstützen, unser YIN (wieder) vollends zu entdecken und zu leben.
In einer jeweils donnerstags erscheinenden Podcast-Episode und kleinen Sunday Inspiration (dann und wann) spricht sie sehr authentisch, einladend und liebevoll von ihrem eigenen Weg, aber auch von berührenden anderen Frauen. Sie teilt zudem Tools und Ideen, die ihr selbst helfen, das eigene Frau-Sein gan im Sinne der Yin-Qualitäten zu gestalten.

"Auf Facebook gibt es den unterstützenden Celebrating Yin Women’s Club mit aktuell rund 900 gleichgesinnten Mitgliedern, deren gemeinsame Vision es ist, ihr strahlendes Frau-Sein noch stärker auf den Weg zu bringen und sich dabei zur Seite zu stehen.  
Zudem versorgt dich Kristin im 4-wöchentlichen Rhythmus über den (kostenlosen) Celebrating Yin Insider Club frei Haus mit Inspiration und Coaching-Tipps für deinen weiblichen Weg, wenn du dich in ihren Newsletter einträgst.
Du findest den kostenfreien Celebrating Yin Podcast auf iTunes oder für Android-Smartphones über gängige Podcast-Apps wie Podcast Addict, Podcast Republic oder AntennaPod. Ich selbst höre analog über Soundcloud. Um über jede neue Folge bequem informiert zu werden, abonniere den Podcast, und wenn er dir gefällt, tue neben Kristin auch anderen Frauen etwas Gutes und empfehle ihn weiter. Um mit der ersten Folge zu starten, schau auf Kristins Homepage vorbei und mach´s dir gemütlich!

GRATITUDE: Journaling & Halb-Jahres-Rückschau

Bild: Pixabay
In dieser Woche habe ich mit meiner Halbjahres-Rückschau begonnen, wie es Hal Elrod in seinem Buch Miracle Morning* empfohlen hat: Ich lese derzeit also meine Tagebucheinträge des vergangenen halben Jahres nochmals durch und notiere mir:
  • Welche Erfolge habe ich verzeichnet?
  • Welche Enttäuschungen gab es?
  • Was habe ich aus den Enttäuschungen (und vielleicht den Erfolgen) gelernt?
  • Welche drei Leitlinien kann ich für das kommende halbe Jahr daraus ziehen?
Eigentlich bietet sich diese Art Halbjahresrückschau zur Mitte eines jeden Jahres an, aber bei mir ist gerade im letzten halben Jahr so viel geschehen, dass ich nach meinem Jahresrückblick schon jetzt erneut Bilianz ziehe. 
Ich warne euch: Es ist eine Heidenarbeit, doch so fruchtbar, das weiß ich jetzt schon!
Und obwohl ich noch ganz am Anfang stehe, bin ich jetzt schon von Herzen dankbar für dieses wunderbare Tool, denn beim Lesen wird mir bewusst, wieviel ich - gerade in den letzten Monaten - an mir "gearbeitet" habe: Ich habe längst Überfälliges losgelassen, neue Gewohnheiten (z.B. Pausen) etabliert und mich in vielerlei Hinsicht ganz neu aufgestellt. Ich bin so schnell schon im Morgen und beim nächsten To-Do-Punkt, aber jetzt ist die Zeit zu würdigen, was war und was ich für mich "erreicht" habe.  
Und auch wenn in 2017 noch keine 6 Monate rum sind, du evtl. auch gar kein Tagebuch hast, das du reflektieren könntest: Vielleicht magst du eins anfangen? Da liegt doch sicher noch ein unbeschriebenes herum, oder?...;) Und wenn du eins hast: Nimm dir Zeit, um zurückzuschauen. Ich bin sicher: Auch dir werden die Augen übergehen. Du wirst unsagbar viel daraus ziehen und dich selbst wie auch deinen Weg nochmals besser verstehen. Da bin ich mir absolut sicher!

SELF-COMPASSION: Vom Gefühl, "dazwischen" zu sein

Bild: Pixabay
Ich wäre manchmal öfter gerne gelassener, mehr im Vertrauen, in meiner Mitte, mit mir verbunden, positiver, ____________. Fülle die Lücke nach Belieben: Ich wäre vermutlich auch gerne mehr das
Während ich meine Tagebücher der letzten Monate durchgehe, wird mir bewusst, wie oft ich mich so unsagbar anstrenge, um ein Ideal zu erfüllen, das geradezu unmenschlich ist. Wie schwer es manchmal  für mich ist, mich selbst so anzunehmen, wie ich JETZT und HEUTE bin - samt unliebsamer Muster, bestimmter Verhaltensweisen, und hör mir erst auf mit dem Thema "Berufswegeplanung"... 

Gerade wenn ich wenig Energie habe, müde  oder auch einfach mal nicht strahlend-sprühend-100-Punkte-mäßig drauf bin, dann zuckt es in mir, und ich will ausholen, die Selbstoptimierungskeule auspacken, anstatt mich einfach mal zu LASSEN und damit zu sein. Ich zeige mich ungern, wenn ich "dazwischen" bin: noch nicht Fisch und doch kein Fleisch mehr, keine Ergebnisse, kein Plan B, mit Pickeln im Gesicht, nervös, ängstlich, gereizt, stur, aktionistisch, ____________. Ergänze erneut die LÜCKE
Da ich Selfcare & Co weiß Gott nicht mit der Muttermilch aufgesogen habe - wie wohl die Wenigsten -, fällt es mir eher dann und wann verflucht schwer, mich ganz real verletzlich zu zeigen. Berührbar zu werden, anstatt das potenziell besorgte Gegenüber direkt zu beruhigen, schon mit der Lösung zu wedeln oder "später" drüber zu reden, wenn alles bereits Geschichte ist. 
Ich gehöre nicht zu denen, die nachts bei dir anrufen und sich ausweinen. Es doch zu tun, ist natürlich völlig ok! Ich selbst habe aber lieber meine Ruhe, wenn es mir nicht so gut geht, und ich bin d´accord damit. Aber ich möchte mir jetzt ein Herz fassen und zugeben: Manchmal schäme ich mich, weil ich kein perfektes Leben führe und "offene Baustellen" habe. Nein, ich tanze nicht immer im Regen, sondern sitze zuweilen auch einfach in der Pfütze und starre: Ich bin dazwischen. Jetzt. Und ich brauche mein Mitgefühl dafür anstatt ner Watsch´n: "Ich bin mit dir, sweat heart."  
Es fällt mir nicht Leid, mich hiermit zu outen und mich meiner Angst vor möglichen Reaktionen auszusetzen, ohne sie mir direkt auszureden: Ablehnung, Beschwichtigung, kein Kommentar.
   
Wofür benötigst du heute dein Mitgefühl?

Anregungen für dich:
  • Frag dein inneres Kind, was es JETZT braucht. Nimm dazu gerne ein Kinderbild, um dich einzustimmen.
  • Mach´s dir gemütlich und höre dir die erste Folge von Kristins Podcast Celebrating Yin an. Ganz toll und im Sinne des Themas: In der Badewanne! :)
  • Nimm dir Zeit, um zurückzuschauen und Respekt, wenn nicht Dankbarkeit, für den Weg zu entwickeln, den du hinter dich gebracht hast! Nimm als Orientierung dazu gerne die obigen 4 Leitfragen aus dem Bereich "Gratitude".
  • Wo verdienst du gerade heute dein Mitgefühl?
Wie kultivierst du diese Woche Selbstfürsorge, Dankbarkeit und Selbstmitgefühl? Und was inspiriert dich? Teile unter dem Hashtag SIGS deine Ideen und Geschichten und verlinke deinen Beitrag/ deine Gedanken hier im Kommentar! <3 

Hab` Dank und einen wunderschönen Sonntag!
<3-lich, Frau Momo

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...